Beiträge von stelvio

    Ich denke, ein stückweit ist dies auch verständlich. BWM will nicht kosten generieren mit schlechten Zubehörteilen, die sie nicht verkauft oder geprüft haben.


    Du kanns auch Ganzjahresreifen im Winter nehmen (je nachdem, wo du wohnst - oft hat es leider nicht mehr viel Schnee im Winter) und im Sommer Sommerreifen. Diese sind bei Wärme viel besser als Ganzjahresreifen, und auch effizienter. Wenn es Probleme gibt, machst du diese drauf, bevor du zu BMW gehst. Wenn das Problem dann weg ist, dann weisst du, dass es die nicht-BMW-Teile sind.

    Die Fabe ist super! Tieferlegen würde ich ihn nicht, das sieht nicht gut aus (ich weiss, das sehen andere anders). Das sieht so aus, als wäre das Fahrwerk defekt. Darüber hinaus hat der i4 schon sehr wenig Bodenfreiheit und das Fahrwerk ist hart. Das Bügelbrett hinten würde ich weglassen. Das passt mehr zu alten Subarus, welche von Teenies gefahren werden. Hast du gemessen, wie viel höher der Verbrauch wird?


    Bezüglich "Sportwagen"-look würde ich mir keine Sorgen machen. BMW baut keine Sportwagen (mehr). Wie schwer ist der aktuelle M3? 1.9t? Das haben die EU-Vorgaben kaput gemacht.


    Edit: bei Karbonteilen würde ich immer schauen, ob das Karbon-Teil tatsächlich leichter ist. Das ist bei Deko-Elementen oft nicht der Fall, da keine Festigkeit benötigt wird und Kunststoff leicher sein kann.

    Die Frage ist halt, was man vom Akku erwartet. Wenn das Auto geleast ist und sowieso nach wenigen Jahre zurück geht, dann macht das weniger aus. Der Hersteller garantiert 70% SoH bei 160'000 km. Wem das reicht, der muss sich keine Sorgen machen. Wenn man es aber länger oder weiter fahren möchte, dann spielt die Akkulebensdauer aber durchaus eine Rolle und man kann sich nicht auf die Garantie verlassen.


    Mietautos werden nicht gut behandelt, auch Verbrenner nicht. Die werden unter anderem mit kaltem Motor getreten. Die Garantie überleben sie, aber für die Lebensdauer ist es nicht förderlich. Der Hersteller zwingt dich nicht, das Auto gut zu behandeln. Die Argumentation kann ich nicht nachvollziehen.


    Die Hersteller greifen übrigens durchaus ein. Fragt mal Tesla Model S Fahrer. Da hat Tesla die Ladeleistung und die Ladegrenze beschnitten. Remote, via Update, ohne Kundeninformation.

    Wie ist es im Ausland? Zählen da die gleichen Anbieter, oder sind es da die lokalen Anbieter? In Frankreich z.B. arbeitet BWW mit Powerdot. Können diese dann auch zum Preferred Partner-Preis verwendet werden, oder nicht, da sie in Deutschland kein Preferred Partner sind?

    Dass ein BMS den Ladestrom kontrolliert ist normal. Das iPhone hat eine "Einzellenüberwachung", ganz einfach weil es nur eine Zelle hat. Zelldrift spielt deswegen auch keine Rolle. Du kannst mir schon sagen, ich solle recherchieren, aber ich glaube, recherchieren sollte hier jemand anderes..


    Den "Spielraum" im Akku kannst du auch nicht durch messen der geladenen Energie feststellen, weil du die Verluste und die tatsächliche Kapazität nicht kennst. Du kannst es drehen und wenden wie du willst. Auf 100% laden ist nicht gesund.


    Bitte auch berücksichtigen, dass mit der Alterung nicht nur die Kapazität sinkt, sondern auch der Innenwiderstand der Zellen steigt. Dann steigen die Ladeverluste und die Leistung des Autos sinkt.

    Du weisst weder, ob das BMS besser ist, noch weisst du, ob die Zellen überhaupt vergleichbar sind. Du weiss auch nicht, wie viel Spielraum Apple sich in den Akkus vorbehält. Du kannst auch nicht von einem Einzelfall auf alle schliessen, nicht alle Akkus, auch aus der gleichen Serie, altern gleich. Was ich damit sagen will: hier wird viel behauptet, ohne zu wissen, ob dies überhaupt zutrifft. Fakt ist, dass BMW nicht empfiehlt auf 100% zu laden - wie alle andern Hersteller übrigens auch. Auch Apple empfiehlt es nicht.


    350km im Schnitt ist sehr optimistisch gerechnet und ohne Kurzstrecken etc. Du nimmst auch an, dass der Akku immer 100% Kapazität hat, dies ist aber nicht der Fall. Relativ schnell fällt der SoH auf 95-90%. Gemäss diesen Daten hier https://bmwtools.awlnx.space/battery ist der i4 kein Einzelfall, 10% Verlust sind nach weniger als 100'000km erreicht im Durchschnitt.

    Die Garantie deckt 70% SoH ab bei 160000km. Wenn das reicht, dann sicher. Möchte man gerne länger fahren und mehr vom Akku haben, lohnt es sich, so wenig wie möglich und so kurz wie möglich über 80% und unter 20% zu gehen.

    Auf 100% laden ist bei NCA/NMC-Akkus nie gut, das wurde doch schon ausführlich besprochen und auch BMW empfiehlt es nicht. Auch niedrige SoCs sind nicht gut.


    Der Akku altert auch nicht linar. Die lineare Näherung sagt deswegen nicht wirklich etwas aus. Die stark schwankenden Messwerte sollten auch mit Vorsicht verwendet werden. Von BMW gibt es meines Wissens dazu keine Angabe, wie zuverlässig diese sind.