Beiträge von houmik

    Ich bin den Schritt ganz logisch ebenfalls gegangen, vom Verbrenner zum Elektroauto. Mein letztes Auto mit Verbrennungsmotor war ein Audi A4 35 TDI, ein sehr angenehmes Auto zum Fahren, komfortabel und mit wirklich fantastischem Verbrauch, gerade auf langen Strecken.


    Schon bei der Bestellung des Audi war mir allerdings klar, dass mein nächstes Auto in spätestens drei Jahren ein Elektroauto sein würde. Ich fahre beruflich rund 45.000 km pro Jahr, überwiegend auf der Autobahn, und für dieses Fahrprofil funktioniert das E-Auto für mich hervorragend.


    Heute kann ich ganz klar sagen, zurück zu einem Verbrenner würde ich nie wieder wechseln. Die Ruhe beim Fahren, das direkte Ansprechverhalten und die insgesamt entspanntere Art zu reisen haben mich vollkommen überzeugt.


    edit: Und weil Audi in dieser Fahrzeugklasse kein passendes Elektroauto anbietet, fiel die Entscheidung am Ende auf den BMW i4.

    In Österreich hat BMW seine Partnerliste erweitert, neu dabei sind auch die ELECTRA Ladestationen. :thumbup: Mir ist diese Marke sehr sympathisch und ich freue mich, dass BMW sie als Partner aufgenommen hat.

    Just my 2 cents:


    Grundsätzlich ist das Stehenlassen mit 100 % SoC vor allem im Sommer problematisch, wenn ich mich nicht irre vor allem wegen der thermischen Belastung bzw. Ausdehnung der Zellen bei höheren Temperaturen.


    Der gleiche Effekt wirkt auch umgekehrt. Kommt man mit einer warmen Batterie und z. B. 10 % SoC am Ziel an und das Fahrzeug kühlt anschließend stark ab (etwa beim Abstellen draußen im Winter), kann der SoC nach dem Abkühlen um ein paar Prozent sinken.


    Deshalb wird allgemein empfohlen, ein Fahrzeug nicht längere Zeit mit 100 % stehen zu lassen. Meist wird dabei nicht weiter differenziert, dass dies bei kalten Temperaturen weniger kritisch ist als im Sommer, vermutlich um die Empfehlung für Nutzer möglichst einfach zu halten. :/

    Das deckt sich in vielen Punkten mit meinen eigenen Erfahrungen.


    Bei meiner letzten längeren Fahrt habe ich testweise die automatische HPC-Suche deaktiviert. Stattdessen habe ich mir per Sprachbefehl gezielt einen HPC entlang der Route suchen lassen, der für mich gut gepasst hat. Obwohl das Fahrzeug dabei nur noch einen prognostizierten SoC von 8 % angezeigt hat, war das für den Wagen überhaupt kein Problem, der i4 hat nicht versucht, die Route neu zu planen oder mich zu einem anderen Ladepunkt zu drängen.


    Aktuell sieht es für mich daher so aus, als würde mir nichts anderes übrig bleiben, als diese automatische Planungsfunktion nicht zu nutzen und die Ladepunkte je nach Bedarf manuell zur Route hinzuzufügen. So habe ich deutlich mehr Kontrolle und weniger „Diskussionen“ mit dem Navi. Das ist eigentlich schade, denn ich würde das automatische Planen und Laden sehr gerne nutzen. Solange ich aber nicht verstehe, warum das Fahrzeug teilweise so „unlogisch“ plant, sehe ich für mich keine Möglichkeit, mich damit wirklich anzufreunden. :rolleyes:

    Gute Frage, das wissen wahrscheinlich nur die Manager des Anbieters. Aber im Moment ist es klug, das Angebot so lange wie möglich zu nutzen. 8) Ich lade damit problemlos auch in anderen EU Ländern. Vorige Woche 2x in CZ (1x EON, 1x CEZ) für 0,40€/kWh geladen.


    Ich möchte diesen Thread nicht für das Thema Tarif missbrauchen. Mich interessiert vielmehr, warum das Fahrzeug den Ladezustand (SoC) genau auf diese Weise plant. Falls es hier jemanden gibt, der tiefer im Thema steckt und dazu nähere Informationen hat, würde ich mich freuen, mehr darüber zu erfahren.

    Es handelt sich um den Anbieter elinx, eine Marke des Energieversorgers Energie Steiermark Österreich.


    Alternativ nutze ich den Zeittarif von Wien Energie; dort hängt der Preis von der Ladegeschwindigkeit und der an der HPC verbrachten Zeit ab. Bei kürzeren Ladevorgängen mit hoher durchschnittlicher Ladeleistung komme ich rechnerisch auf 0,29 €/kWh. Beim Laden an den Wien Energie HPC sogar auf etwa die Hälfte, also rund 0,15 €/kWh.


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    Ich glaube, ich muss noch etwas mehr Kontext liefern, sonst ist mein Punkt tatsächlich nicht ganz verständlich.

    Ich nutze einen Tarif mit pauschal 0,39 €/kWh bei allen Anbietern, mir ist also völlig egal, wo ich lade. Entsprechend habe ich auch eine lange Liste mit bevorzugten Anbieter eingestellt.


    Wenn ich eine Route eingebe und das Auto entscheidet, dass ich unterwegs laden muss, dann plant es den Ladestopp oft so, dass ich mit 15–20 % SoC an einem HPC ankomme. Genau das verstehe ich nicht.


    Ich habe nämlich bewusst 5 % SoC als Ziel‑SoC an der Ladestation eingestellt und die automatische Vorkonditionierung aktiviert.

    Ich würde verstehen, wenn das System mit 8–9 % SoC plant, als kleinen Sicherheitspuffer.

    Aber Werte um 15–20 %, obwohl:

    • ich mich nicht auf einen-zwei Anbieter beschränke,
    • mehr als genug HPCs verfügbar sind,
    • und der Ziel‑SoC klar definiert ist,
      erschließen sich mir nicht.

    Deshalb meine Frage:

    Warum ignoriert die Routenplanung in solchen Fällen offensichtlich den eingestellten Ziel‑SoC und plant deutlich konservativer, obwohl aus Nutzersicht keine Notwendigkeit dafür besteht?

    Ich habe versucht, das Thema in einem anderen Thread zu finden, aber offenbar suche ich entweder falsch oder es wurde dort nicht eindeutig beantwortet.


    Lässt sich eigentlich zuverlässig sagen, bis zu welchem SoC der i4 die Batterie noch aktiv auf das Schnellladen vorbereitet?


    Für mich ist es ehrlich gesagt ein Rätsel, warum mich das Auto selbst dann zu einer HPC-Ladestation schickt, wenn ich in der Routenplanung eine Ankunft mit sehr niedrigem SoC definiere, und am Ende kommt der Wagen trotzdem mit einem relativ hohen SoC an der Ladesäule an.

    Hat jemand dazu konkrete Erfahrungen oder technische Hintergründe?