Klingt nachdem bekannten Problem mit dem Umschaltventil. Da bleibt nur ab zum Händler.
Verhalten bei niedrigen Temperaturen (<-20°C)
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Jo. Ist ein technischer Defekt.
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Bei mir ging das parallel. Die Batterievorkonditionierung läuft mit knapp 10kW, die Innenraumheizung mit 5kW. Wenn beides voll läuft, nimmt er 15kW im Stand (BMW nennt das 15kWh/h).
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Okay, danke, dann werde ich mal bei BMW vorstellig werden.
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Okay, danke, dann werde ich mal bei BMW vorstellig werden.
Das habe ich getan und den BMW mittlerweile repariert zurückerhalten. Eure Vermutungen waren goldrichtig. Der Wagen wurde auf Garantie repariert.
Danke für eure Hilfe!
Gruß John
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Heute kam die Januar-Zusammenfassung (mehr als 100% hat sich wahrscheinlich der gleiche Entwickler ausgedacht, der kWh/h erfunden hat). Ich finde den Verbrauch durchaus in Ordnung - da sind auch die letzten 800km in Deutschland drin, die mit 28,5kWh/100km die Statistik noch etwas nach oben gezogen haben. Auf dem ganzen Roadtrip war das das einzige Stück, wo ich mir die Reichweite eines Diesels gewünscht hätte. Einfach mal 500km durchfahren, weil ich nur nach Hause wollte.
Auf der ganzen übrigen Strecke hat mich das Laden nie gestört, weil es immer etwas zu entdecken gab. Oder ich fix ein Hotel, Restaurant oder die Route geprüft habe. Oder einfach ein paar Schritte gesammelt. Das fand ich eine sehr positive Erfahrung.
Was ich auch lieben gelernt habe, war der Limiter: bisher war das für mich eine Funktion, die ich nie verstanden habe. Warum Limiter, wenn ich doch einfach den Tempomat/DAP aktivieren kann? Aber auf eisglatten Straßen war es für mich der perfekte Helfer: dort möchte ich nicht mit Tempomat fahren, da mir das etwas Gefühl und Kontrolle nimmt. Der Limiter gibt dann aber eine praktische „Leitplanke“: man kann jederzeit Gas wegnehmen, aber wenn die Verhältnisse gerade „okay“ sind, mit der richtigen Geschwindigkeit dahinrollen ohne ständig den Tacho im Auge halten zu müssen.
Letzte Anmerkung: während in Dänemark beim DAP nur die Ampelerkennung deaktiviert wird (wie gefühlt in allen Nachbarländern), fallen in Schweden und Norwegen auch die automatische Übernahme von Tempolimits und die dynamische Anpassung der Geschwindigkeit an den Streckenverlauf weg. Da lernt man die Funktionen bei der Rückkehr nochmal besser zu schätzen

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Mal zum Vergleich meine Werte für Januar 2026. Letzten Monat habe ich 975km bei 60 Fahrten absolviert. Also hauptsächlich Kurzstrecken. Ich war nicht so viel auf der Autobahn unterwegs wie Du Sammy. Der Verbrauch dabei war 20,5kWh/100km. Gestern bin ich etwa 90km gefahren davon ca. 60km Autobahn, Verbrauch um die 20kWh/100 und wenn es ging Tempomat 150-160. Temperatur war so um die 0°C oder knapp darüber.
Ich fahre praktisch ausschließlich in ECO PRO individual, gönne mir aber auch mal die gute Beschleunigung des eDrive40 Antriebs, die nicht ganz so explosiv ist wie beim M50, aber mehr als ausreichend ist das trotzdem noch.
Wenn es kalt ist wird der Innenraum großzügig vorkonditioniert wie gestern, aber nicht immer aus dem Bordakku, ab und an hängt der i4 noch an der WB zu diesem Zweck.
Den i4 habe ich Mitte April 2025 bekommen und in 2025 habe ich einen Schnitt von 17,7kWh/100km gehabt bei etwas über 10000km in diesen achteinhalb Monaten. Allerdings auch mit wenig BAB Anteil so um 20%-25%.
