Beiträge von stelvio

    k_floi : Richtig, vorsichtig und defensiv fahren ist wichtig. Aber das macht man hoffentlich sowieso. Das kann nun wirklich kein Argument dafür sein, unsicherere Reifen zu wählen.


    Ucla : Niemand redet hier von der Rennstrecke. Bloch sagt auch nie, dass die Reifen für die Rennstrecke seien, ich weiss nicht woher du das hast. Er bringt sie lediglich an die Grenzen, um sie zu testen und herauszufinden, wie viel Sicherheitsmarge die Reifen haben. Im Alltag brauchst du die nicht, aber in einer Ausnahme-/Notsituation bist du dankbar dafür! Deswegen fahre ich Sommerreifen im Sommer. Schau das Video an. Möchtest du mit dem CrossClimate 3 ein Ausweichmanöver oder eine Notbremsung durchführen müssen? Ich nicht, und das ist bei nur 30°C Reifentemperatur.

    Aktuell fahre ich SR/WR will aber wieder zurück auf GjR weil ich mit denen sehr gute Erfahrungen gesammt hab.
    Nunja die Grafik von Post #199 interpretiere ich so, dass ein SR bis 12,5 schlechter performt als der CrossClimate. Und wir haben viele Morgenstunden im Sommer mit unter 12,5° ;).
    Somit ist für mich klar: werde mich von dem Kompromiss SR/WR trennen und wieder auf GJR setzten.

    Das interpretierst du sehr selektiv. Die Grafik zeigt Bremswege bei Nässe. Im Trockenen ist der Sommerreifen immer besser. Warum dieser Sommerreifen bei Nässe schlecht abschneidet, ist nicht klar, aber wegen einer einzigen Messung (mehr hat er leider nicht durchgeführt) kannst du nicht darauf schliessen, dass alle Sommerreifen so schlecht sind. Ich hab dir ja ein Beispiel gegeben, der Continental Premium Contact 7 bremst bis unter 4°C besser bei Nässe wie trockenen Strassen als alle GJR. Du scheinst dir die Fakten jedoch wie @i40M602026 lieber selektiv zu berücksichtigen?


    Ihr beide verwechselt auch Reifentemperatur mit Lufttemperatur. Ich bin mir sehr sicher, dass deine Reifen viel wärmer als 1°C waren auf dem Stelvio, und 40°++ auf der Autobahn dorthin.


    Ihr beide ignoriert nach wie vor, dass GJR bei Wärme viel schlechter werden. Die Temperatur auf Passhöhe ist ein absolutes Extrembeispiel. Dafür den ganzen Sommer viel längere Bremswege in Kauf nehmen?


    @i40M602026 : Jetzt hast du so lange argumentiert, dass die Bremswege bei Nässe nicht relevant seien, da dies so selten vorkommt, und jetzt ist es das einzige was zählt? Deine Glaubwürdigkeit kannst du zu Grabe tragen..


    Auch bei 5°C-10°C sind gute Sommerreifen besser, bei über 30 sowieso. Und sobald du fährst, steigt die Reifentemperatur schnell an.

    Gerne - der Test ist auf den vorherigen Seiten verlinkt, es lohnt sich, diesen anzuschauen. Es ist einer der wenigen, welche die Temperatur berücksichtigen.


    Der Test findet allerdings bei winterlichen Temperaturen statt. Bist du das ganze Jahr Sommerreifen gefahren? Dann wäre ev. ein anderer Sommerreifen für dich die bessere Wahl:

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    Das ist auch von Tyre Reviews, bei 4°C. Bei Trockenheit ist der Sommerreifen sowieso immer besser, bei allen getesteten Temperaturen.


    Was die Grafik, welche du kommentierst, jedoch sicher nicht sagt: das man auf Sommerreifen verzichten kann. Im Gegenteil, das Fazit des Tests ist dass GJR/Sommerreifen eine gute Kombi sind.

