Beiträge von Genesis92

    So grob geschätzt dauert es ca. 10-15 Minuten nach Fahrtbeginn bis der i4 den Akku weit genug aufgeheizt hat bei kaltem Wetter. Zumindest kommt mir das so vor, wenn ich das Sinken des Akkustands auf dem Arbeitsweg beobachte. Auf den ersten paar Kilometern fällt er relativ schnell, danach dann ähnlich langsam wie bei warmen Temperaturen.

    Ich meine allgemein, nicht das BMW Kabel, woran erkenne ich ob eins geeignet ist?

    Doof gesagt an der CE-Kennzeichnung. Im Prinzip funktioniert jeder Schuko-Ziegel, der den Typ2-Anschluss auf Autoseite hat. Die Anschlüsse sind schließlich genormt und die zugehörigen Ladegeräte dadurch mit jedem für den europäischen Markt gebauten E-Auto kompatibel.

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    Solche Verbräuche schaffe ich auch so😉war heute mal meinen Vater besuchen, oben Hinweg und unten Rückweg. Muss sagen, man merkt am Verbrauch schon die Temperaturen um den 0-Punkt. Bin mit 95% losgefahren und war mit 10% wieder daheim. Ich vermute mal, dass einen guten Teil davon die Akkuheizung im Sport Boost gefressen hat.

    Den Chinesen vertraue ich nicht zu 100%. Ich achte durchaus, was die an Fahrzeugen und Technik auf die Straße bringen und definitiv ist das eine ernstzunehmende Konkurrenz. Aber man nimmt den Mund auch gerne mal voll.

    Die Chinesen kochen ihren Reis auch nur mit Wasser. Sicher, sie können das mit der Akkutechnik sehr gut, vielleicht auch besser als der Rest der Welt, aber physikalische Grenzen können auch sie nicht außer Kraft setzen. Ein Bekannter von mir fährt seit einigen Monaten einen Smart #5, er hat den mal mit Stoppuhr an verschiedenen HPCs, also 300kw, 400kw und 600kw (LKW-Säule) gemessen, wie schnell er die 10-80% schafft. Tatsächlich wurde die Werksangabe von ca. 14 Minuten am 600kw HPC eingehalten und auch der Peak von ca. 450kw erreicht, am 400kw HPC war er ca. 30 Sekunden langsamer und am 300kw HPC mit rund 16 Minuten Ladezeit rund 2 Minuten langsamer. Also alles in allem schon sehr beeindruckend, wobei für mich persönlich die spannendste Erkenntnis aus seinen Daten ist, dass die Maximalleistung der Ladesäule und entsprechend der maximale Peak keine großen Auswirkungen auf die Ladezeit hatte, obwohl die Differenz ansich ziemlich groß war (450kw gegenüber 300kw).

    Auf die neue Klasse übertragen heißt das im Prinzip, dass es nur auf dem Papier ein Nachteil ist, dass aktuell "nur" 400kw Peak möglich sind, während z.B. Xpeng bis zu 525kw Peak anbietet. Die Kunst dürfte es da eher sein statt einer Ladekurve eine Ladegerade am 300kW HPC hinzubekommen, zumindest bis 70- 80%, nicht weil es tatsächlich einen Sinn hätte, sondern eher um Kunden zu gewinnen bzw. zu überzeugen, die es "komisch" finden würden, wenn ihr Auto nicht das lädt, was oben an der Säule dran steht.

    Und wer beim Einkaufen lädt, der ist sogar froh wenn das Ding nicht in 7min voll ist und man umparken muss.

    Naja, ich brauch beim Einkaufen meistens nur rund 8-10 Minuten, da wäre es schon irgendwie cool, wenn da das Auto dann voll wäre. Mit dem i4 komm ich in der Zeit meistens so von 10 auf 50%

    Leider stellen Stadtwerke oft nur die Säulen auf und übergeben die Abrechnung an einen Betreiber. Der macht eben was er will.

    Hier würde eine Adhoc Bezahlung alle Probleme lösen, aber die Gemeinde darf ,glaube ich, gar nicht nicht selbst der Betreiber sein.

    Wer hier Genaueres weiß bitte gerne kommentieren.

    Bei uns betreiben sie die Säulen vollständig selbst, die Stadtwerke haben dafür eine eigene GmbH gegründet, so dass Netzbetreiber und Säulenbetreiber 2 verschiedene juristische Personen sind. Das ist soweit ich weiß die Bedingung dafür, dass es erlaubt ist, also dass es getrennte Gesellschaften sind.

    Rechtlich ist es im Prinzip so, dass Ämter, Behörden und Gemeinden selbst keine unternehmerischen Tätigkeiten ausführen dürfen, allerdings steht es ihnen immer frei zu diesem Zweck ein Unternehmen zu gründen und diese Tätigkeiten dadurch dann auszuführen. Der Hintergrund ist verkürzt gesagt, dass es andernfalls Steuerhinterziehung wäre. Das führt zu so spannenden Problemen wie z.B. wenn ein Amt auf seinem Parkplatz Wallboxen für die Mitarbeiter bereitstellen will, dann muss es den Strom entweder kostenlos anbieten, was jedoch Beamte von der Nutzung ausschließen würde, da es Beamten untersagt ist staatliches Eigentum (also den Strom) für private Zwecke zu entnehmen oder alternativ ein Gewerbe nur für die Abrechnung der Ladekosten anmelden und für die Leitung dieses Unternehmens dann einen Geschäftsführer einstellen. Das Beispiel ist nicht zufällig gewählt, exakt dieser Fall ist eingetreten bei unserem Vermessungsamt, die haben eine Tiefgarage (gemeinsam genutzt mit dem Finanzamt nebenan) und wollten dort Wallboxen installieren. Nachdem ihnen das Finanzamt dann erklärt hatte, welche Optionen sie haben, war das Thema wieder vom Tisch