Hier wird von Verbräuchen von 28kWh und mehr berichtet, aber so recht verstehen kann ich das nicht wie man das hin bekommt. Ich habe bislang in keiner einzigen Fahrt auch nur nahe 28kWh/100 erreichen können. Klar könnte ich mich auf die BAB setzen und dann digital Vollgas geben wo es nur geht, dann schaffe ich das vermutlich auch. Selbst kasteien tu´ ich mich aber auch nicht um den Verbrauch zu erreichen wie beschrieben. Gefahren wird mit dem i4 wie mit all den Verbrennern in meinem Aussendienstleben, wo ich so grob geschätzt 1,5Millionen km abgespult habe.
Erklärungen für diesen großen Spread im Verbrauch könnten sein:1.) Entweder an meinem i4 (BJ 2025, Stand vor der Änderung des Endstufendesigns) ist irgendetwas anders wie an Fahrzeugen, die einen sehr viel höheren Verbrauch haben.
2.) Diejenigen mit einem Verbrauch deutlich über 25 oder gar 28kWh/100 fahren überwiegend Autobahn und das recht schnell mit wenig DAP und vielen Pedalbewegungen.
3.) Oder es wird einfach ineffizient gefahren auch wenn der Fahrer denkt es wird effizient gefahren.
4.) Es wird ein sehr ungünstiges Fahrprofil absolviert. Aber ich fahre auch viel im Schwarzwald wo es rauf und runter geht.5.) Es wird zu wenig und mit der falschen Strategie der wirklich gute DAP des i4 genutzt. Es wird ohne den DAP einfach zu viel am Pedal gespielt vielleicht auch unbewußt oder einfach aus "schlechter" Gewohnheit. Z.B. wie viele es tun auf der BAB bei Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Mein Verbrauch strengt mich in keinster Art und Weise an und ich bin kein Verkehrshindernis. Im Gegenteil ich würde ab und an eher noch etwas zügiger fahren wollen, was aber der Verkehr oft nicht zuläßt. Die BMW Statistik sagt, daß es viele gibt, die noch effizienter fahren als ich das mache. Auch ich könnte noch einen niedrigeren Verbrauch erzeugen, wenn ich wirklich über Effizienz und Verbrauch nachdenken würde. Aber so macht mir der i4 dann keinen Spaß mehr und ich will mich auch nicht mit Zwang zum Verbrauch verändern. Es wird wie mit den Verbrennern gefahren kein Stück anders, fertich.
Solange ich hier mitlese sehe ich immer wieder mal Kommentare über sehr hohe Verbrauchsangaben und verstehe das einfach nicht wie man dort hinkommen kann außer wenn man 80% Autobahn fährt und dort grundsätzlich Stoff gibt und ständig am Pedal spielt. Für mich ist der i4 als sparsam zu bewerten und man liest von so manchem Kleinwagen BEV auch keine besseren Verbräuche wie ich es beim i4 erlebe.
Einmal hab eich sogar die WLTP Angabe von 579km thearetisch fast erreicht. Im Sommer habe ich noch nie unter 400km Reichweite erlebt, meistens liege ich zwischen 450km - 500km Reichweite oft über 500km. Im Winter sind es etwa 100km oder etwas mehr weniger.
Diejenigen die sich über einen hohen Verbrauch beschweren sollten ihre Fahrweise einfach überprüfen oder haben in der Konfiguration einfach alles gewählt was Energie kostet. In der Zwischenzeit glaube ich auch, daß der Einfluß der Felgen für den Verbrauch größer ist als ich es erwartet hätte. -
Du darfst nicht vergessen, dass der Allrad den Verbrauch um etwa 20% anhebt. Deine Argumentation ist in etwah so schlüssig wie der Versuch den Verbrauch eines 420d mit einem 440xi zu Vergleichen.
Das heißt 20kWh im e40 entsprechen etwa 24 beim M50. Dementsprechend wären die 28 beim M50 etwa 23 beim Heckantrieb. Nagel mich da jetzt nicht auf den Prozentpunkt fest, aber das ist eine Daumenregel die ich für mich so abgeleitet habe.
