Beiträge von houmik

    Das deckt sich in vielen Punkten mit meinen eigenen Erfahrungen.


    Bei meiner letzten längeren Fahrt habe ich testweise die automatische HPC-Suche deaktiviert. Stattdessen habe ich mir per Sprachbefehl gezielt einen HPC entlang der Route suchen lassen, der für mich gut gepasst hat. Obwohl das Fahrzeug dabei nur noch einen prognostizierten SoC von 8 % angezeigt hat, war das für den Wagen überhaupt kein Problem, der i4 hat nicht versucht, die Route neu zu planen oder mich zu einem anderen Ladepunkt zu drängen.


    Aktuell sieht es für mich daher so aus, als würde mir nichts anderes übrig bleiben, als diese automatische Planungsfunktion nicht zu nutzen und die Ladepunkte je nach Bedarf manuell zur Route hinzuzufügen. So habe ich deutlich mehr Kontrolle und weniger „Diskussionen“ mit dem Navi. Das ist eigentlich schade, denn ich würde das automatische Planen und Laden sehr gerne nutzen. Solange ich aber nicht verstehe, warum das Fahrzeug teilweise so „unlogisch“ plant, sehe ich für mich keine Möglichkeit, mich damit wirklich anzufreunden. :rolleyes:

    Gute Frage, das wissen wahrscheinlich nur die Manager des Anbieters. Aber im Moment ist es klug, das Angebot so lange wie möglich zu nutzen. 8) Ich lade damit problemlos auch in anderen EU Ländern. Vorige Woche 2x in CZ (1x EON, 1x CEZ) für 0,40€/kWh geladen.


    Ich möchte diesen Thread nicht für das Thema Tarif missbrauchen. Mich interessiert vielmehr, warum das Fahrzeug den Ladezustand (SoC) genau auf diese Weise plant. Falls es hier jemanden gibt, der tiefer im Thema steckt und dazu nähere Informationen hat, würde ich mich freuen, mehr darüber zu erfahren.

    Es handelt sich um den Anbieter elinx, eine Marke des Energieversorgers Energie Steiermark Österreich.


    Alternativ nutze ich den Zeittarif von Wien Energie; dort hängt der Preis von der Ladegeschwindigkeit und der an der HPC verbrachten Zeit ab. Bei kürzeren Ladevorgängen mit hoher durchschnittlicher Ladeleistung komme ich rechnerisch auf 0,29 €/kWh. Beim Laden an den Wien Energie HPC sogar auf etwa die Hälfte, also rund 0,15 €/kWh.


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    Ich glaube, ich muss noch etwas mehr Kontext liefern, sonst ist mein Punkt tatsächlich nicht ganz verständlich.

    Ich nutze einen Tarif mit pauschal 0,39 €/kWh bei allen Anbietern, mir ist also völlig egal, wo ich lade. Entsprechend habe ich auch eine lange Liste mit bevorzugten Anbieter eingestellt.


    Wenn ich eine Route eingebe und das Auto entscheidet, dass ich unterwegs laden muss, dann plant es den Ladestopp oft so, dass ich mit 15–20 % SoC an einem HPC ankomme. Genau das verstehe ich nicht.


    Ich habe nämlich bewusst 5 % SoC als Ziel‑SoC an der Ladestation eingestellt und die automatische Vorkonditionierung aktiviert.

    Ich würde verstehen, wenn das System mit 8–9 % SoC plant, als kleinen Sicherheitspuffer.

    Aber Werte um 15–20 %, obwohl:

    • ich mich nicht auf einen-zwei Anbieter beschränke,
    • mehr als genug HPCs verfügbar sind,
    • und der Ziel‑SoC klar definiert ist,
      erschließen sich mir nicht.

    Deshalb meine Frage:

    Warum ignoriert die Routenplanung in solchen Fällen offensichtlich den eingestellten Ziel‑SoC und plant deutlich konservativer, obwohl aus Nutzersicht keine Notwendigkeit dafür besteht?

