Von welchem Hersteller / Modell kommt u. warum wechselt Ihr zum BMW i4 Elektroauto?

  • Ich hatte vorher auch einen PS2. 408 PS, ohne die einstellbaren Öhlins. Anfangs dachte ich, bei bestimmten Kurven wäre ich mit dem Polly flotter gewesen. Ich hatte nicht bedacht dass der M50 viel schneller im Zwischenspurt ist. Soll heißen ich war einfach mit höher Geschwindigkeit bei der nächsten Kurve angelangt. Nach kurzer Gewöhnung ein riesen Spaß. Ansonsten gibt es für nicht zu großes Geld alte rennstreckentaugliche Moppeds, und sowas wie das Autodrome in Most. ;)

  • Hallo, also du fühlst dich ja fast schon persönlich angegriffen.

    Der Fragesteller war nach der Probefahrt verwundert, dass das Fahrzeug nicht so sportlich fährt. Es ist nicht verwunderlich, dass ein 2200 KG Auto mit so schmalen Reifen und Felgen nicht so gut ums Eck geht. Einfach nur das Fahrwerk zu tauschen - das war ja Thema - wird aus dem I4 dann keine Kurvensau oder ein sportliches Auto machen.


    richtig erkannt hast du, dass leichtere Autos ebenfalls schmale Felgen und Räder fahren. Aber der I4 ist nicht leicht.


    Ich z.B. nutze den i4 als Alltagsauto und verlange dem Auto kein sportliches Handling ab, ich habe nur auf das Thema geantwortet.

  • ich fühle mich nicht persönlich angegriffen,

    ich finde es nur immer besorgniserregend, dass manche glauben, die Straße ist eine Rennstrecke,

    wenn jemand sagt, auf dem Track ist der i4 nicht gut genug, dann stimme ich dem voll und ganz zu,

    zu behaupten, mit einem i4 M60 ist es nicht möglich "sportlich" auf Freilandstraßen zu fahren, dann bewegt sich derjenige meiner Meinung nach in einem Bereich,

    der weit weg davon ist, wie man sich auf öffentlichen Straßen bewegen soll -> ja klar, auch ich halte mich nicht immer an die Vorgaben und fahre, wenn ich sehe, dass die Straße frei ist,

    sicher ab und an auch so, wie es mit einem "Standard-Auto" nicht möglich wäre,

    habe aber den i4 M50 bis jetzt auf Freilandstraßen noch nie so bewegt, dass ich mir gedacht hätte, mit vernünftigen Fahrwerk wäre noch mehr gegangen,

    weil dass dann für mich auf einer öffentlichen Straße zu gefährlich gewesen wäre,

    2. finde ich es einfach lächerlich, wenn jemand behauptet, 245er seien bei einem Gran-Coupe trotz 2.200 kg sehr schmale Reifen,

    das entbehrt jeglicher Logik, wenn er vorne noch breitere als wie 255er (die es bei den Sportreifen eh gibt) drauf hat, wirst das Auto nicht mehr vernünftig lenken können,

    dann läuft er jeder Spurrille nach, die du eben auf einer Straße hast und dann hast subjektiv ein noch schlechteres Fahrverhalten,


    genauso, wie viele glauben, ein Auto wird durch´s tiefer legen "sportlicher", ja, das Fahrwerk wird straffer, aber das Kurvenhandling kann tlw. sogar schlechter werden,

    weil das Auto nur an 1 Stelle tiefergelegt wird, aber der Querlenker dann nicht mehr gerade sondern schief steht, was auch auf Kosten der Kurvenlage geht,
    klar, schaukelt sich das Auto nicht mehr so auf, aber wenn einer wirklich eine rennstreckentaugliche Tieferlegung haben möchte,
    dann müsste er wohl oder übel auch die Aufnahme der Querlenker ändern,
    aber wie schon gesagt, dann bewegen wir uns in Dimensionen, die du im Alltag nie brauchen wirst, außer du willst dich auf öffentlichen Straßen im Grenzbereich bewegen,
    was ich keinem empfehlen würde, weil gerade bei extremen Sportfahrwerken ist halt der Grenzbereich auch eng und wenn das Auto dann ausbricht, dann gefährdet man meist nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer,

    einfach mal "Nachteile Tieferlegung Querlenker" googeln ;)

    BMW i4 M50 in tansanitblau 12/2022


    Morgan Plus 8 in british racing-green 04/1994 V8 3.9l 190 PS


    Ford Mustang Mach 1 Fastback 02/1969 V8 5.8l 290 PS

  • Ich fühle mich nicht angesprochen, mein Durchschnittsverbrauch des M50 ist 19,2 kwH und liegt unter dem Verbrauch der Community.