Was ich eigentlich ausdrücken wollte, ist dass der Winterverbrauch der sich schon beim Temperaturen um 5°C einstellt nicht mehr wesentlich schlechter wird, wenn es deutlich kälter ist (natürlich fährt man da deutlich langsamer, in Skandinavien dominieren 80-90 km/h Begrenzungen).
Den Verbrauch auf der Rückfahrt habe ich nur zur Einordnung genannt, dass der Schnitt vorher eher bei 24,0 lag, was ich für die Bedingungen sehr gut finde. Für einen Allrad-i4 wohlgemerkt, aber in Norwegen habe ich keinen einzigen Heckantrieb-i4 gesehen.
Um deine Neugier zu stillen:
1) den DAP auf 150 zu stellen ergibt im Winter schon einen Verbrauch von 26-27 kWh/100km
2) die Ladeplanung war nicht perfekt - und wenn ich sehe, dass ich mit 15% an der Ladesäule ankomme, nehme ich mir manchmal raus noch etwas schneller zu fahren, da die Ladeleistung im unteren Bereich sehr hoch ist
Mein Schnitt ist für 2025 übrigens bei 22,4kWh/100km. Wenn wir 20% abziehen wären das 17,9 - also nur minimal über deinem Schnitt von 17,7.
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Okay interessant, daß der Allrad allein 20% kostet. Das ist für mich überraschend viel ehrlich gesagt. Ist der Allrad permanent an im i4? Erst kürzlich hatte ich einen Bericht gelesen, daß es Allradsysteme gibt, die nur bei echtem Nutzen den Allrad zuschalten und ansonsten auf einer Achse antreiben um Energie zu sparen. Dann macht das bei der Differenz der i4 wohl nicht. Ist ja auch ein älteres Konzept muss man sagen.
Grundsätzlich bezog ich mich aber nicht nur auf deinen Bericht, der ganz interessant war. Es gibt viele Berichte hier und in anderen Foren wo sich Leute auf einen hohen Verbrauch berufen. Wenn ich so auf die Jahrzehnte der Beobachtung z.b. den Autobahnen zurückblicke, denke ich mir oft bei der Fahrweise einiger, daß die mit ihrem Tankwart ein besonders gutes Verhältnis haben, da sie alles tun um den Verbrauch zu maximieren ohne auch nur eine Sekunde früher am Ziel zu sein. Wenn man mit solchen Fahrern spricht glauben die nahezu immer, daß sie alles zum Sprit sparen tun.
Sind wir doch ehrlich die meisten oder zumindest sehr viele wissen doch nicht einmal näherungsweise wie man Energie / Sprit spart ohne jedwede Komforteinbuße. Und die wollen das auch nicht, denn man müßte ja geliebte Gewohnheiten ändern und der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier. Und man muss auch sagen das Thema wird im Autosektor auch erst richtig seit den immer populäreren BEV´s intensiv diskutiert. Und auch nur deswegen, weil Reichweite seither oder noch ein echtes Thema ist.
Hat sich früher bei einem Verbrenner jemals jemand die Reichweitenangabe in den Datenblättern angeschaut oder ist der Wert überhaupt drin gestanden. Die Verbrenner Marketer haben ja erst seit Beginn der E-Mobilität dieses Argument für sich entdeckt. Aber ich schweife ab.
Ich glaube jedenfalls, daß die vielen Verbrauchsausreißer nach oben hier und anderswo sehr viel mit der persönlichen Fahrweise zu tun hat. Wenn jemand sagt, daß ist mir egal ich will Spaß, dann okay. Aber sich über den Verbrauch des i4 zu beschweren ist Quatsch. Der ist ziemlich gut für die Klasse besonders im Hinblick auf den Entwicklungsstand bezogen von vor etwa 8 oder 9 Jahren wo der i4 rauskam. -
der Allrad wird beim i4 sehr gut geregelt und es wird nur das freigegeben, was benötigt wird,
Hauptpunkt ist aber einfach das zusätzliche Gewicht, da reden wir über 200 kg mehr beim Leergewicht