Schön einen sachlichen Beitrag von dir zu lesen (vorhin hattest du langsames AC-Laden noch mit einem Benzinpreisunterschied von 1,50 vs. 2,20 Euro verglichen, was bei 7l Verbrauch ein Preisunterschied von 4,90€/100km ist).
Ich gehe in deiner Rechnung einigermaßen mit, d.h. bei 2,3kW hätten wir 5ct. mehr pro kWh im Akku als bei 11kW. Wenn wir beispielhaft Investitionskosten von 1000 Euro für eine 3-phasig angeschlossene AC-Wallbox annehmen, dann amortisiert sich das nach 20.000kWh. Bei einem Verbrauch von 22kWh/100km sind das 90.000km, die an dieser Wallbox geladen werden müssen. Und schon ist man in der Situation, dass es sich für einen Mieter, der evtl. nur noch 2 Jahre dort wohnt nicht rentiert, diese Investition zu tätigen.
Es ist im Leben leider nicht immer alles so einfach, wie es im ersten Moment vielleicht scheint. Das gleiche gilt übrigens für die Installation einer Steckdose, die eben anders wie von dir behauptet nicht in jeder Umgebung gleich ist (das geht schon mit dem Leitungsquerschnitt los, der von Länge und Verlegeart abhängt). Insofern ist es Quatsch das hier im Detail zu diskutieren, das muss ein Fachmann vor Ort beurteilen.
Ich bleibe bei meiner Kernaussage, das ein Laie sich weder strafbar macht noch seine Brandversicherung riskiert, wenn er das bei BMW mitbestellte Ladekabel zuhause in die Steckdose steckt (und dort dann über viele Stunden mit 10A lädt). Und ich bleibe auch bei der Aussage, dass das durchaus schief gehen kann, weshalb bei den ersten Ladevorgängen regelmäßig die Temperatur am Stecker geprüft werden sollte. Da kannst du dir gerne auf die Schenkel klopfen, dem ein oder anderen mag das aber eine kaputte Steckdose ersparen.