    Ich habe versucht, das Thema in einem anderen Thread zu finden, aber offenbar suche ich entweder falsch oder es wurde dort nicht eindeutig beantwortet.


    Lässt sich eigentlich zuverlässig sagen, bis zu welchem SoC der i4 die Batterie noch aktiv auf das Schnellladen vorbereitet?


    Für mich ist es ehrlich gesagt ein Rätsel, warum mich das Auto selbst dann zu einer HPC-Ladestation schickt, wenn ich in der Routenplanung eine Ankunft mit sehr niedrigem SoC definiere, und am Ende kommt der Wagen trotzdem mit einem relativ hohen SoC an der Ladesäule an.

    Hat jemand dazu konkrete Erfahrungen oder technische Hintergründe?

    Im Winter muss man dabei allerdings besonders aufpassen. Wenn ich eine Ladesäule manuell auswähle und das Fahrzeug eine Restankunft von etwa 7–9 % prognostiziert, kann diese auf den letzten Autobahnkilometern sehr schnell auf 2–3 % absinken. ;)

    Darüber habe ich heute noch einmal nachgedacht. Könnte die Differenz bei der Restankunft nicht auch damit zusammenhängen, dass das Fahrzeug auf den letzten ca. 20 km beginnt, die Batterie auf das Laden vorzubereiten? Dadurch steigt der Verbrauch spürbar. Es wäre logisch, dass das System diesen zusätzlichen Energiebedarf bei der Berechnung der Ankunfts-% nicht vollständig berücksichtigt, da es im Voraus nicht sicher weiß, ob und in welchem Umfang die Batterieheizung tatsächlich benötigt wird, insbesondere im Winter.

    Möglicherweise versucht das System deshalb, mich mit rund 10-15 % Restladung zur Ladesäule zu führen. Dieser scheinbar große Puffer könnte bewusst eingeplant sein, um ausreichend Energie für die Batterievorkonditionierung zu haben. Gerade bei niedrigen Temperaturen kann die Batterieheizung auf den letzten Kilometern einen nicht unerheblichen Mehrverbrauch verursachen, der sonst zu unangenehm niedrigen Restwerten bei der Ankunft führen würde.

    2. futurego; http://www.futurego.cz, Sitz in Tschechien, APP und Internet nur in Englisch oder CZ. AC laden für 45 Cent/kWh, Blockiergebühr nach 8 Stunden. Hab ich diese Woche mehrfach in Würzburg und Flensburg eingesetzt.


    Futurego ist sozusagen eine Firma, die zu CEZ gehört, dem größten Energiekonzern in Tschechien und einem der führenden Energieunternehmen in Mittel- und Osteuropa.


    Ich habe gestern an einer ihrer Ladesäulen in Tschechien auf der D1 Richtung Wien geladen, alles lief problemlos. 👍

    Trotz OS 8.5 nutze ich die empfohlene Lade‑Strategie während der Fahrt praktisch gar nicht mehr. Ich lasse mir zwar die Route inkl. Ladevorschlägen berechnen, wähle dann aber fast immer andere Ladepunkte. Meist solche, die noch etwa 20–40 km weiter entlang der Strecke liegen.


    Obwohl ich die Ankunfts‑SoC‑Werte an den Ladesäulen bereits auf das Minimum reduziert habe, schickt mich das Fahrzeug trotzdem häufig mit einem relativ hohen SoC von 20–30 % zum Laden. Im Winter muss man dabei allerdings besonders aufpassen. Wenn ich eine Ladesäule manuell auswähle und das Fahrzeug eine Restankunft von etwa 7–9 % prognostiziert, kann diese auf den letzten Autobahnkilometern sehr schnell auf 2–3 % absinken. ;)

    Ich wiederhole mich, aber aktuell kann ich maximal elinx empfehlen, einen österreichischen Anbieter von Energie Steiermark. Momentan haben sie eine Aktion: ohne Abo, im Pay-as-you-go-Tarif zahlt man 0,40 €/kWh bei allen Partnern in ganz Europa, also auch in Italien.