Welchen Sweet Spot hat der i4 eDrive 40?

    • Weiterhin kann man auch einen Stopp von 10 bis 80 % kaum einplanen. Entweder spielt die Biologie nicht mit, oder man hat ein Frühstück/Mittagessen/Abendessen während des Ladens eingeplant und startet eh wieder mit 100 % SoC.
    • Die angepeilte Geschwindigkeit erreicht man sowieso nicht zuverlässig. Da macht einem der Verkehr viel zu oft einen Strich durch die Rechnung.

    Wie schon vorher geschrieben kostet dich das am meisten Zeit. Beim Lader mit 33% anzukommen ist schlecht für deine Fahrzeit, weil du dann im Schnitt deutlich langsamer lädst (nicht nur am Anfang, sondern besonders oben raus) und im schlimmsten Fallen einen weiteren Ladestopp brauchst. Ebenso kostet es dich Zeit, wenn du die letzten 10km hinter dem LKW hängst, weil du es sonst nicht zum Lader schaffst.


    In der Praxis würde ich umgekehrt denken. Ich suche mir immer einen guten Ladepunkt vorher raus, d.h. wo die Verfügbarkeit gut ist, es gute Restaurants gibt, o.Ä. Hier habe ich aktuell ca. 10-12 Favoriten auf meinen Stammstrecken abgespeichert. Mein Hauptziel ist dann, dort möglichst niedrig anzukommen, damit ich in 35 Minuten während des Essens von <5% bis fast 90% aufladen kann. Die Abschnitte außenrum überlasse ich dem Auto oder suche im iDrive nach passenden Ladern, Toiletten gibt es inzwischen bei den meisten Ladeparks, dabei geht es darum, eben nur so viel zu laden, dass man möglichst niedrig am Essensstopp oder am Ziel (wenn möglich) ankommt, und hier kommt dann die Geschwindigkeit ins Spiel: Wenn ich einen guten Lader finde, wo ich mit <20% ankomme, kann ich den Rest über die Geschwindigkeit steuern. Bei 20% würde ich ca. 150-160 fahren und die Geschwindigkeit dann bei Bedarf stückweise reduzieren, sodass ich auch hier mit <5% ankomme. Mit dem Ladeziel bestimmte ich dann wiederum die Geschwindigkeit für den nächsten Abschnitt, kann also mit einer Minute mehr laden evtl. 2-3 Minuten mehr auf der Strecke rausholen.


    Mit der Taktik schaffe ich meine üblichen Langstrecken von 600-800km mit üblicherweise einem großen und maximal einem kleinen Ladestopp und habe damit in meinen Augen minimale Zeitverluste. Klingt vielleicht erstmal etwas aufwändig, aber wenn man mal ein paar gute Ladepunkte kennt, kann man wirklich mit minimalem Aufwand einiges an Zeit einsparen.

  • Habe gerade mal meine Lieblings-KI gefragt und folgendes Ergebnis bekommen:

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    Für reine Zeitoptimierung auf der Langstrecke ohne Kosten‑ und Tempolimit‑Rücksicht liegt der „Sweet Spot“ beim i4 eDrive40 in der Praxis grob zwischen 150 und 180 km/h, mit Tendenz Richtung 170–180 km/h, solange du DC‑Schnelllader mit hoher Leistung nah an der Autobahn hast.

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    Hier der Prompt mit der ganzen Antwort mit Quellenangaben: https://www.perplexity.ai/sear…-d-cyCntNoJQ.S1SPirUnTrGw

    BMW i4 eDrive40 Gran Coupé Sanremo Green metallic seit 10/23

  • Habe gerade mal meine Lieblings-KI gefragt und folgendes Ergebnis bekommen:

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    Für reine Zeitoptimierung auf der Langstrecke ohne Kosten‑ und Tempolimit‑Rücksicht liegt der „Sweet Spot“ beim i4 eDrive40 in der Praxis grob zwischen 150 und 180 km/h, mit Tendenz Richtung 170–180 km/h, solange du DC‑Schnelllader mit hoher Leistung nah an der Autobahn hast.

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    Ob ich das der KI glaube? Aber ich habe nur einen i35 und der ist nicht das Schnellladewunder ...

  • Ob ich das der KI glaube? Aber ich habe nur einen i35 und der ist nicht das Schnellladewunder ...

    Wenn man das rechnerisch betrachtet könnte es schon hinkommen. Etappenweise gerechnet würde man von 100% Akku ausgehend bei 180km/h in 1,5h ca. 270km weit kommen bis man laden müsste, da würde ich dann aus Optimierungsgründen nur bis 50% laden, was dann ca. 15 Minuten dauert. Dadurch würden die nächsten Etappen nach dem selben Schema jeweils 45 Minuten Fahrzeit für weitere 135km Strecke sowie 15 Minuten Ladezeit enthalten, sprich einen Schnitt von 135km/h erreichen. Das heißt, selbst unabhängig der ersten Etappe mit vollem Akku sowie selbst ohne Ladezeit wäre dennoch eine Fahrgeschwindigkeit von über 135km/h zwingend notwendig, um überhaupt schneller ankommen zu können.

  • Ob ich das der KI glaube? Aber ich habe nur einen i35 und der ist nicht das Schnellladewunder ...

    aus meiner Sicht ist das durchaus plausibel

    der i4 e40 lädt bis ca. 25% SoC mit um die 200 kW und sinkt dann einigermaßen kontinuierlich bis ca. 90% SoC bevor diese stark reduziert wird. Bei 50% SoC sind es ca. 125 kW.

    Von 5% bis 50% ist eine durchschnittliche Ladeleistung von gut 110 kW drin bei einer Dauer von knapp 20 Minuten. Diese Werte sind nicht nur kalkulatorisch, sondern passen zu den von mir tatsächlich erreichten Werten.

    BMW i4 eDrive40 Gran Coupé Sanremo Green metallic seit 10/23