Beiträge von Genesis92

    als Laternenparker muss ich gucken, wie ich mein Auto am besten lade. Meine Frage ist jetzt, wie permanentes Laden mit 50 kW im Hinblick auf den SoH zu bewerten ist. Ist natürlich was anderes als AC mit 11, aber auch nicht so stressig wie mit bis zu 205 am HPC. Ladehub wäre von etwa 20 bis 80; könnte aber auch weniger sein (je nach aktueller Situation), da unterschiedliche Ladehübe gut für die Batterie sein sollen.

    Das mit dem Stress für die Batterie kannst du da getrost vergessen, alles unter 1C (beim i4 je nach Akkugröße entweder 65kW oder 80kW) macht dem Akku gar nichts aus, alles darüber wirkt sich ebenfalls nur über viele Jahre aus und dann auch nur in einem Rahmen, den man als Fahrer vermutlich nicht mal von anderen Einflussfaktoren unterscheiden können wird.

    Was du aber anscheinend von Grund auf richtig machst oder denkst, ist dass du den Akku zwischendurch auch leer genug fährst und eben das mit den verschiedenen Ladehüben machen wirst/willst.

    Kleiner Fun Fact dazu: täglich an der 11kW Wallbox auf 80% laden kann für den Akku schädlicher sein als regelmäßig am HPC auf 100% zu laden, sofern man dabei den Akku immer erst relativ leer werden lässt bevor man wieder lädt.


    Und noch als anekdotische Evidenz: Ich lade meinen i4M50 immer entweder an 150 oder 300kW HPCs, meistens ohne Vorkonditionierung, Ladeziel steht immer auf 100%. Das mache ich 2 mal pro Woche, einmal Montag beim Einkaufen von ca. 10-20% auf ca. 60-70% und einmal Mittwoch Abends von ca. 3-20% auf 99-100%. Das Ganze mache ich nun seit knapp 2,5 Jahren bzw. 63.000km und meine Reichweite hat sich noch keinen Kilometer reduziert.

    Den Verschleiß bezahlst du eh - in Form von Reifen ;)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Straße relevant verschleißt bei einem 2t Auto.

    Die LKWs sind da das Problem inklusive Wetter.

    Jup, irgendwo hab ich vor vielen Jahren mal gelesen, dass ein 40 Tonner die Straßen um Faktor 10.000 mal stärker verschleißt als ein normaler PKW. Die paar Kilo hin oder her beim PKW sind da vermutlich vernachlässigbar.

    Wobei man da beim österreichischen Prinzip mit der motorbezogenen Steuer auch die Frage in den Raum stellen kann, was genau jetzt z.B. ein 400kW Elektromotor gegenüber einem 200kW Elektromotor anders macht, das eine höhere Steuer rechtfertigt. Der Energieverbrauch kann es jedenfalls nicht sein, der dürfte ziemlich identisch sein ggf. beim stärkeren Motor sogar niedriger, wenn durch die Mehrleistung mehr Rekuperation genutzt werden kann beim Bremsen.

    wie sinnvoll eine Preisgestaltung ist, wenn man dann 30 % Rabatt hergeben muss, damit jemand die Ware kauft, darf jeder für sich selber entscheiden,

    ob dies noch "Premium" ist

    Ganz fies gesagt könnte man das als einen kleinen Gefallen der Autolobby ans Finanzministerium bezeichnen für die netten Dienste in anderen Bereichen.😉 Bei Dienstwagen wird immer der BLP als Basis für die Versteuerung genommen, da zählen Rabatte nicht mit rein, der Staat kann also etwas mehr Steuern verlangen von den Dienstwagennutzern.

    Ansonsten geht's da aber tatsächlich hauptsächlich darum, dass es für Kunden allgemein schwer gemacht wird die echten Kaufpreise verschiedener Kundengruppen (also privat, geschäftlich, Vermieter usw.) herauszufinden. So können Gebrauchtpreise effektiv höher angesetzt werden, da die meisten ja nur den "normalen" Rabatt für Privatkunden erfahren werden, aber nicht was z.B. Sixt als tatsächlicher Vorbesitzer des gewünschten Jahreswagens für das Auto bezahlt hatte.

    Aber auf dem Bild im ersten Post ist auch noch Profil vorhanden, ca. 3mm (?) geschätzt und ich denke, der hätte früher ausgetauscht werden sollen.

    Jup, 3mm ist beim i4 schon ziemlich spät. Hab damals leider kein Foto gemacht vom letzten Reifensatz, aber da hatte man ganz gut gesehen, dass 4mm eigentlich spät genug ist. Die Vorderreifen hatten damals noch knapp unter 6mm, da war das Profil auch an den Innenkanten noch in Ordnung, bei den Hinterreifen mit 4mm nicht mehr so wirklich. Da ist dann jeder Millimeter weniger schon nochmal ein Unterschied.

