wie sinnvoll eine Preisgestaltung ist, wenn man dann 30 % Rabatt hergeben muss, damit jemand die Ware kauft, darf jeder für sich selber entscheiden,
ob dies noch "Premium" ist
Ganz fies gesagt könnte man das als einen kleinen Gefallen der Autolobby ans Finanzministerium bezeichnen für die netten Dienste in anderen Bereichen.😉 Bei Dienstwagen wird immer der BLP als Basis für die Versteuerung genommen, da zählen Rabatte nicht mit rein, der Staat kann also etwas mehr Steuern verlangen von den Dienstwagennutzern.
Ansonsten geht's da aber tatsächlich hauptsächlich darum, dass es für Kunden allgemein schwer gemacht wird die echten Kaufpreise verschiedener Kundengruppen (also privat, geschäftlich, Vermieter usw.) herauszufinden. So können Gebrauchtpreise effektiv höher angesetzt werden, da die meisten ja nur den "normalen" Rabatt für Privatkunden erfahren werden, aber nicht was z.B. Sixt als tatsächlicher Vorbesitzer des gewünschten Jahreswagens für das Auto bezahlt hatte.