Mal zum Vergleich meine Werte für Januar 2026. Letzten Monat habe ich 975km bei 60 Fahrten absolviert. Also hauptsächlich Kurzstrecken. Ich war nicht so viel auf der Autobahn unterwegs wie Du Sammy. Der Verbrauch dabei war 20,5kWh/100km. Gestern bin ich etwa 90km gefahren davon ca. 60km Autobahn, Verbrauch um die 20kWh/100 und wenn es ging Tempomat 150-160. Temperatur war so um die 0°C oder knapp darüber.
Ich fahre praktisch ausschließlich in ECO PRO individual, gönne mir aber auch mal die gute Beschleunigung des eDrive40 Antriebs, die nicht ganz so explosiv ist wie beim M50, aber mehr als ausreichend ist das trotzdem noch.
Wenn es kalt ist wird der Innenraum großzügig vorkonditioniert wie gestern, aber nicht immer aus dem Bordakku, ab und an hängt der i4 noch an der WB zu diesem Zweck.
Den i4 habe ich Mitte April 2025 bekommen und in 2025 habe ich einen Schnitt von 17,7kWh/100km gehabt bei etwas über 10000km in diesen achteinhalb Monaten. Allerdings auch mit wenig BAB Anteil so um 20%-25%.
Hier wird von Verbräuchen von 28kWh und mehr berichtet, aber so recht verstehen kann ich das nicht wie man das hin bekommt. Ich habe bislang in keiner einzigen Fahrt auch nur nahe 28kWh/100 erreichen können. Klar könnte ich mich auf die BAB setzen und dann digital Vollgas geben wo es nur geht, dann schaffe ich das vermutlich auch. Selbst kasteien tu´ ich mich aber auch nicht um den Verbrauch zu erreichen wie beschrieben. Gefahren wird mit dem i4 wie mit all den Verbrennern in meinem Aussendienstleben, wo ich so grob geschätzt 1,5Millionen km abgespult habe.
Erklärungen für diesen großen Spread im Verbrauch könnten sein:
1.) Entweder an meinem i4 (BJ 2025, Stand vor der Änderung des Endstufendesigns) ist irgendetwas anders wie an Fahrzeugen, die einen sehr viel höheren Verbrauch haben.
2.) Diejenigen mit einem Verbrauch deutlich über 25 oder gar 28kWh/100 fahren überwiegend Autobahn und das recht schnell mit wenig DAP und vielen Pedalbewegungen.
3.) Oder es wird einfach ineffizient gefahren auch wenn der Fahrer denkt es wird effizient gefahren.
4.) Es wird ein sehr ungünstiges Fahrprofil absolviert. Aber ich fahre auch viel im Schwarzwald wo es rauf und runter geht.
5.) Es wird zu wenig und mit der falschen Strategie der wirklich gute DAP des i4 genutzt. Es wird ohne den DAP einfach zu viel am Pedal gespielt vielleicht auch unbewußt oder einfach aus "schlechter" Gewohnheit. Z.B. wie viele es tun auf der BAB bei Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Mein Verbrauch strengt mich in keinster Art und Weise an und ich bin kein Verkehrshindernis. Im Gegenteil ich würde ab und an eher noch etwas zügiger fahren wollen, was aber der Verkehr oft nicht zuläßt. Die BMW Statistik sagt, daß es viele gibt, die noch effizienter fahren als ich das mache. Auch ich könnte noch einen niedrigeren Verbrauch erzeugen, wenn ich wirklich über Effizienz und Verbrauch nachdenken würde. Aber so macht mir der i4 dann keinen Spaß mehr und ich will mich auch nicht mit Zwang zum Verbrauch verändern. Es wird wie mit den Verbrennern gefahren kein Stück anders, fertich.
Solange ich hier mitlese sehe ich immer wieder mal Kommentare über sehr hohe Verbrauchsangaben und verstehe das einfach nicht wie man dort hinkommen kann außer wenn man 80% Autobahn fährt und dort grundsätzlich Stoff gibt und ständig am Pedal spielt. Für mich ist der i4 als sparsam zu bewerten und man liest von so manchem Kleinwagen BEV auch keine besseren Verbräuche wie ich es beim i4 erlebe.
Einmal hab eich sogar die WLTP Angabe von 579km thearetisch fast erreicht. Im Sommer habe ich noch nie unter 400km Reichweite erlebt, meistens liege ich zwischen 450km - 500km Reichweite oft über 500km. Im Winter sind es etwa 100km oder etwas mehr weniger.
Diejenigen die sich über einen hohen Verbrauch beschweren sollten ihre Fahrweise einfach überprüfen oder haben in der Konfiguration einfach alles gewählt was Energie kostet. In der Zwischenzeit glaube ich auch, daß der Einfluß der Felgen für den Verbrauch größer ist als ich es erwartet hätte.