BMW i4 Reichweite und Verbrauch - Erfahrungen

  • Ich bin am Wochenende eine Tour mit insgesamt 320 km gefahren und das war etwas ernüchternd....

    Eine Strecke sind genau 160 km und vor Ort gab es keine direkte Lademöglichkeit. Die Autobahn war bis auf ein paar Baustellen frei und auf vielen Abschnitten unbegrenzt. Ich bin dort mit Tempomat 170 gefahren. Das ist im i4 absolut entspannt und sowohl die Lautstärke im Innenraum als auch der Fahrkomfort sind weiterhin top.

    Ich bin mit 100 % gestartet und tatsächlich mit nur 35 % Restakku angekommen..... Auf der Rückfahrt musste ich dann natürlich laden und habe dadurch Zeit verloren, die ich mit einem Verbrenner nie gebraucht hätte.

    Das hat mich schon ein bisschen genervt, zumal ich ja „nur“ maximal 170 gefahren bin.


    Mit einem 3.000-Euro-Golf mit 120 PS wäre ich schneller gewesen als mit meinem 544-PS-i4. Oder ich wäre 130 km/h gefahren – auf einer leeren und freien Autobahn. Da kann ich mir auch direkt ne Clownsmaske aufziehen, dafür hab ich ja keinen M50 gekauft. 😂

    Diese Strecke war quasi genau der Punkt, an dem es ungünstig ist, E-Auto zu fahren. Weniger Strecke: kein Problem, da hätte ich nicht laden müssen. Mehr Strecke wäre auch egal gewesen, dann hätte ich eine Pause gemacht. Der Verbrauch lag bei 27.6 kWh.


    Ansonsten fahren ich den I4 mit unter 20 kWh im Alltag und bin sehr zufrieden. Für meine täglichen 40KM ist die Reichweite nie ein Problem.

    Auf der Rückfahrt war ein schöner E46 M3 mit Supersprint-Race-Auspuff vor mir, der hatte meine Laune dann wieder gehoben :love:

  • Spezi
    Aus deinem Bericht erkenne ich, daß Du NOCH nicht verstanden hast wie man ein BEV bewegen sollte. Und Du hängst noch komplett in der Zerknalltrieblingsdenke fest. Wenn Dich 10-15 Minuten Zeitverzögerung nerven, dann hat man allerdings noch andere Probleme schätze ich. Egal.

    Zwar habe ich nur den e40, aber ich hatte noch nie Probleme im Sommer 320km BAB ohne Laden zurück zu legen. Im Winter kann das schon eine Herausforderung werden, aber im Sommer sollte das nicht sein. Zwar fahre ich auch keine 170 dauerhaft, kann das i.d.R. aber auf den hiesigen BAB´s auch nicht mehr wegen des Verkehrs. Aber auch wenn Du den Tempomat drin hast so kostet das immer wieder kehrende Beschleunigen einfach zu viel Energie.

    Wahrscheinlich hast Du dann auch noch die ungünstigste Reifen- / Felgenkombi drauf und in den wenigen Passagen ohne Tempomat einen schweren Gasfuss. Mit einem Stromer muss man umdenken und einen Schedder-Golf würde ich keinesfalls gegen den fast schon elegant wirkenden i4 tauschen wollen. Und erst recht will ich nicht mehr die Tankstellenabzocke haben. Also einfach komplett aufhören in "Verbrenner" zu denken.

    Vielleicht hilft Dir ein Gedankenspiel. Stell Dir vor Elektro wäre schon Zeit deines Autolebens Usus und nun würde man Verbrenner einführen wollen ... wo man Dich an jeder Tanke abzockt mit den aberwitzigsten Argumenten ... wo man das Sprit Gekleckere hat ... wo man das Öl Gekleckere hat ... beim Diesel noch Addblu Geckleckere ... Hunderte von bewegten Teilen, die gewartet werden müssen und ggf. getauscht gehören ... mindestens doppelt so hohe Wartungskosten ... usw. usw. Und sowas würde man Dir nun aufdrücken wollen? Und das würdest Du gut finden?

    ... und Du fühlst Dich durch 10-15 Minuten Laden genervt ... ich schlage vor Du arbeitest an deiner Einstellung, dann nervt dich das auch nicht mehr und Du kannst den Kaffee in diesen Minuten so richtig geniessen.

    Viele Grüße,

    Jürgen


    seit April 2025: BMW i4 eDrive40
    seit Februar 2017: F23 Cabrio 228i

    Einmal editiert, zuletzt von derausserirdische ()

  • derausserirdische Ich bitte dich freundlich, zukünftig auf Unterstellungen zu meiner Person/Fahrweise zu verzichten. Ich teile Meine Erfahrung und meine Meinung zu eben dieser konkreten Fahrt und wenn die Erfahrung negativ ist, dann wirst diese Meinung akzeptieren müssen. Ich habe - wie auch im letzten Thread - den Eindruck, dass andere Meinungen für dich schwer auszuhalten sind. Ich rate mal, dass du über 50 Jahre alt bist, das Verhalten kenne ich aus der Altersgruppe.