    Also runter vom Gas ihr Raser ;)


    Ich kann dem Fragesteller aber nur zustimmen. Ich sehe es auch so und damit muss man beim i4 leben.

  • Moin,


    mein Senf zum Thema "Sportlichkeit" ....


    Ich bin ein recht sportlicher Fahrer (u.a. Badminton, Marathon) - fahre aber ausgesprochen entspannt mit dem Kfz.


    Mein Spruch: Wenn Opa mit dem Strom-Rad zum Bäcker fährt, ist dies sportlicher als eine Pkw-Fahrt im öffentlichen Straßenverkehr :)


    Gruß

  • Hallo zusammen,

    ist ja jetzt richtig was los hier. 🙂

    Wollte keine Gundsätzdiskussion über zu schnelles Fahren und es reicht keine Klopperei auslösen

    Ich habe lediglich gesagt der Polestar, oder sagen wir besser mein Polstar, gefühlt in den Kurven sicherer liegt als der i4 selbst im Sportmodus.

    Ja ich fahre seit Jahren sportlich, sowohl Auto als auch Motorrad, habe aber an keiner Stelle geschrieben, dass ich mit 200 über die Landstraße gebügelt bin.

    Unabhängig davon, bin ich nach wie vor der Meinung, ein Fahrzeug mit über 400 kW Spitzenleistung sollte auch das passende Fahrwerk dafür haben.

    Dazu darf natürlich jeder gerne seine eigene Meinung haben.


    VG

  • kommt halt drauf an, was man erwartet,
    so schlecht finde ich das Fahrwerk jetzt auch wieder nicht, klar, könnte noch straffer/besser auf der Straße liegen und wir sind hier schon im oberen Bereich der "Alltagsautos"


    was hätten sie da früher getan :D

    ok, klar, der technische Fortschritt soll sich überall bemerkbar machen und wenn möglich auch zur Sicherheit beitragen,

    das ist allerdings mittlerweile mit den ganzen Helferlein eh schon der Fall


    fahre mal mit einen von meinen 2 Oldtimern, die haben auch ausreichend PS und da würdest dir so ein Fahrwerk wie im i4 nur wünschen :D

    wenn ich mir da den Morgan anschaue mit 190 PS auf 940 kg mit einem V8, das ist auch nicht so ohne, der beschleunigt von 0 - 100 in 6 sec. und das ohne ABS, Servolenkung oder dgl.

    und hat hinten noch Blattfedern obwohl Baujahr 1994,

    ein Bekannter vom Club fährt da jährlich beim Ventilspiel am Spielberg-Ring und schafft dort auch Geschwindigkeiten im Bereich von 180, wohl gemerkt mit extrem, extrem, extrem schmalen 205er Gummi´s (205/55/16) ;)

    BMW i4 M50 in tansanitblau 12/2022


    Morgan Plus 8 in british racing-green 04/1994 V8 3.9l 190 PS


    Ford Mustang Mach 1 Fastback 02/1969 V8 5.8l 290 PS

  • Der Vorwurf von Raserei kommt in Foren immer ganz schnell. Das Gegacker endet dann mit dem Post des sehr niedrigen Durchschnittsverbrauchs. Ich finds immer lustig.

    Der I4 ist eine bequeme Reiselimo, die alle Kompromisse eingehen muss. Dieter muss damit ohne Bandscheibenvorfall zum Bäcker kommen und Kevin will damit über die Landstraße knallen.

    Dann noch die Bodenfreiheit, damit auch jeder ins Parkhaus kommt.

    Ich würde sagen (nach G20, G21 und nun G26), dass der I4 am meisten auf Komfort ausgelegt ist. Gleichzeitig hat er aber eine deutlich höhere Leistung. So richtig passt das für mich auch nicht zusammen, zumal der i4 ja als "M-Performance" Modell gelistet ist.

  • Also der M50 geht für sein Gewicht schon ziemlich gut ums Eck, beim BMW Fahrertraining war für 90% nicht das Auto das Problem sondern der Fahrer ;).

