Beiträge von houmik

    Es ist wie mit allem. Aktuell befinden wir uns in einer Phase des starken Wachstums, und die Infrastruktur hinkt an manchen Orten den Anforderungen der Nutzer hinterher. Deshalb ist es einfacher, die Ladezeit an HPC-Stationen auf 30 Minuten zu begrenzen und die Nutzer so gewissermaßen zu „motivieren“, den Platz wieder freizugeben.


    Man kann natürlich darüber diskutieren, ob das immer notwendig ist, vor allem dann, wenn noch freie Ladepunkte vorhanden sind.

    Off topic:

    Ich finde, es fängt eigentlich schon damit an, dass man an den Säulen gar nicht bar bezahlen kann. Für nicht wenige Menschen im mittleren und höheren Alter ist das meiner Meinung nach bereits ein echtes Hindernis. Nicht einmal unbedingt technisch, sondern einfach aus Prinzip.


    Wenn Plug & Charge zu vernünftigen Preisen flächendeckend und zuverlässig funktionieren würde, wäre das für viele Nutzer ebenfalls eine große Erleichterung. Dann müsste man sich nicht durch Apps, Karten und Menüs kämpfen.


    Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir gerade einen wirklich großen Umbruch in der individuellen Mobilität erleben. Für mehrere Generationen ist das etwas völlig Neues. Die Mehrheit der Bevölkerung hat erfahrungsgemäß immer erst einmal Schwierigkeiten mit Veränderungen, die sie aus der Komfortzone holen.


    Ich persönlich glaube, dass hier vor allem die Zeit helfen wird, wenn sich die Menschen Schritt für Schritt daran gewöhnen. Für mich persönlich gibt es den Weg zurück zum Verbrenner jedenfalls nicht mehr und ehrlich gesagt auch für niemanden in unserer engeren Familie.

    Ich beobachte genau das gleiche und bei diesem Wetter ist es ziemlich extrem. Wenn ich nach Hause komme, habe ich mehrere Ampeln und dann die Abfahrt in die Tiefgarage, wo die mechanischen Bremsen immer greifen. Trotzdem hilft das nicht viel und die Bremsen sind nach zwei Tagen schon wieder fest.


    Interessant ist auch, dass auf den ersten paar hundert Metern beim Lenken nach links ein unglaubliches Rattern von den Bremsen zu hören ist, als würde etwas schleifen. In Rechtskurven tritt dieses Geräusch überhaupt nicht auf. Nach etwa 1–2 km Fahrt ist das Geräusch dann wieder komplett verschwunden.


    Gestern hat sich übrigens ein Kollege über genau das gleiche beschwert. Er fährt einen Skoda Superb, hat etwa 30 tkm drauf und war damit sogar schon im Service. Bei keinem seiner vorherigen Autos war das so extrem. Laut deren Aussage bremst er zu wenig. 🙂

    Ich bin gestern bei einer Autobahnfahrt auch 2× am HPC (Ionity & Smatrics) geladen, jeweils bei etwa 9–11 % SoC gestartet. Peak lag beide Male bei rund 195 kW, allerdings habe ich immer nur ca. 10 Minuten geladen.


    Alles völlig problemlos, Temperaturen ähnlich wie bei dir. Innenraum auf 20 °C, ohne Klimaanlage. Gefahren bin ich im ECO Pro, Autobahntempo etwa 125–130 km/h. Das Auto hat jetzt 28 tkm runter.


    Mir kommt es eher so vor, als ob bei dir entweder ein technisches Problem vorliegt oder das Fahrzeug irgendetwas falsch bewertet und entsprechend die Leistung regelt.

    Da hast du Recht. Ich bin den A6 etron Performance gefahren, hat mich aber von den Fahrleistungen nicht überzeugt. Die Qualität innen entspricht überhaupt nicht mehr dem Audi Niveau. War mir auch zu teuer, aber 800V hätte mich gereizt. Audi hat mich auch überhaupt nicht angesprochen, ob ich an einem Neuwagen interessiert sei, obwohl ich seit 27 Jahren Audi fahre! Bei BMW wird man zurückgerufen, die sind sehr interessiert an Kunden, was auch so sein soll. Bei Mercedes z.B. 2x nicht zurückgerufen worden! Das sagt einfach alles über den Service, den Autohändler mit abliefern.

    Über die Vorgehensweise des Audi/VW Händlers möchte ich lieber gar nicht erst sprechen. Der Verkäufer wollte nicht glauben, dass das Angebot für den ID7 deutlich teurer war als der BMW i4. Schließlich lachte er mich aus und meinte, ich würde den neuen A5 ja sowieso mit Diesel fahren. Na ja, sicher nicht... :S

    Ich bin den Schritt ganz logisch ebenfalls gegangen, vom Verbrenner zum Elektroauto. Mein letztes Auto mit Verbrennungsmotor war ein Audi A4 35 TDI, ein sehr angenehmes Auto zum Fahren, komfortabel und mit wirklich fantastischem Verbrauch, gerade auf langen Strecken.


    Schon bei der Bestellung des Audi war mir allerdings klar, dass mein nächstes Auto in spätestens drei Jahren ein Elektroauto sein würde. Ich fahre beruflich rund 45.000 km pro Jahr, überwiegend auf der Autobahn, und für dieses Fahrprofil funktioniert das E-Auto für mich hervorragend.


    Heute kann ich ganz klar sagen, zurück zu einem Verbrenner würde ich nie wieder wechseln. Die Ruhe beim Fahren, das direkte Ansprechverhalten und die insgesamt entspanntere Art zu reisen haben mich vollkommen überzeugt.


    edit: Und weil Audi in dieser Fahrzeugklasse kein passendes Elektroauto anbietet, fiel die Entscheidung am Ende auf den BMW i4.

    In Österreich hat BMW seine Partnerliste erweitert, neu dabei sind auch die ELECTRA Ladestationen. :thumbup: Mir ist diese Marke sehr sympathisch und ich freue mich, dass BMW sie als Partner aufgenommen hat.

    Just my 2 cents:


    Grundsätzlich ist das Stehenlassen mit 100 % SoC vor allem im Sommer problematisch, wenn ich mich nicht irre vor allem wegen der thermischen Belastung bzw. Ausdehnung der Zellen bei höheren Temperaturen.


    Der gleiche Effekt wirkt auch umgekehrt. Kommt man mit einer warmen Batterie und z. B. 10 % SoC am Ziel an und das Fahrzeug kühlt anschließend stark ab (etwa beim Abstellen draußen im Winter), kann der SoC nach dem Abkühlen um ein paar Prozent sinken.


    Deshalb wird allgemein empfohlen, ein Fahrzeug nicht längere Zeit mit 100 % stehen zu lassen. Meist wird dabei nicht weiter differenziert, dass dies bei kalten Temperaturen weniger kritisch ist als im Sommer, vermutlich um die Empfehlung für Nutzer möglichst einfach zu halten. :/