    Du kannst an den Zahlen gar nicht erkennen, welchen Einfluss GJR haben. Ich hoffe, dem bist du dir bewusst? Da gibt es schlicht viel zu viele Faktoren.


    Du versuchst dir - so wie ich das sehe - zwanghaft einzureden, dass es keine Sicherheitseinbussen gibt, wenn du das ganze Jahr Ganzjahresreifen fährst. Dem ist einfach nicht so und das wird sich auch nicht (so schnell?) ändern. Wenn du maximale Sicherheit willst, dann musst du Reifen wechseln. Wenn du Abstriche bei der Sicherheit und Perfomance und/oder Komfort und/oder .. hinnehmen kannst und dir die Bequemlichkeit, die Reifen nicht wechseln zu müssen, wichtiger ist, dann ist das deine Entscheidung. Es hilft aber nichts, Fakten auszublenden und nur selektiv Fakten einzubeziehen. Deswegen werden deine Reifen nicht sicherer.


    Jeder Reifen hat ein Temperaturband, in welchem er sich wohl fühlt. Ausserhalb dieses Bandes nimmt die Performance schnell ab:

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    Der Nordic-Reifen fühlt sich in dem Temperaturbereich nicht mehr gut, die Kurve steigt immer wie steiler. Der Winterreifen zeigt auch erste Anzeichen von Schwäche. Die Ganzjahresreifen sind im Element (deswegen fahre ich bei diesen Temperaturen GJR), für den Sommerreifen ist es noch zu kalt. Bei höheren Reifentemperaturen sieht das dann natürlich ganz anders aus. Der Sommerreifen wird immer mehr Performance zeigen, der Ganzjahresreifen wird abschmieren, wie im Bild oben der Nordic, wobei die Kurve mit zunehmender Temperatur immer steiler wird. Und das ist meiner Meinung nach genau das Problem. Nicht 1m Unterschied in einem Test. Das können Messungenauigkeiten sein. Aber der überproportional(!) starke Anstieg des Bremsweges, wenn der Reifen zu warm ist.


    Ich empfehle dir auch, das Video von Bloch zu schauen. Der Test der Rundenzeiten ist wirklich gut dokumentiert, du siehst wie die Reifen performen, du hörst es sogar. Da sieht man den CrossClimate 3 relativ stark am schmieren. Und das bei ca. 40°C Reifentemperatur? Das ist sehr wenig für Sommer, da ist der Strassenbelag oft schon wärmer.

    ..Dass die Situationen mit GJR zu einem Unfall geführt hätten, ist einfach nur eine stumpfe Vermutung.

    Und das weisst du woher? Man muss wahrlich nicht hochbegabt sein, um erkennen zu können, was passiert wäre bei einem 20%++ längeren Bremsweg, wenn man gerade noch davongekommen ist. Wenn du hinter dem Auto zum stehen kommst, dann stell dir vor, du wärst noch 15m weiter gefahren. Alles nur eine Vermutung? Hätte ja sein können das sich das Auto plötzlich in Luft auflöst?!

    Der i4 hat ja leider keinen besonders guten Bremsweg, der CLA nimmt ihm da mal 2m ab. Da stellt sich doch die Frage, ob man überhaupt die Kaufentscheidung in Frage stellen muss? Vielleicht ist ein CLA mit GJR noch besser als ein i4 mit Sommerreifen?

    Gemäss ADAC hat der i4 den besseren Bremsweg. Selbst wenn nicht: da wird kein grosser Temperaturkoeffizient drin sein. Im Gegensatz zu Reifen. Die werden viel schlechter, wenn sie zu warm werden, und das werden Ganzjahresreifen nunmal früher. Das bleiben also keine 3m sondern werden 10m+.


    Michel4 : warum muss es denn ein Test von Bloch sein? Was passt dir an den anderen Tests nicht?