    Ich habe mich bewusst dazu entschieden, die Fahrt auf diese Weise durchzuführen. Ich wollte ausprobieren, wie stark es sich auswirkt, wenn ich so fahre, wie ich es möchte. Mir ist bewusst, dass ich mit einer 100–130-km/h-Schleichfahrt die Strecke vermutlich geschafft hätte. Es ist aber nicht mein Anspruch, dass ein Auto bestimmt, wie ich zu fahren habe. Ich als Kunde habe eine Anforderung, und das Auto muss diese bestmöglich erfüllen. Zum Verständnis: Ich habe mich bewusst für den i4 M50 entschieden, den Wagen komplett bezahlt und war mir der Kompromisse auch bewusst. Das ist kein auferzwungener Dienstwagen, jahrelanges Leasing oder Ähnliches.


    Wenn ich auf meiner Heimreise eine Strecke von 160 km fahren muss und dann gezwungen bin, 10 Minuten zu laden, ist das natürlich nicht optimal und „nervt“, wenn ich nicht sowieso einen Stopp machen müsste. Wer sagt, dass das OPTIMAL ist, der lügt sich selbst etwas vor, und dann müssten die Hersteller ja auch nichts mehr tun. Die nächste Generation Elektroautos hat dieses Problem aber bereits gelöst. Hups, das Thema Reichweite hat scheinbar doch ein paar mehr Menschen gestört.


    Absurd ist deine Aussage, dass man in dem Fall an seiner Einstellung arbeiten solle. In deiner Vorstellung denkst du bestimmt, dass ich mit rotem Kopf an den Ladesäulen rumlaufe und die Elektromobilität verfluche. Aber dem ist natürlich nicht so! Ich hätte die Strecke auch mit einem meiner beiden Verbrenner fahren können, dann sogar mit knapp über 300 km/h Spitze, die ich natürlich jederzeit ausnutze und dabei mit Lichthupe auf der linken Spur klebe – Achtung, Ironie!

  • bin mit meinem neuen auch an der Lago gesaust. Viel Spaß aus Torbole

    ... one nation, one station, one love, Largo di Garda ...


    BMW i4 M60 + i3s | 911 G '87 + 993 Cab. '97 | Aston DB 7 Vant. + V8 Vantage V550


  • immer wieder lustig, 130 km/h als Schleichfahrt zu bezeichnen,

    wann kapieren hier endlich mal alle, dass es NUR in Deutschland erlaubt ist, schneller als wie 130 zu fahren,
    warum sollten also die Hersteller ein Interesse daran haben, ein "Standard-Auto", und das ist eben ein i4, für 170 - 200 km/h zu optimieren?

    bei ich schätze mal mehr als wie 95% der i4 Käufer ist dies nämlich kein Kaufgrund,


    und klar, ich fahre auch in D mit meinem i4 M50 180 mit Tempomat, wenn die BAB frei ist, was aber eh nur zum Teil ist, weil ich in München laden kann und dann nur knapp 200 km Heimfahrt habe,
    bin ich aber länger unterwegs, wie z.B. vor 2 Jahren von OÖ nach Luxemburg, dann fahre ich halt einfach Tempomat 140, "cruise" gemütlich dahin und gut ist,

    untertags sind die Autobahnen sowieso oft voll und verstopft,

    bin jetzt am Wochenende am Brombachsee (südlich von Nürnberg) beim Triathlon gewesen, wollte/konnte daher eh nicht schnell fahren, da ich das Zeitfahrrad hinten am Radträger drauf hatte,

    hätte aber bei der Hinfahrt am Freitagnachmittag auch nur ein paar km wirklich schneller als wie 110/120 fahren können, weil beim Rest war Stau, Baustelle oder soviel Verkehr, dass man eh nur 100 - 120 fahren konnte


    und solche, wie heute bei der Heimfahrt, die mich rechts überholten (bin 120 gefahren), weil 2 LKWs knappe 100 m Abstand hatten und ich keine Lust hatte, für 5 sec. auf die rechte Spur zu fahren,

    denen würde ich für min. 1 Jahr den Führerschein entziehen,
    weil es war zwischen LKW und mir vielleicht dann eine Lücke von 10 m, wo er raus gefahren ist,
    das ist gefährlich, rücksichts- und verantwortungslos

    solche Situationen gibt es halt auch nur, weil mehr als wie 130 km/h offiziell erlaubt sind

    BMW i4 M50 in tansanitblau 12/2022


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