Beiträge von Sammy

    Nein, das kann so kein aktueller BMW und wird es auch nicht können. Deutsche Hersteller machen keine so großen Feature-Updates für Bestandsfahrzeuge, selbst wenn die Hardware es könnte.


    Den Tesla Autopilot kann man in die Tonne treten (sorry für die direkten Worte), mit dem FSD scheinen sie sich aber wieder nach vorne abzusetzen. Faszinierend, aber der Mehrwert im Alltag ist nicht so wahnsinnig groß - wenn ich im i4 mal eine schwierige Situation von Hand fahren muss, stört mich das nicht. Beim Tesla muss man ja trotzdem auch wachsam sein.

    Das Ladekabel passt schon neben den Subwoofer, muss man nur eng genug wickeln und die Tasche weglassen. Ich brauch das nur einmal im Monat, daher liegt es da unten.


    Im Seitenfach habe ich den Ladeziegel, da ich den häufiger benötige.

    Ich müsste alle Assistenten drin haben, die es gibt und habe keine Probleme mit der deaktivierten Geschwindigkeitswarnung - außer dass man sie nach jedem größeren OTA-Update neu durchführen muss. Ein bisschen schade ist es natürlich schon, weil die Funktion an sich ganz cool ist - aber halt eben nicht, wenn man keine Toleranz einstellen kann. Wenn ich ein Schild übersehe und 10 km/h zu schnell fahre, dürfte er mich gerne durch einen entsprechenden Hinweis im HUD darauf aufmerksam machen. Aber das passiert, wenn die Politik den Herstellern vorschreiben will, wie eine Funktion genau zu funktionieren hat.

    Ich finde modernes Holzdekor wirkt nicht rentnerhaft. Mein Favorit ist Carbon (dabei ist mir auch egal ob das viele andere haben oder nicht). Wenn es das nicht gäbe, hätte ich auch mattes Holz genommen.

    Aluminium rhombicle, wie es im M50 Standard gewesen wäre, hat mir leider überhaupt nicht gefallen: schau dir die Standardoption auf jeden Fall im Original an. Jedem gefällt ein anderes Dekor - wichtig ist nur, dass es dir gefällt, weil du es bei jeder Fahrt anschaust.

    Der i4 ist in der Längsdynamik natürlich deutlich dynamischer (vor allem gefühlt, weil er viel direkter am Gas hängt), dafür merkst du in der Querdynamik das höhere Gewicht - je nachdem ob es im Fahrprofil relevant ist. Ich hab mich damals gegen den e40 entschieden, unter anderem weil mir die Höchstgeschwindigkeit zu gering war. Ich fahre auch mit dem Verbrenner nur extrem selten über 200, aber wollte etwas Reserve haben.


    Wirklich nutzen tue ich sie sehr selten. Weil ich mit dem i4 in der Regel den Tempomat auf 150 setze (im Sommer), dann komme ich beim Überholen mal auf 190, wirklich selten über 200. Fakt ist, dass jeder vergleichbar motorisierte Verbrenner über die Höchstgeschwindigkeit sowieso davon ziehen kann. Muss jeder selbst entscheiden, für mich persönlich sind die 225 km/h vom M50 perfekt. Dafür ist der e40 deutlich effizienter.


    Ich bin damals den 440i gegen den i4 probegefahren und die Entscheidung war sofort getroffen. Ich fand den 440i schön abgestimmt, auch das Getriebe hat perfekt geschalten. Aber im Vergleich zum i4 wirkte es auf mich wie aus der Zeit gefallen.

    Mit der Handbremse hat das auf jeden Fall nichts zu tun. Ich ziehe die Handbremse nur an, wenn ein Gefälle vorhanden ist, der Bildschirm kommt trotzdem nicht. Ich kenne ihn, aber könnte jetzt nicht sagen, unter welchen Bedingungen er erscheint. Der Start/Stopp-Knopf könnte ein guter Kandidat sein. Dachte auch lange, dass ich ihn nicht drücke, aber ich habe festgestellt, dass ich intuitiv eigentlich immer auf den Start/Stopp-Knopf drücke wenn ich das Fahrzeug ausschalte. Allein, damit er auf P schaltet.