    Das ist wie, wenn jemand sagt, er war mit seiner Versicherung immer 100% zufrieden, hat aber noch nie einen Unfall o.Ä. gehabt

    Danke! Das trifft es ins Schwarze! Es gibt so viele Leute, die geben einer Versicherung eine gute Bewertung (kann jeder gerne selber überprüfen), ohne jemals Leistungen beansprucht zu haben. "sehr freundlicher Kontakt", "gute Beratung" .. jaaaa wartet mal, bis ihr etwas von der Versicherung braucht.


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    So ist es auch mit gewissen Autofahrern. "bin schon 200'000 km gefahren", "noch nie etwas passiert", "das ist doch alles nur Panikmache der Industrie".


    derausserirdische : Johnathan (er hat die verlinkten Tests gemacht und hat, wie du sagst, viel Erfahrung) empfiehlt ganz klar GJR im Winter und Sommerreifen im Sommer. Er hat noch keine GJR getestet wenn es wirklich warm war.

    Ich habe Fakten dargelegt. Wenn du diese so auffasst, dass diese GJR "schlechtreden" ist das deine Interpretation. Du hast bis jetzt keine Fakten geliefert, nur Behauptungen und Unterstellungen. Hättest du dir die Mühe gemacht, meine Beiträge zu lesen, wäre dir aufgefallen, dass ich Ganzjahresreifen fahre. Nur nicht im Sommer, weil die Performance zu schlecht ist, was auch die Testergebnisse bestätigen, die ich gepostet habe.


    Warum fragst du uns nach Erfahrungen, wenn du diesen dann doch nicht glaubst und uns Lügen unterstellst?


    Dass wir beide entsprechende Erfahrung haben ist Zufall, aber eigentlich auch irrelevant, denn auch ohne diese würde ich immer auf gute Reifen setzen. Das sehe ich wie bei einer (Kranken)Versicherung. Wenn du ein Leben lang Beiträge bezahlst, aber nie krank wirst, bist du dann traurig, weil du dir die Versicherung hättest sparen können oder bist du Glücklich, dass du sie nicht gebraucht hast? So ist das bei den Reifen, wobei du da auf jeden Fall mehr Fahrspass bekommst. Und im Falle eines (fast)Unfalles bist du dann aber extrem froh, nicht auf die falschen Reifen gesetzt zu haben. Das ist mir das Geld und den Aufwand Wert.


    Zu deinen 5 Jahren Erfahrung: das sagt, wie bereits dargelegt, gar nichts aus. Auch jemand ohne Führerschein und mit Schrottreifen kann 5 Jahre Unfallfrei fahren. Ob du in einen Unfall verwickelt wirst, kannst du je nach Situation gar nicht kontrollieren.

    Hallo ihr „Rennfahrer“, also für mich ist das alles ein bisschen Kampf um ein paar Meter Bremsweg, was ihr hier zum Besten gebt.


    In erster Linie ist für den Bremsweg von xx km/h auf null entscheidend

    • wie die Ausgangsgeschwindigkeit ist (vergrößert sich im Quadrat zur Geschwindigkeit, doppeltes Tempo = vierfacher Bremsweg).
    • die Reaktionszeit („Schrecksekunde“ ist beim Normalbürger so um 1 Sekunde)
    • Fahrbahnbeschaffenheit (Straße / Untergrund, Temperatur, Feuchte, Schnee…………….)
    • Reifenqualität (erst nach all diesen obigen Kriterien oben kommt die Reifenqualität, ich würde auch keine No-Name Reifen kaufen)

    Für mich haben sich die Allwetterreifen immer bewährt. Ich fahre Good Year Vector 4sasons (will echt hier nicht dafür werben) , war auch bei meinem Vorgänger Audi A5 quattro so, weil ich hier nie total auf Schnee fahren werde und als Kaufentscheidung war für mich die Standzeit von mindestens 50.000 – 60.000 km entscheidend, die der Reifen auch echt erfüllt.

    Die Liste ist nicht vollständig und nicht ganz korrekt, aber dennoch: welche der Punkte oben kannst du beeinflussen, wenn du im Verkehr mitfährst? Nur die Reifen. Kann deswegen nicht verstehen, weswegen man da geitzt.