Beiträge von derausserirdische

    Bin gestern Abend erst nach 10 Tagen zurück gekommen (allerdings mit dem 2er Cabrio unterwegs gewesen) und mein i4 zeigt die Batterie Meldung auch. Mein Händler, den ich eben anrief, sagte ganz klar, daß der Fehler längst bekannt ist und ein neues Update vorbereitet wird oder eine andere Massnahme, die diese Fehlermeldung beseitigt. Er hat auch bestätigt, daß es nur ein Anzeigenproblem ist und die Technik einwandfrei funktioniert. Damit ist für mich der Fall eigentlich geklärt und es kann gewartet werden bis das beseitigt ist. Mehr gibt´s eigentlich nicht mehr zu sagen, denn das ist ja nur eine Winzigkeit ehrlich gesagt.

    Du rechnest zu pessimistisch. Ich habe auch den e40 allerdings ohne M-Gedöns und liege bei knapp 14tkm im Schnitt bei 18,3kWh, aber über alle Jahreszeiten im Mittel. Und ich fahre völlig normal ohne wirklich alles raus zu holen.

    Im Sommer hat man in etwa eine Reichweite von 400km - 500km (0% - 100%). Wenn das Streckenprofil und Wetter gut sind, komme ich auch mal auf 550km, die theoretische WLTP Reichweite von 579km bei meiner Version hatte ich auch schon einmal geschafft. Im Winter kann man etwa 80km - 100km abziehen von den Werten, aber unter 300km hatte ich im Winter noch nie. Da liege ich bei etwa 350km manchmal mehr.

    Du solltest die Reichweite auch nutzen und nicht nur 60% aus dem Akku verwenden, dann hast Du eben nicht nur um die 200km Nutzreichweite. Aber das kommt noch, wenn Du selbst mal eine Weile BEV gefahren bist.

    Die Jungs bei der Auslieferung müssen halt auch was quatschen egal was ... Mann ich lach mich tot. Reifen einfahren und Akku am Anfang nicht belasten. Dinge gibt´s die gibt´s gar nicht. Ich schmeiß´ mich gleich weg.

    Nun kam bei mir heute die Aufforderung das Update zu installieren. Im Wohnzimmer wie immer die FW aufs Handy geladen, dann ins Auto übertragen und dann kam die Frage ob Nachts um 2 Uhr installiert werden soll oder sofort gestartet werden soll. Hab´s sofort gestartet und lief einwandfrei durch.


    Habe den i4 nun seit 14 Monaten und bestimmt schon 4-5 Updates geladen. Noch nie gab´s irgendein Problem. Der i4 ist mein neunter BMW und noch nie zuvor ist das so problemlos gelaufen. Ich kann wieder nicht verstehen warum einige solche Probleme haben mit dem Update. Auch nicht mit dem kompletten Durchziehen des FW Updates.


    Wieder glaube ich einige sind zu ungeduldig und sofort nach dem jemand hier ein neues Update meldet wird geforscht, versucht etwas zu starten, BMW kontaktiert. Das ist alles Nonsens Leute. Wartet einfach bis die Ladeaufforderung automatisch kommt und zieht es einfach in einem Rutsch durch.

    Nun habe ich heute nicht auf die Uhr geschaut. Aber länger als eine Stunde hat´s nicht gedauert und damit meine ich alle Teile des Updatevorgangs. Ganze 15 Minuten beim internen i4 Update war der Wagen nicht verfügbar und das konte ich bei einem Kaffee in der Wohnung erwarten. Was für Bedingungen habt ihr, daß das bei einigen so lange oder auch mal gar nicht funktioniert. Das verstehe ich einfach nicht.

    In den fünf 5ern hatte ich immer echtes Leder drin, weil da immer der Konfortsitz verbaut war. Im i4 habe ich das Sensotec drin. Ich sehe kaum eine haptische Änderung zum Leder. Vielleicht riecht das am Anfang etwas anders, was aber mit der zeit eh verfliegt. Auch mit der Hand werden wohl nur Kenner den Unterschied wahrnehmen. Von der Robustheit sehe ich bislang keinen Unterschied. Kann also Sensatec empfehlen.

    Vielleicht ist echtes Leder mental eine Aufwertung, wenn man weiß man sitzt auf dem Leder. Ich kann mich auch nicht gänzlich davon frei spechen.

