Beiträge von Spezi

    Nein, er hat schon recht. Ich fahr mit dem i4 auch gern schnell, aber das ist eben 150+. Ab 160-170 explodiert der Verbrauch dann. Die 150 schaffe ich gut mit 22-24 kWh/100km, bei den 170 geht es dann aber in Richtung 30 kWh/100km, und das reicht dann halt nicht besonders weit. Wenn du wirklich Reichweite willst, dann müsstest du noch deutlich gemütlicher fahren, aber alleine schon die 170 auf 150-160 zu reduzieren dürfte dir ordentlich mehr Reichweite geben.


    Ich versteh auch, dass das für dich eine negative Experience ist, aber das ist eben - zumindest beim i4 - am Anwendungsfall vorbei. Wenn dir das so wichtig ist, lange Strecken ohne Zeitverlust bei 170+ zurückzulegen, würde ich auch das nächste Mal einfach einen deiner Verbrenner nehmen. Bringt ja nichts, sich zu ärgern, dass der i4 für deine Langstreckenanforderungen eben noch nicht reicht.

    Absolut richtig, ich wollte es dennoch ausprobieren und hätte mir, trotz des logischen Mehrverbrauchs, etwas mehr Reichweite gewünscht. Dass der Verbrauch schon bei 170 KM/H derart hoch ist, war mir vorher nicht bewusst. Ich werde auch mal 150 KM/H im Vergleich testen. Natürlich könnte man auch vorher alles aus- und berechnen!

    Dennoch passt der I4 zu 95% meiner Anforderungen, sonst hätte ich den Wagen auch nicht gekauft.

    derausserirdische Ich bitte dich freundlich, zukünftig auf Unterstellungen zu meiner Person/Fahrweise zu verzichten. Ich teile Meine Erfahrung und meine Meinung zu eben dieser konkreten Fahrt und wenn die Erfahrung negativ ist, dann wirst diese Meinung akzeptieren müssen. Ich habe - wie auch im letzten Thread - den Eindruck, dass andere Meinungen für dich schwer auszuhalten sind. Ich rate mal, dass du über 50 Jahre alt bist, das Verhalten kenne ich aus der Altersgruppe.


    Ich habe mich bewusst dazu entschieden, die Fahrt auf diese Weise durchzuführen. Ich wollte ausprobieren, wie stark es sich auswirkt, wenn ich so fahre, wie ich es möchte. Mir ist bewusst, dass ich mit einer 100–130-km/h-Schleichfahrt die Strecke vermutlich geschafft hätte. Es ist aber nicht mein Anspruch, dass ein Auto bestimmt, wie ich zu fahren habe. Ich als Kunde habe eine Anforderung, und das Auto muss diese bestmöglich erfüllen. Zum Verständnis: Ich habe mich bewusst für den i4 M50 entschieden, den Wagen komplett bezahlt und war mir der Kompromisse auch bewusst. Das ist kein auferzwungener Dienstwagen, jahrelanges Leasing oder Ähnliches.


    Wenn ich auf meiner Heimreise eine Strecke von 160 km fahren muss und dann gezwungen bin, 10 Minuten zu laden, ist das natürlich nicht optimal und „nervt“, wenn ich nicht sowieso einen Stopp machen müsste. Wer sagt, dass das OPTIMAL ist, der lügt sich selbst etwas vor, und dann müssten die Hersteller ja auch nichts mehr tun. Die nächste Generation Elektroautos hat dieses Problem aber bereits gelöst. Hups, das Thema Reichweite hat scheinbar doch ein paar mehr Menschen gestört.


    Absurd ist deine Aussage, dass man in dem Fall an seiner Einstellung arbeiten solle. In deiner Vorstellung denkst du bestimmt, dass ich mit rotem Kopf an den Ladesäulen rumlaufe und die Elektromobilität verfluche. Aber dem ist natürlich nicht so! Ich hätte die Strecke auch mit einem meiner beiden Verbrenner fahren können, dann sogar mit knapp über 300 km/h Spitze, die ich natürlich jederzeit ausnutze und dabei mit Lichthupe auf der linken Spur klebe – Achtung, Ironie!

    Ich bin am Wochenende eine Tour mit insgesamt 320 km gefahren und das war etwas ernüchternd....

    Eine Strecke sind genau 160 km und vor Ort gab es keine direkte Lademöglichkeit. Die Autobahn war bis auf ein paar Baustellen frei und auf vielen Abschnitten unbegrenzt. Ich bin dort mit Tempomat 170 gefahren. Das ist im i4 absolut entspannt und sowohl die Lautstärke im Innenraum als auch der Fahrkomfort sind weiterhin top.

