Beiträge von derausserirdische

    Die Jungs bei der Auslieferung müssen halt auch was quatschen egal was ... Mann ich lach mich tot. Reifen einfahren und Akku am Anfang nicht belasten. Dinge gibt´s die gibt´s gar nicht. Ich schmeiß´ mich gleich weg.

    Nun kam bei mir heute die Aufforderung das Update zu installieren. Im Wohnzimmer wie immer die FW aufs Handy geladen, dann ins Auto übertragen und dann kam die Frage ob Nachts um 2 Uhr installiert werden soll oder sofort gestartet werden soll. Hab´s sofort gestartet und lief einwandfrei durch.


    Habe den i4 nun seit 14 Monaten und bestimmt schon 4-5 Updates geladen. Noch nie gab´s irgendein Problem. Der i4 ist mein neunter BMW und noch nie zuvor ist das so problemlos gelaufen. Ich kann wieder nicht verstehen warum einige solche Probleme haben mit dem Update. Auch nicht mit dem kompletten Durchziehen des FW Updates.


    Wieder glaube ich einige sind zu ungeduldig und sofort nach dem jemand hier ein neues Update meldet wird geforscht, versucht etwas zu starten, BMW kontaktiert. Das ist alles Nonsens Leute. Wartet einfach bis die Ladeaufforderung automatisch kommt und zieht es einfach in einem Rutsch durch.

    Nun habe ich heute nicht auf die Uhr geschaut. Aber länger als eine Stunde hat´s nicht gedauert und damit meine ich alle Teile des Updatevorgangs. Ganze 15 Minuten beim internen i4 Update war der Wagen nicht verfügbar und das konte ich bei einem Kaffee in der Wohnung erwarten. Was für Bedingungen habt ihr, daß das bei einigen so lange oder auch mal gar nicht funktioniert. Das verstehe ich einfach nicht.

    In den fünf 5ern hatte ich immer echtes Leder drin, weil da immer der Konfortsitz verbaut war. Im i4 habe ich das Sensotec drin. Ich sehe kaum eine haptische Änderung zum Leder. Vielleicht riecht das am Anfang etwas anders, was aber mit der zeit eh verfliegt. Auch mit der Hand werden wohl nur Kenner den Unterschied wahrnehmen. Von der Robustheit sehe ich bislang keinen Unterschied. Kann also Sensatec empfehlen.

    Vielleicht ist echtes Leder mental eine Aufwertung, wenn man weiß man sitzt auf dem Leder. Ich kann mich auch nicht gänzlich davon frei spechen.

    Natürlich lade ich auch mit Überschuß oft niedriger als 11kW. Da beim Überschußladen nur die Opportunitätskosten der PV anfallen ist das trotz höherer Verluste meistens wirtschaftlich. Aber die Tatsache, daß die Verluste prozentual ansteigen bei niedrigeren Ladeleistungen bleibt trotzdem.


    In Monaten des Überschußladens laden wohl die wenigsten mit permament 11kW. Aber wer ohne PV-Überschuß zu Haus lädt, ist mit 11kW Ladeleistung am wirtschaftlichsten unterwegs. Oder eben PV Besitzer, die halt auch im Winter mal zu Haus laden. Es wurde ja auch nicht die Frage aufgeworfen, ob man beim Überschußladen auch unter 11kW laden könnte, sondern es ging generell um die Frage ob eine höhere AC Leistung irgendetwas negativ am BEV beeinflußt, die Installation geschont werden müßte, usw. Das ist nicht der Fall, wenn alles korrekt installiert ist.


    Damit das nun jeder versteht hier einmal eine sehr vereinfachte Beispielrechnung;
    Das AC Laden schluckt je nach BEV Typ so 400W - 500W. Eher 500W würde ich bei den meisten Fahrzeugen sagen. Das hängt auch noch ein klein wenig von den Umgebungsbedingungen ab. Aber ich will´s einfach halten, damit es verständlich bleibt.