    Da siehst du es ja nicht, ausser wenn der Schaden fortgeschritten ist und zufällig an der richtigen Stelle, damit du den siehst.

    Ja, ein Restrisiko gibt es natürlich immer. Aber ich denke, dass ich trotzdem im globalen Durchschnitt eher auf der sichereren Seite bin, zumindest tausche ich meine Reifen alle 1,x Jahre gegen neue aus, also sobald das Profil unter 4mm auf einem Reifen fällt, kommen alle 4 neu und da dann auch ausschließlich Premiumreifen, aktuell von Michelin.

    Wechselst du die Räder oder wie überprüfst du diese, wenn die noch montiert sind?

    Ich schau gelegentlich mal unters Auto und guck nach dem Profil, so kann ich auch ganz gut abschätzen wann ich den nächsten Satz bestellen muss. Den Profiltiefenmesser hab ich eh immer dabei im Fach in der Mittelarmlehne

    wow.. und da gibt es Leute, die fahren Ganzjahresreifen ohne Kontrolle bis der Reifen durch ist. Da will ich nicht wissen, wie der Reifen dann aussieht.

    Ich mach dir ein Foto in 20.000km, da dürften meine GJR wieder fällig sein😉 die Letzten sahen ähnlich aus, in der Mitte noch 4mm Profil und innen glatt

    Die Frage zielte daraufhin ab, wie der SoC abnimmt, wenn ich bei -10 Grad die Vorklimatisierung aktiviere. Reden wir beim Energieverbrauch von 10% (also so um die 8 kW pro Vorgang) oder eher 20-30% (sprich 16-24 kW) pro Konditionierung? Für mich ist das wichtig, da ich nicht zu Hause laden kann. Aber mit deinen Angaben kann ich schon was anfangen.

    Die Vorklimatisierung braucht ca. 1- max. 2% vom Akku, auch bei -10°C

    aha, um auf der Hauptstraße alleine mit Tempomat 107 km/h zu fahren,
    und ohne dauernd zu bremsen und stark beschleunigen zu müssen,

    braucht man ein 500 PS+ Auto,

    Brauchen vielleicht nicht, aber haben wollen schon😉 früher bin ich ja auch zur Arbeit gekommen trotz nur 190PS in meinen letzten beiden Dieseln, das ist auch gar nicht der Punkt.

    Im Grunde geht es ausschließlich um den Fahrspaß, also das Gasgeben am Ortsausgang, beim Überholen und natürlich beim Fahren auf der (unbegrenzten) Autobahn.

    Im Grunde muss man da auch ganz realistisch sein, das Brauchen endet bei den meisten Leuten im Prinzip schon beim Dacia Spring oder bei nem alten Corsa A, mit Familie evtl. bei nem alten Ford Focus Kombi o.ä., alles was darüber hinausgeht ist immer eine Frage des Wollens und leisten Könnens und nie eine Frage des tatsächlichen Bedarfs.

    aber beim Großteil vom Autofahren bist sowieso "gefangen" in einer Kolonne und da geht klarerweise das Überholen leichter,

    aber hier sind wir wieder dabei, mit 450 PS geht das auch noch ganz leicht,

    und gefährlich bzw. auch sinnlos im Berufsverkehr in einer Kolonne überholen war sowieso noch nie so meins,

    Kommt halt auch stark auf die Gegend an in der man wohnt bzw. zur Arbeit fährt. Ich hab knapp 50km einfache Strecke, die allermeiste Zeit hab ich kilometerlang niemanden vor mir, außer mal kurz ganz am Anfang Innerorts bis zum Ortsschild bei mir und in der Mitte des Wegs in einer Kleinstadt durch die die Bundesstraße als Hauptstraße durchgeht. Ansonsten hin und wieder mal vereinzelt andere langsamere Fahrzeuge, die ich dank der Leistung des M50 auch immer sehr schnell und einfach Überholen kann, um dann wieder mit Tempomat auf 108 km/h weiterzurollen.

    Wenn ich alle paar Wochen mal am Samstag und Sonntag arbeite, da hab ich teilweise die gesamte Fahrt über kein einziges anderes Fahrzeug vor und hinter mir.

    Sicher, auch in meinem Fall macht es keinen Unterschied ob der i4 nun 450 oder 550 PS hätte, fahre da eh immer in Comfort folglich mit den 476PS des Comfort-Modus. Aber wenn es nun irgendwann darum geht einen Nachfolger zu kaufen, dann würde sich das irgendwie wie ein Downgrade anfühlen, wenn ein neuer i3/i4 M50 weniger Leistung und ggf. weniger Topspeed hätte als meiner