Beiträge von Sammy

    KI ist auf Trainingsdaten angewiesen. Themen, die in gut dokumentiert sind, können von KI sehr gut beantwortet werden (z.B. Allgemeinwissen, das in endloser Breite dokumentiert ist oder auch Code-Generierung in verbreiteten Programmiersprachen, da das Internet voll ist mit Quellcode). Stellt man Fragen, zu denen es keine Informationen gibt - z.B. zu einem Software-Update, wo es nur sehr schmale Release-Notes gibt oder zu einer ganz nischigen Skript-Sprache für irgendwelche speziellen Geräte, dann erfindet die KI eine Antwort, die plausibel klingt.


    Bei der Frage, die du gestellt hast, weißt du also vorher, dass die Antwort frei erfunden ist. Das heißt bei einer ja/nein-Frage ist es eine 50:50-Chance. Du hättest prinzipiell auch deine Oma fragen können, allerdings hätte die wahrscheinlich nicht geraten, sondern gesagt „keine Ahnung, woher soll ich das wissen?“. Die einzige Möglichkeit ist, auf einer Quellenangabe zu beharren - damit kann man den Fall abdecken, dass es doch irgendwo im Internet eine Information gibt, die man selbst übersehen hat.

    Bei mir ist der Vertrag noch aktiv - ich habe noch keine Aktion unternommen, also noch nicht zugestimmt.


    Werde mal bis nächste Woche warten und dann zustimmen, bis dahin sollten die Unstimmigkeiten ja behoben sein.

    Schön einen sachlichen Beitrag von dir zu lesen (vorhin hattest du langsames AC-Laden noch mit einem Benzinpreisunterschied von 1,50 vs. 2,20 Euro verglichen, was bei 7l Verbrauch ein Preisunterschied von 4,90€/100km ist).


    Ich gehe in deiner Rechnung einigermaßen mit, d.h. bei 2,3kW hätten wir 5ct. mehr pro kWh im Akku als bei 11kW. Wenn wir beispielhaft Investitionskosten von 1000 Euro für eine 3-phasig angeschlossene AC-Wallbox annehmen, dann amortisiert sich das nach 20.000kWh. Bei einem Verbrauch von 22kWh/100km sind das 90.000km, die an dieser Wallbox geladen werden müssen. Und schon ist man in der Situation, dass es sich für einen Mieter, der evtl. nur noch 2 Jahre dort wohnt nicht rentiert, diese Investition zu tätigen.


    Es ist im Leben leider nicht immer alles so einfach, wie es im ersten Moment vielleicht scheint. Das gleiche gilt übrigens für die Installation einer Steckdose, die eben anders wie von dir behauptet nicht in jeder Umgebung gleich ist (das geht schon mit dem Leitungsquerschnitt los, der von Länge und Verlegeart abhängt). Insofern ist es Quatsch das hier im Detail zu diskutieren, das muss ein Fachmann vor Ort beurteilen.


    Ich bleibe bei meiner Kernaussage, das ein Laie sich weder strafbar macht noch seine Brandversicherung riskiert, wenn er das bei BMW mitbestellte Ladekabel zuhause in die Steckdose steckt (und dort dann über viele Stunden mit 10A lädt). Und ich bleibe auch bei der Aussage, dass das durchaus schief gehen kann, weshalb bei den ersten Ladevorgängen regelmäßig die Temperatur am Stecker geprüft werden sollte. Da kannst du dir gerne auf die Schenkel klopfen, dem ein oder anderen mag das aber eine kaputte Steckdose ersparen.

    Es gibt kein besseres Thema, um eine Packung Popcorn zu öffnen als das Thema AC-Laden zuhause. Wer noch mehr Lesestoff auf dem Niveau sucht, Google ist der Freund.


    Den meisten Laien und auch vielen Fachleuten fällt es schwer hier eine Gefährdungsbeurteilung zu betreiben - und wilde Szenarien bildhaft auszumalen macht vielen wahre Freude. Dazu kommt, dass es bei den Automobilherstellern keine Leute gibt, die von irgendwas Ahnung haben, sonst würden sie ja keine Ladeziegel für Schuko-Steckdosen verkaufen (die Wahrheit ist zugegebenermaßen, dass man bewusst auch eine niedrigschwellige Möglichkeit anbieten möchte, Fahrzeuge zu laden - die 10A mit Temperatursensor im Stecker ist dann das Ergebnis einer Risikoabwägung).


    Im Grunde sind wir uns dann doch irgendwie einig, dass es absolut angebracht ist, einen Elektriker zurate zu ziehen. Wichtig ist, dass er Erfahrung mit Bestandsinstallationen im Wohnbereich hat, dann wird er in der Regel eine sichere und mit vertretbarem Aufwand umsetzbare Lösung aufzeigen.

    Ich hab mal bei Baum geschaut, dort kostet die Kamera um 460 Euro. Ich würde ehrlich gesagt erstmal probieren die selbst zu tauschen. Theoretisch kann es sein, dass sie angelernt werden muss - da es sich aber nicht um ein Assistenzsystem handelt, sondern um eine „reine“ Kameraansicht, sehe ich gute Chancen dass man die „einfach so“ tauschen kann. Vielleicht findet sich - wie von CJ#22 schon erwähnt - anhand der Teilenummer (66535A0F6D7, ohne Gewähr!) auch ein Gebrauchtteil.


    https://www.baum-bmwshop24.de/bmw_ersatzteile/index/ersatzteile/?id=31HD-EUR-12-2024-G26F-BMW_i-i4_M50_xDrive&diagId=66_0631&model=+i4+G26+Gran+Coupé+LCI+BMW+i+i4+M50+xDrive.+Produktionscode%3A+31HD&_gl=1*1wca9b6*_up*MQ..*_gs*MQ..&gclid=CjwKCAjw8arQBhB9EiwAfIKdQmzXE7qlTE61uvc6Uqs-e2hy4HBfJMUjqXRyMGYzMnju-Ew2KPTOEhoC3a4QAvD_BwE&gbraid=0AAAAADqs1xYYOxhB4lkNqJcEMQW-SHEYK

    Ja, wobei die variable Sportlenkung nicht am M50/M60 hängt, sondern am M Sportpaket. Ich hatte damals zwar einen eDrive40 ohne Sportpaket probegefahren, ehrlicherweise fehlt mir da aber der direkte Vergleich.