    Pinkeln geht in 3min, wenn du allein unterwegs bist. Ab 2 oder 3 Leuten im Auto dauert es immer mindestens 10min. Irgendjemand möchte einen Kaffee, die Scheibe muss noch geputzt werden, jemand möchte rauchen, was auch immer.


    Sonst stimme ich dir zu, ich wäre auch eine 3-Stopp-Strategie gefahren. 20min sind mir für eine reine Ladepause zu lang. Aber: ich mache in 9h immer eine Essenspause, die auch bei einem kurzen Snack mit Bestellung um die 30min dauert. Damit wäre der iX3 wahrscheinlich fast auf 100% gewesen und es hätte dann noch ein zweiter, kurzer Stopp gereicht.


    Mal sehen, ob er den i3 vielleicht im Sommer bekommt. Beim i4 habe ich bei 2 Grad noch den Winterverbrauch, ab 10 Grad gehts dann deutlich runter (würde aus dem Bauch raus 10-20% sagen).

    Bjørn Nyland hat am Wochenende auch die 1000km-Challenge mit dem iX3 gefahren (wer es nicht kennt: es wird die Zeit ermittelt, um 1000km zu fahren, inklusive Ladepausen - nachts gefahren, damit der Verkehr das nicht verzerrt). Das Ergebnis sind 8:55h inklusive zweier Ladestopps von je 20min. Das ist 20min langsamer als mit dem Diesel, aber satte 45min schneller als mit dem i4 (M50, bringt ja nichts den Heckantrieb gegen den iX3 zu vergleichen). Bei 2 Grad Außentemperatur. Mit dem SUV.


    Durchaus beeindruckend, vor allem weil der i3 den gleichen Akku bekommt. Da sind wir dann tatsächlich in dem Bereich, in dem die Ladepausen vernachlässigbar werden - denn ganz ehrlich, auch Diesel-Dieter fährt 1000km nicht ohne Pinkelpause durch (am Stammtisch vielleicht, aber nicht auf der Straße).


    Ich verlinke mal das Video, es gibt ein paar Randnotizen:

    - Bis zum ersten Ladestopp waren es 425km, mit dem i4 habe ich hier um 300km, das ist schon ein riesiger Unterschied

    - Batteriekühlung gerät beim Laden an die Grenzen, was dazu führt dass das Laden an einer 350kW-Ladesäule nicht langsamer ist als an einer 400kW-Säule

    - Schwächen beim Matrix-Licht (Blendung des Gegenverkehrs), kann aber sein dass er das nur im Livestream erklärt hat

    - Ausfall des Kilometerzählers :/

    - Leider sehr schlechte Reichweitenprognose des Navis


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    Der i4 hat ja ein kapazitives Lenkrad. Angenommen du würdest dein Bein leicht gegen das Lenkrad lehnen, könntest du 50km beim fahren zuschauen. Rein technisch gesehen, macht natürlich keiner.


    Ich bevorzuge zumindest eine Hand am Lenkrad zu haben. Der DAP ist extrem gut, aber alle 15tkm kommt mal eine Situation, in der er etwas falsch macht. Zum Beispiel einer ehemaligen Baustellenmarkierung (gelbe Linie) nachzufahren, die mittlerweile in eine Leitplanke führt. Da hilft dann nur beherztes Gegenhalten. Am Ende ist man immer als Fahrer verantwortlich. Wobei ich assistiertes Fahren als Sweet-Spot empfinde: man hat einen sehr guten Assistenten und die wenigen Fehler kann man als Fahrer noch ausgleichen. Quasi ein 4-Augen-Prinzip.

    Was der Cybertruck bei Bjørn Nyland in Norwegen gemacht hat, war wenig ruhmreich - zum Beispiel einem Auto an einer rechts-vor-links-Kreuzung knallhart die Vorfahrt genommen oder ungebremst über Speed Bumps gefahren. Aber das war nicht die aktuellste Software und ist in Norwegen noch nicht freigegeben, da mögen dann vielleicht die Verkehrsregeln noch nicht sauber hinterlegt sein.