    Ich bin mit 100 % gestartet und tatsächlich mit nur 35 % Restakku angekommen..... Auf der Rückfahrt musste ich dann natürlich laden und habe dadurch Zeit verloren, die ich mit einem Verbrenner nie gebraucht hätte.

    Das hat mich schon ein bisschen genervt, zumal ich ja „nur“ maximal 170 gefahren bin.


    Mit einem 3.000-Euro-Golf mit 120 PS wäre ich schneller gewesen als mit meinem 544-PS-i4. Oder ich wäre 130 km/h gefahren – auf einer leeren und freien Autobahn. Da kann ich mir auch direkt ne Clownsmaske aufziehen, dafür hab ich ja keinen M50 gekauft. 😂

    Diese Strecke war quasi genau der Punkt, an dem es ungünstig ist, E-Auto zu fahren. Weniger Strecke: kein Problem, da hätte ich nicht laden müssen. Mehr Strecke wäre auch egal gewesen, dann hätte ich eine Pause gemacht. Der Verbrauch lag bei 27.6 kWh.


    Ansonsten fahren ich den I4 mit unter 20 kWh im Alltag und bin sehr zufrieden. Für meine täglichen 40KM ist die Reichweite nie ein Problem.

    Auf der Rückfahrt war ein schöner E46 M3 mit Supersprint-Race-Auspuff vor mir, der hatte meine Laune dann wieder gehoben :love:

    Ich glaube mindestens 80% des Forums haben den Wagen nicht gekauft sondern als Dienstwagen, Leasing oder finanziert.

    So stark wie hier ist mir das noch nie aufgefallen in einem Forum aber es gibt ja so gut wie keine Erfahrungsberichte zu Fahrwerken oder anderen Umbauten.

    Klar, die meisten - wenn sie wollten - dürfen ja auch nicht :D Das ist z.B. im "normalen 4rer" Forum anders. Schon interessant!


    roentgen was meinst du damit? Die Größe der jeweiligen Reifen ist doch auf dem Reifen steht doch drauf. Dein Mehrverbrauch liegt aber eher an den breiteren Felgen und der Reifenbreite. Ich schätze mal, dass die Gummimischung/Profil bei gleicher Reifenbreite nicht ganz den von dir erhofften Effekt hat.

    Du bist da jetzt in einer etwas blöden Situation, denn einfach einen anderen Radsatz (wenn du das überhaupt willst) zu kaufen ist auch tricky, denn durch deine Verbreiterungen hinten müsste der dann eine sehr tiefe ET haben. Sonst sieht das wirklich bescheiden aus. Vermutlich würde man dann auf Distanzscheiben gehen.

    Der Vorwurf von Raserei kommt in Foren immer ganz schnell. Das Gegacker endet dann mit dem Post des sehr niedrigen Durchschnittsverbrauchs. Ich finds immer lustig.

    Der I4 ist eine bequeme Reiselimo, die alle Kompromisse eingehen muss. Dieter muss damit ohne Bandscheibenvorfall zum Bäcker kommen und Kevin will damit über die Landstraße knallen.

    Dann noch die Bodenfreiheit, damit auch jeder ins Parkhaus kommt.

    Ich würde sagen (nach G20, G21 und nun G26), dass der I4 am meisten auf Komfort ausgelegt ist. Gleichzeitig hat er aber eine deutlich höhere Leistung. So richtig passt das für mich auch nicht zusammen, zumal der i4 ja als "M-Performance" Modell gelistet ist.

    Hallo, also du fühlst dich ja fast schon persönlich angegriffen.

    Der Fragesteller war nach der Probefahrt verwundert, dass das Fahrzeug nicht so sportlich fährt. Es ist nicht verwunderlich, dass ein 2200 KG Auto mit so schmalen Reifen und Felgen nicht so gut ums Eck geht. Einfach nur das Fahrwerk zu tauschen - das war ja Thema - wird aus dem I4 dann keine Kurvensau oder ein sportliches Auto machen.


    richtig erkannt hast du, dass leichtere Autos ebenfalls schmale Felgen und Räder fahren. Aber der I4 ist nicht leicht.


    Ich z.B. nutze den i4 als Alltagsauto und verlange dem Auto kein sportliches Handling ab, ich habe nur auf das Thema geantwortet.

    Der i4 ist kein sehr sportliches Auto sondern eher eine bequemere Reiselimo. Wobei so richtig bequem ist er auch nicht. Ich denke, der dümpelt überall so in der Mitte.

    Mit seinen 2200 KG und den super schhmalen 245er Reifen + Spur an der Front kommt man sowieso sehr schnell ans Limit. Das würde auch kein KW V3 oder ähnliches ändern.

    KW bietet für den i4 wohl ein DCC Fahrwerk an.


    Angeblich sollen ja die Tesla Model 3 deutlich besser ums Eck gehen. Ich selbst habe aber noch kein Model3 probe gefahren.