    Ich finde die Lenkung an sich sehr gut, nur beim „entspannten dahingleiten“ empfinde ich sie als etwas zu direkt. Allerdings kann das der DAP sehr gut kompensieren, wenn er aktiv ist übernimmt er die Spurführung. Beim aktiven Fahren habe ich nichts daran auszusetzen - die variable Übersetzung sorgt dafür, dass man in (langsamen) Kurven nicht soviel Kurbeln muss :)


    Generell finde ich die Fahrmodi sehr gut umgesetzt - man merkt sehr deutliche Unterschiede in Lenkung, Fahrwerksabstimmung, Gaspedalkennlinie bis hin zum Verhalten des DAP. Dabei sind aber alle Fahrmodi so abgestimmt, dass sie gut fahrbar sind - das habe ich bei anderen Herstellern schon ganz anders erlebt (entweder kaum Unterschiede oder das Fahrwerk war im Sportmodus so hart, dass jeglicher Fahrkomfort verloren ging).

    Ich finde die Lenkung im i4 eher „zu leicht“, zumindest im Komfortmodus. Ich fahre meist im „Eco Pro Individual“ und hab mir die Lenkung dort auf „Sport“ gestellt, das finde ich deutlich angenehmer.


    Ich glaube, dass die variable Sportlenkung beim eDrive40 nicht Serie ist, das heißt bei einer Probefahrt müsstest du auf die Ausstattung des Fahrzeugs achten (will nicht sagen, dass man die unbedingt braucht, dafür fehlt mir der direkte Vergleich - will nur sagen, dass sich zwei unterschiedlich ausgestattete eDrive40 unterschiedlich verhalten können).


    Wenn du dir über die geringere Reichweite des M50 bewusst bist, würde ich selbigen nehmen. Leistungsmäßig reicht der eDrive40 locker, aber sowohl für die Leistung als auch den Allrad gilt „haben ist besser als brauchen“. Möchtest du auf Reichweite optimieren, nimm den eDrive40.

    Das Thema ist schon regelmäßig ausdiskutiert worden. Die von dir aufgeführte Produktnorm

    a) besagt, dass die 16A für eine Stunde geprüft werden - irgendwann kommt es zu einem thermischen Gleichgewicht, das heißt wenn nach einer Stunde die Temperatur nicht im kritischen Bereich ist, wird es wohl passen (daher macht es immer Sinn, nach einer Stunde mal den Stecker rauszuziehen und schauen wie heiß die Kontakte sind - wenn man sich die Finger daran verbrennt, nicht weiterladen)

    b) gibt keine Aussage dazu, dass 10A Dauerlast möglich sind - das wurde einfach irgendwann willkürlich festgelegt, weil es eben keine normative Grundlage dazu gibt


    Was heißt, dass man „ein Problem bekommen wird“?

    Wenn die Steckdose wegschmilzt, wird einem niemand helfen - die kann man schön auf eigene Kosten ersetzen. Natürlich kann man diskutieren, was passiert wenn das in der Garantiezeit der Steckdose passiert. Das wird bei neuen Steckdosen nur passieren, wenn der Elektriker nicht ordentlich gearbeitet hat. Wenn dir jetzt - hypothetisch - die Hütte abbrennt, wird die Versicherung zumindest in Deutschland zahlen müssen, weil nirgends verboten ist eine Steckdose mit 16A zu belasten. Das wird aber nicht passieren, da die Materialien flammhemmend sind und langsam verschmelzen, bis es zum Kurz- oder Erdschluss kommt und der LS oder FI auslöst. Die meisten Ladeziegel haben darüber hinaus einen Temperaturfühler im Stecker.


    Mir ist wichtig zu betonen, dass Schuko-Steckdosen generell kritisch sind. Ich habe im direkten Umfeld zwei Fälle, bei denen sie bei 10A schon weggeschmolzen sind. Wenn sie dauerhaft 10A aushalten, stehen die Chancen auch gut, dass sie 16A aushalten.

    Nur deswegen ein Verbot in dem Raum zu stellen, ist aber schwierig.

    Es gibt kein Gesetz, das verbietet über eine Schuko-Steckdose mit 16A zu laden, zumindest in Deutschland nicht. Es wird aus bekannten Gründen nicht empfohlen, weshalb viele Anbieter von Ladeziegeln das beschränken (BMW gehört dazu).


    Meine Erfahrung aus dem Umfeld ist, dass alte Steckdosen im Garagen/Außenbereich auch keine 10A Dauerlast aushalten. Das ist nichts, wovon die Hütte abbrennt, aber die Steckdose verfärbt und verformt sich und muss dann ersetzt werden.

    Die Frage habe ich mir auch schon gestellt - aber wenn kein solches Schild dasteht (und es keine Sonderregelung auf kommunaler bzw. Länderebene gibt), muss man meines Erachtens ganz normal Parkgebühren bezahlen?