Beiträge von houmik

    Im Winter muss man dabei allerdings besonders aufpassen. Wenn ich eine Ladesäule manuell auswähle und das Fahrzeug eine Restankunft von etwa 7–9 % prognostiziert, kann diese auf den letzten Autobahnkilometern sehr schnell auf 2–3 % absinken. ;)

    Darüber habe ich heute noch einmal nachgedacht. Könnte die Differenz bei der Restankunft nicht auch damit zusammenhängen, dass das Fahrzeug auf den letzten ca. 20 km beginnt, die Batterie auf das Laden vorzubereiten? Dadurch steigt der Verbrauch spürbar. Es wäre logisch, dass das System diesen zusätzlichen Energiebedarf bei der Berechnung der Ankunfts-% nicht vollständig berücksichtigt, da es im Voraus nicht sicher weiß, ob und in welchem Umfang die Batterieheizung tatsächlich benötigt wird, insbesondere im Winter.

    Möglicherweise versucht das System deshalb, mich mit rund 10-15 % Restladung zur Ladesäule zu führen. Dieser scheinbar große Puffer könnte bewusst eingeplant sein, um ausreichend Energie für die Batterievorkonditionierung zu haben. Gerade bei niedrigen Temperaturen kann die Batterieheizung auf den letzten Kilometern einen nicht unerheblichen Mehrverbrauch verursachen, der sonst zu unangenehm niedrigen Restwerten bei der Ankunft führen würde.

    2. futurego; http://www.futurego.cz, Sitz in Tschechien, APP und Internet nur in Englisch oder CZ. AC laden für 45 Cent/kWh, Blockiergebühr nach 8 Stunden. Hab ich diese Woche mehrfach in Würzburg und Flensburg eingesetzt.


    Futurego ist sozusagen eine Firma, die zu CEZ gehört, dem größten Energiekonzern in Tschechien und einem der führenden Energieunternehmen in Mittel- und Osteuropa.


    Ich habe gestern an einer ihrer Ladesäulen in Tschechien auf der D1 Richtung Wien geladen, alles lief problemlos. 👍

    Trotz OS 8.5 nutze ich die empfohlene Lade‑Strategie während der Fahrt praktisch gar nicht mehr. Ich lasse mir zwar die Route inkl. Ladevorschlägen berechnen, wähle dann aber fast immer andere Ladepunkte. Meist solche, die noch etwa 20–40 km weiter entlang der Strecke liegen.


    Obwohl ich die Ankunfts‑SoC‑Werte an den Ladesäulen bereits auf das Minimum reduziert habe, schickt mich das Fahrzeug trotzdem häufig mit einem relativ hohen SoC von 20–30 % zum Laden. Im Winter muss man dabei allerdings besonders aufpassen. Wenn ich eine Ladesäule manuell auswähle und das Fahrzeug eine Restankunft von etwa 7–9 % prognostiziert, kann diese auf den letzten Autobahnkilometern sehr schnell auf 2–3 % absinken. ;)

    Ich wiederhole mich, aber aktuell kann ich maximal elinx empfehlen, einen österreichischen Anbieter von Energie Steiermark. Momentan haben sie eine Aktion: ohne Abo, im Pay-as-you-go-Tarif zahlt man 0,40 €/kWh bei allen Partnern in ganz Europa, also auch in Italien.

    Die heutige Rückreise von Slowenien nach Wien. Temperaturen zwischen -2/+6 °C. Da die Reise eine Mittagspause beinhaltete, wurde sie leider in zwei Teile aufgeteilt...


    edit: Zu Beginn der Fahrt betrug die verbleibende Restreichweite 22 %, am Zielort 13 %. Das Fahrzeug hat sich somit während der Fahrt um 9 % „verrechnet“. :rolleyes:

    Zur Berechnung der Reichweite bzw. Anzeige der verbleibenden % am Ziel.

    Die Topografie wird berücksichtigt. Auf der Autobahn wird aber mit einem Durchschnittsverbrauch gerechnet. Fährt man da schneller als ca. 120 km/h mit Winterreifen, dann ist man da drüber.

    Im Sommer geht es mit 130-140 km/h.

    Fährst du also ca. 140 km/h mit Winterreifen und Kälte auf der Autobahn braucht das Auto schnell mal das doppelte was er berechnet hat.

    Ich verstehe, was du meinst, und ja, wenn man im Winter 120 km/h auf der AB fährt (vorausgesetzt keine Nässe), stimmt die Anzeige +/-. Trotzdem behaupte ich, dass der Alghoritmus nicht wirklich gut geschrieben ist. Der Wagen weiß ja, ob man Sommer- oder Winterreifen drauf hat. Der Wagen kennt die Tempolimits (Navi läuft ja doch) und der Wagen kennt die Außentemperatur. Es gibt keinen Grund die verbleibenden % im Winter mit 120 km/h und im Sommer mit 140 km/h zu berechnen. Bei winterlichen Bedingungen sollte die Software einfach einen anderen Koeffizient verwenden.

    Geht mir leider sehr ähnlich. Im Sommer war bei mir alles noch halbwegs plausibel (+/- ein paar Prozent), aber seit den letzten Wochen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt passt die Prognose überhaupt nicht mehr. Ich rechne inzwischen pauschal 10 % weniger ein, als das Auto bei Ankunft anzeigt und selbst das ist eher optimistisch.


    Was ich dabei nicht verstehe:

    Die aktuelle Durchschnittsverbräuche sind auch im Winter nicht extrem. Auf längeren Strecken mit etwa 60 % Autobahn (Österreich) / 40 % Landstraße liege ich bei 19–20 kWh/100 km, also völlig im Rahmen. Trotzdem liegt die Rest-%-Prognose am Ziel regelmäßig deutlich daneben.


    Gerade mit aktiver Navigation sollte das Auto doch Temperatur, Höhenprofil und bisherigen Verbrauch besser berücksichtigen. Stattdessen scheint er oft noch mit Sommer-Annahmen zu rechnen oder mit einem viel zu optimistischen Referenzverbrauch.


    Besonders nervig ist das bei der Ladeplanung. Wenn man sich auf die Prognose verlässt, muss man plötzlich 50 km vor dem geplanten Lader abbrechen, weil man sonst leer ankommt.


    Mein Fahrzeug ist Mai 2025, also ähnlich wie bei dir. Einstellungen habe ich auch schon mehrfach geprüft, ohne echten Effekt. Für mich wirkt es aktuell eher wie ein Software-Thema als ein Fahr- oder Einstellungsproblem.