Beiträge von houmik

    Ich lade oft nur kurz, sagen wir zwischen 8-15 Minuten, um auf meiner Geschäftsreise nach Hause zu kommen, wo ich wieder laden kann. Und der jeweiligen Situation entsprechend liege ich zwischen 0,29-0,34 €/kWh. :)


    Heute hatte ich eine perfekte Kette von Zufällen 😄

    Erst habe ich an einer öffentlichen Ladestation der Stadt Wien mit dem Nacht-Zeittarif geladen, umgerechnet etwa 0,14 €/kWh.

    Dann komme ich zum Kunden… und während des Termins durfte ich 2 Stunden kostenlos laden. Ergebnis: wieder 100 % Akku 🔋

    Unterm Strich 370 km Fahrt für nicht einmal 5,00 €. 8)

    Hier muss ich für Fastned leider wiedersprechen.

    Da hast du recht. Fastned hatte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht auf dem Radar und ich hatte auch keine große Motivation, mich damit genauer zu beschäftigen. Dein Hinweis ist also absolut berechtigt, vor allem wenn man sich die Preise anschaut.


    Persönlich würde ich mir eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Anbietern auf europäischer Ebene wünschen, gerade weil ich beruflich viel durch Europa reise. Ein Modell könnte zum Beispiel so aussehen, dass neben Ionity in jedem EU-Land noch ein starker lokaler Partner eingebunden ist. In der Slowakei etwa ZSE oder OMV, in Tschechien CEZ usw.


    Eine Kombination aus einem europäischen Netzwerk und starken lokalen Betreibern könnte meiner Meinung nach sehr gut funktionieren, sowohl beim Ausbau der Infrastruktur als auch bei Wettbewerb und Preisen. Für Menschen, die viel international unterwegs sind, wäre so ein System deutlich einfacher und transparenter.


    edit: in der Slowakei ist ejoin sehr interessant. AC zwischen 0,28-0,38€/kWh je nach Ort und HPC 0,38€/kWh. Ohne Abo.

    Vielleicht mal irgendwann, aber ich glaube eher, dass das mit den Abos in irgendeiner Form bleiben wird, evtl. dann nur noch 10ct Differenz zwischen mit Abo und ohne Abo. In der heutigen Zeit versucht doch gefühlt jeder Kunden mit Abos zu binden indem er Vorteile für Abonutzer macht, siehe z.B. Prime, Netflix, diverse Zeitungen etc.

    Mich persönlich schränkt es ein, dass ich nur bei einem einzigen Anbieter laden müsste. Deshalb hoffe und glaube ich, dass es künftig verschiedene Allianzen geben wird, so etwas wie zum Beispiel eine „Charge League“. Auch wenn es schon Kooperationen gibt, liegt der Preis bei anderen Partnern dieser Charge League derzeit bei etwa 0,64 €/kWh, was über meiner persönlichen psychologischen Grenze liegt, also über dem Preis, den ich bereit bin zu zahlen.

    Bei einem gewählten Hauptanbieter (Electra, Ionity, Fastned, atlante) der Charge League ist der Preis in Ordnung (leider mit Abo verbunden), etwa 0,39 €/kWh. Aber bei den Partnern sieht es leider anders aus.

    Ich mach´ bei diesen Abo Unfug nicht mit und lösche aus Prodest die elinx-App am 01.04.

    Lade dann halt mit die WienEnergie App (nicht ganz so günstig, aber noch OK)

    Ich mache es genauso. Ab dem 01.04. höre ich auf, elinx zu nutzen. Ich habe versucht, elinx sogar dann zu nutzen, wenn das Laden mit Wien Energie günstiger gewesen wäre, weil ich elinx etwas verdienen lassen wollte, in der (zugegeben naiven) Hoffnung, dass sie sich vielleicht entscheiden, den Pay-as-you-go-Tarif für 0,39 €/kWh auch weiterhin anzubieten. Jetzt würde mich interessieren, in etwa einem halben Jahr eine Auswertung zu sehen, wie viele Kunden ihnen geblieben sind und ob es nicht doch sinnvoller gewesen wäre, weiterhin flächendeckend Pay-as-you-go wie bisher anzubieten.


    edit: Ich wette, dass sich die Anbieter stark um die Nutzer bemühen werden, sobald es mehr Fahrer von Elektroautos gibt. Sie werden darum konkurrieren, dass man gerade bei ihnen lädt. Ohne Abo, mit freien kWh usw. ;)

    Ich muss heute mal kurz meine Begeisterung teilen. Von wegen „Elektromobilität ist am Ende“... ich habe heute auf dem Weg nach Wien genau das Gegenteil erlebt.

    Mein BMW hat mich zu einem brandneuen Ladepark gelotst, und ich dachte ehrlich, ich sehe nicht richtig. Ein komplett neuer Hub mit stolzen 44 Ladepunkten! Alles nagelneu, perfekt organisiert. Während man in manchen Foren noch liest, dass die Infrastruktur kollabiert, ziehen die Österreicher hier in einem Tempo hoch, das wirklich beeindruckend ist. Man muss sich keine Gedanken mehr machen, ob eine Säule frei ist, bei dieser Größenordnung ist das Thema „Ladestau“ Geschichte.

    Zapfsäule!

    Nicht Ladesäule, sorry hatte Probleme mit dem Zitieren und bezog mich auf den letzten Satz des Vorposts, der jetzt verschwunden ist. :/

    Ich wollte nicht unnötig einen Flame oder eine Diskussion darüber auslösen, hier ist der Text, den ich anschließend gelöscht habe. :S

    "Für mich ist das vergleichbar mit dem Tanken an der Tankstelle. Wenn ich gesehen habe, dass sich hinter mir Autos stauen, alle anderen Zapfsäulen belegt sind und es an der Kasse eine Schlange gibt, bin ich ein Stück vorgefahren, habe den Platz freigemacht und bin dann bezahlen gegangen. Ich habe das Auto schließlich auch nicht mit der Zapfpistole im Tank stehen lassen und bin erst mal eine Stunde Mittag essen gegangen."