    Natürlich lade ich auch mit Überschuß oft niedriger als 11kW. Da beim Überschußladen nur die Opportunitätskosten der PV anfallen ist das trotz höherer Verluste meistens wirtschaftlich. Aber die Tatsache, daß die Verluste prozentual ansteigen bei niedrigeren Ladeleistungen bleibt trotzdem.


    In Monaten des Überschußladens laden wohl die wenigsten mit permament 11kW. Aber wer ohne PV-Überschuß zu Haus lädt, ist mit 11kW Ladeleistung am wirtschaftlichsten unterwegs. Oder eben PV Besitzer, die halt auch im Winter mal zu Haus laden. Es wurde ja auch nicht die Frage aufgeworfen, ob man beim Überschußladen auch unter 11kW laden könnte, sondern es ging generell um die Frage ob eine höhere AC Leistung irgendetwas negativ am BEV beeinflußt, die Installation geschont werden müßte, usw. Das ist nicht der Fall, wenn alles korrekt installiert ist.


    Damit das nun jeder versteht hier einmal eine sehr vereinfachte Beispielrechnung;
    Das AC Laden schluckt je nach BEV Typ so 400W - 500W. Eher 500W würde ich bei den meisten Fahrzeugen sagen. Das hängt auch noch ein klein wenig von den Umgebungsbedingungen ab. Aber ich will´s einfach halten, damit es verständlich bleibt.

    Fall 1: Lädt man 1-ph mit 10A sprich 2300W dann landen bei 500W Verlust um die 1800W im Akku. Das sind grob 21,7% Verluste. Gehen wir mal von einer Netz kWh aus, die 30Cent kostet. Dann kommt man so um die 6,5Cent Verlustcents je kWh nicht herum.


    Fall 2: Lädt man 3-ph mit 11kW hat man mehr oder weniger dieselben 500W Umladeverluste. und es landen 10,5kW im Akku, was in etwa grobe 4,5% Umladeverluste sind. Bei denselben 30 Cent/kWh Arbeitskosten sind das grob 1,36 Verlustwert je Netz entnommener kWh.


    D.h. Eine Ladung mit niedriger Leistung (2,3kW) ist um über 17% teurer als mit 11kW. Die Werte zu den prozentualen Verlusten kann ich bei mir recht genau nachmessen. Nur unten herum komme ich nicht unter 5%-6%, da scheint es weitere Parameter zu geben, so daß es schwer fällt mit 11kWac auf unter 5% zu kommen.


    Ich bekomme derzeit 8,2Cents/kWh Einspeisevergütung, die mir entgehen (Opportunitätskosten), wenn höhere Verluste generiere durch niedrigere Ladeleistungen (Begrenzung des Überschußladen). Für Leute, die wirklich interessiert sind, können sich nun mal ausrechnen wieviel man Überschuß überhaupt laden muss um damit in den Breakeven des Überschußladens überhaupt zu kommen.


    Für Menschen, die es nicht so mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen haben denen sei vereinfacht gesagt, daß sich Überschußladen desto mehr lohnt, je niedriger die Einspeisevergütung ist. Und die sinkt ja stetig, da ist / wird Überschußladen interessant.

    Sammy
    Ich sehe das nicht so, daß dies ein "Popcornthema" ist. Denn es gibt in dem Fall nur eine einzige richtige "Meinung / Installation", nämlich die der elektrischen Physik und den aktuellen Normungen unterliegt und damit korrekt ausgeführt wurde und sicher ist. Alles andere ist gefährliches Halbwissen samt noch gefährlicher Installation, welche aus gefährlicherem Basteln entsteht. Das ist im wahrsten Sinne "brandgefährlich".

    Um es nochmal anders zu beleuchten. Es gibt keine zwei oder mehr Meinungen wie Lade-Brennstelle richtig zu installieren ist. Es gibt nur eine einzige Option, nämlich es physikalisch und den aktuellen Normungen entsprechend richtig zu machen. Und es hernach korrekt zu verwenden. Da gibt es aus meiner Sicht keinen Diskussionspielraum wie z.B. beim Design der Felgen, das subjektiv beurteilt wird. Obwohl der Leistungsteil so einer Ladeeinrichtung völlig analog ist, so ist die Installation entweder komplett korrekt und sicher oder falsch und unsicher. Da gibt es keinen Graubereich dazwischen, der subjektiv diskutiert werden könnte.