    Fall 1: Lädt man 1-ph mit 10A sprich 2300W dann landen bei 500W Verlust um die 1800W im Akku. Das sind grob 21,7% Verluste. Gehen wir mal von einer Netz kWh aus, die 30Cent kostet. Dann kommt man so um die 6,5Cent Verlustcents je kWh nicht herum.


    Fall 2: Lädt man 3-ph mit 11kW hat man mehr oder weniger dieselben 500W Umladeverluste. und es landen 10,5kW im Akku, was in etwa grobe 4,5% Umladeverluste sind. Bei denselben 30 Cent/kWh Arbeitskosten sind das grob 1,36 Verlustwert je Netz entnommener kWh.


    D.h. Eine Ladung mit niedriger Leistung (2,3kW) ist um über 17% teurer als mit 11kW. Die Werte zu den prozentualen Verlusten kann ich bei mir recht genau nachmessen. Nur unten herum komme ich nicht unter 5%-6%, da scheint es weitere Parameter zu geben, so daß es schwer fällt mit 11kWac auf unter 5% zu kommen.


    Ich bekomme derzeit 8,2Cents/kWh Einspeisevergütung, die mir entgehen (Opportunitätskosten), wenn höhere Verluste generiere durch niedrigere Ladeleistungen (Begrenzung des Überschußladen). Für Leute, die wirklich interessiert sind, können sich nun mal ausrechnen wieviel man Überschuß überhaupt laden muss um damit in den Breakeven des Überschußladens überhaupt zu kommen.


    Für Menschen, die es nicht so mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen haben denen sei vereinfacht gesagt, daß sich Überschußladen desto mehr lohnt, je niedriger die Einspeisevergütung ist. Und die sinkt ja stetig, da ist / wird Überschußladen interessant.

    Sammy
    Ich sehe das nicht so, daß dies ein "Popcornthema" ist. Denn es gibt in dem Fall nur eine einzige richtige "Meinung / Installation", nämlich die der elektrischen Physik und den aktuellen Normungen unterliegt und damit korrekt ausgeführt wurde und sicher ist. Alles andere ist gefährliches Halbwissen samt noch gefährlicher Installation, welche aus gefährlicherem Basteln entsteht. Das ist im wahrsten Sinne "brandgefährlich".

    Um es nochmal anders zu beleuchten. Es gibt keine zwei oder mehr Meinungen wie Lade-Brennstelle richtig zu installieren ist. Es gibt nur eine einzige Option, nämlich es physikalisch und den aktuellen Normungen entsprechend richtig zu machen. Und es hernach korrekt zu verwenden. Da gibt es aus meiner Sicht keinen Diskussionspielraum wie z.B. beim Design der Felgen, das subjektiv beurteilt wird. Obwohl der Leistungsteil so einer Ladeeinrichtung völlig analog ist, so ist die Installation entweder komplett korrekt und sicher oder falsch und unsicher. Da gibt es keinen Graubereich dazwischen, der subjektiv diskutiert werden könnte.

    Gemäß den in der Produktnorm IEC 60884-1 definierten Anforderungen und Prüfung müssen Schuko-Steckdosen ihren Nennstrom von 16A für maximal eine Stunde ohne Überhitzung führen können. Dabei beziehen sich die 16 A auf die in VDE 0620-1 genannten haushaltsüblichen Lasten, jedoch nicht auf unbekannte Lasten wie z. B. die Ladekurve eines Elektrofahrzeugs.

    Im Grunde sagt einem dieser Auszug alles was man wissen muss. Um das nochmal für die Diskussion darzustellen:

    1.) Eine Schukosteckdose sollte eigentlich gar nicht zum Laden eines BEV herangezogen werden. Und wenn das in einem NOTFALL nötig sein sollte, dann MUSS der Ladestrom ZWINGEND auf 10A begrenzt werden. Eine solche Haushaltsleitung ist nach dem "Gleichzeitigkeitsprinzip" auf maximal 16A Kurzzeitbetrieb ausgelegt. Und die 60 Minuten sind auch nur LABOR-/NORMBEDINGUNGEN. Da spielt es eine Rolle wie lange das Kabel ist, wo die Abzweige sitzen, wie wurde verlegt, etc. etc. Das gilt für Steckdosen im Haus als auch ausserhalb des Hauses.
    2.) Da die wenigsten nicht mal wissen was auf ihrer Aussensteckdose sonst noch so geklemmt ist, ist vom Laden an einer solchen Brennstelle doppelt abzuraten.
    3.) Selbst wenn es einem egal ist wie lange man lädt und unbedingt mit völlig unökonomischen 2300W laden will an einer Schuko Steckdose, so sei denen noch einmal gesagt "man kann zu Haus kaum teuerer laden" ... Stichwort Ladeverluste (das Thema kann jeder selber googeln) ... aber wem es Sch... egal war ob man an der Tanke damals 1,50 oder 2,20 zahlte, dem ist sowas vermutlich auch vollends egal.
    4.) Jeder, der Vermutungen zu einer Schukosteckdose (an der man laden will) und keinen exakten Schaltplan mit Verlegeübersicht besitzt, den er auch zweifelsfrei richtig lesen kann, dem rate ich die wenigen EURO in einen ordentlichen Elektriker zu investieren.
    5.) Aus gutem Grund raten ALLE WB Hersteller davon ab am Automaten der WB irgendetwas anderes drauf zu klemmen. Deshalb sollte an einer Schukosteckdose sicher gestellt sein, daß nichts anderes drauf geklemmt ist. Es reicht NICHT zu wissen, daß man während des Ladens nicht anderes an dem Strang in Betrieb hat. Im Falle eines Falles nimmt jeder Brandgutachter eine solche Installation binnen Minuten auseinander und keine Versicherung wird jemals auch nur einen Euro zahlen.

    Ansonsten gilt was ein Vorredner gesagt hat. Beim AC-Laden immer den maximalen Wert von 11kW / 22kW einstellen an einem QUALIFIZIERTEN Anschluß ... nicht niedriger laden.

    Es genügt leider auch nicht mal eine gewisse Zeit 16A Last zu erzeugen und dann an den Kontakten mit dem Fingern die Temperatur zu prüfen. Das ist einer der lustigsten Hinweise, die ich zu dem Thema bisher gelesen habe. Last doch bitte so etwas sein. Zwar gibt es "Dirty Methoden" um den Grenzbereich ohne Messtechnik halbwegs zu ermitteln, die ich hier nicht weiter gebe. Aber den Fingertest der Temperatur an den Kontakten zu checken ist schon ein Schenkelklopfer. Wenn man sich bei diesem Test die Finger verbrennt, dann wird es im Haus bereits viele Bewohner geben, die sich mit den Feuerlöschern gegen Flammen wehren oder man hat vielleicht noch nicht bemerkt, daß die Feuerwehr bereits vor der Haustür steht.

    Es ist anzunehmen, daß der SW aktiv ist und über einen eigenen Kanal angesteuert wird. Die zwei Standard Regler Höhe und Tiefe wirken nur auf den Rest der Anlage, die wahrscheinlich komplett passiv ist oder höchstens halbaktiv. Wenn man keinen Zugriff auf den bzw. die Pegelregler der Kanäle hat ist halt Essig. Dann läuft alles nur über den Lautstärkeregler. KLang Gourmets werden weder mit Hifi oder H&K im B&W glücklich un dich habe schon beides gehabt in verschiedenen Fahrzeugen. Das alles sind möglich billig, mit maximalem Rotstift, lieblos zusammengeschusterte Soundanlagen.

    Eine halbwegs vernünftige Anlage hat neben ausreichend Endstufenkanälen auch einen DSP mit dem alles justiert werden kann wie man will. Und dann baut man am besten die Front LS auf 3-Weg aktiv aus, dann bekommt man endlich gescheiten Sound und oft auch zum eigenen Geschmacksempfinden.

    Bis auf die neue große, teure B&W Anlage in den großen BMW Modellen und dem großen Burmester System im Benz habe ich noch gar keine gescheite Soundanlage in einem normalen Wagen gehört - wohlgemerkt aus der Serienproduktion.