    Das Fahrwerk ist schon ok und für mich ein guter Kompromiss aus sportlich und trotzdem bequem. Ein Tesla Model 3 fährt deutlich schlechter vermittelt aber Sportlichkeit durch unnötige Härte.

    BMW i4 M50 Sunset Orange - mit eigentlich allem inkl. M-Technikpaket und 868M


    Ansonsten fahre ich noch:
    BMW i8 Roadster

  • Der i4 ist kein sehr sportliches Auto sondern eher eine bequemere Reiselimo. Wobei so richtig bequem ist er auch nicht. Ich denke, der dümpelt überall so in der Mitte.

    Mit seinen 2200 KG und den super schhmalen 245er Reifen + Spur an der Front kommt man sowieso sehr schnell ans Limit. Das würde auch kein KW V3 oder ähnliches ändern.

    KW bietet für den i4 wohl ein DCC Fahrwerk an.


    Angeblich sollen ja die Tesla Model 3 deutlich besser ums Eck gehen. Ich selbst habe aber noch kein Model3 probe gefahren.

    Da die Frage dieses Fadens ja war, ja dieses: "Von welchem Hersteller / Modell kommt u. warum wechselt Ihr zum BMW i4 Elektroauto?"


    Da Du das Tesla Model 3 mit "...angeblich...deutlich Besser ums Eck gehen" beschreibst, ihn aber noch nicht "besessen" hast mal eine Insider-Rückmeldung (ich hatte einen Dual Motor 2019)

    1. Maße, Radstand und Spurbreite: Das Model 3 ist nahezu identisch mit dem i4 -> kaum Unterschied, lag etwas tiefer.
    2. Fahrwerk/Bremsen: Das war erst (2019 bis 2022) schwammig (auch bei korrigierter Spureinstellung), das war sowohl bei Standard, Dual Motor und Performance der Fall. Mit dem Facelift ist das Fahrwerk etwas besser definiert gewesen. Mit dem Facelift 2023 (Highland) kam ein strafferes Fahrwerk. Im Vergleich zum BMW i4 liegen Welten dazwischen, sowohl Definition als auch bei den Bremsen.
    3. Beschleunigung und Performance: Tesla hat je nach Modell mehr vmax und vergleichbare Leistung, aber mit dem Fahrwerk sind Geschwindigkeiten >160km/h etwas für Kenner. Mit anderem Fahrwerk (z.B. KW bei mir) war das deutlich besser, aber kein Vergleich zum BMW mit Serie, erst recht mit M Fahrwerk.
    4. Kofferaum: der i4 kann ohne Einschränkung von hinten beladen werden, das Model 3 hat eine fest verbaute Heckablage als Einschränkung trotz umklappbarer Sitze.

    Ich hatte danach ein Model S Performance - schwerer, breiter, sehr viel mehr Leistung, 5m*2m Platzbedarf, aber Heckklappe. Ist eine andere Fahrzeugklasse, daher nur informativ.


    Die Gründe, dann irgendwann auf den i4 zu wechseln, waren: Größe (passt einfach bessser), Heckklappe, Fahrwerk, Bremsen und Licht (!).


    Zur den "Schmalen Reifen":

    Im Normalbetrieb hatte ich beim Model 3 19" 235/40, die sahen stimmig aus, hatten aber bereits einen Mehrverbrauch gegenüber den 18" 235/45.

    Beim Model S hatte ich 245/45 Felgen, sahen schon gut aus, die 21" 245/35 und 265/35 aber besser.


    Große Räder mit Niederquerschnitt-Reifen sind "Kantstein-Suchgeräte", das "singende" Geräusch Alu/Kantsteinkontakt schmerzt auch physisch. Fazit: sehen gut aus, aber im Alltag etwas für Kenner und schwierig.

    Nicht-Alltag: Mit den Niederquerschnitt 20" beim Model 3 und den 21" beim Model S würde ich aber nicht mehr auf den Track gehen, da ruiniert man sich die Reifen und Felgen bei den Curbs.


    Fazit: nicht alles, was Sportlich aussieht ist auch für den Sport z.B. auf dem Track geeignet, im Straßenverkehr muss breiter/tiefer eben leiden (Vervrauch, Macken, Aufsetzer).


    Ich bin mit meinem i4M60 sehr zufrieden.

    i4 M60 seit 6.10.25: Mineralweiß mit 19" 861M oder AEZ Atlanta schwarz und so ziemlich alles ausser Leder und Glasdach....