Beiträge von houmik

    Vielleicht mal irgendwann, aber ich glaube eher, dass das mit den Abos in irgendeiner Form bleiben wird, evtl. dann nur noch 10ct Differenz zwischen mit Abo und ohne Abo. In der heutigen Zeit versucht doch gefühlt jeder Kunden mit Abos zu binden indem er Vorteile für Abonutzer macht, siehe z.B. Prime, Netflix, diverse Zeitungen etc.

    Mich persönlich schränkt es ein, dass ich nur bei einem einzigen Anbieter laden müsste. Deshalb hoffe und glaube ich, dass es künftig verschiedene Allianzen geben wird, so etwas wie zum Beispiel eine „Charge League“. Auch wenn es schon Kooperationen gibt, liegt der Preis bei anderen Partnern dieser Charge League derzeit bei etwa 0,64 €/kWh, was über meiner persönlichen psychologischen Grenze liegt, also über dem Preis, den ich bereit bin zu zahlen.

    Bei einem gewählten Hauptanbieter (Electra, Ionity, Fastned, atlante) der Charge League ist der Preis in Ordnung (leider mit Abo verbunden), etwa 0,39 €/kWh. Aber bei den Partnern sieht es leider anders aus.

    Ich mach´ bei diesen Abo Unfug nicht mit und lösche aus Prodest die elinx-App am 01.04.

    Lade dann halt mit die WienEnergie App (nicht ganz so günstig, aber noch OK)

    Ich mache es genauso. Ab dem 01.04. höre ich auf, elinx zu nutzen. Ich habe versucht, elinx sogar dann zu nutzen, wenn das Laden mit Wien Energie günstiger gewesen wäre, weil ich elinx etwas verdienen lassen wollte, in der (zugegeben naiven) Hoffnung, dass sie sich vielleicht entscheiden, den Pay-as-you-go-Tarif für 0,39 €/kWh auch weiterhin anzubieten. Jetzt würde mich interessieren, in etwa einem halben Jahr eine Auswertung zu sehen, wie viele Kunden ihnen geblieben sind und ob es nicht doch sinnvoller gewesen wäre, weiterhin flächendeckend Pay-as-you-go wie bisher anzubieten.


    edit: Ich wette, dass sich die Anbieter stark um die Nutzer bemühen werden, sobald es mehr Fahrer von Elektroautos gibt. Sie werden darum konkurrieren, dass man gerade bei ihnen lädt. Ohne Abo, mit freien kWh usw. ;)

    Ich muss heute mal kurz meine Begeisterung teilen. Von wegen „Elektromobilität ist am Ende“... ich habe heute auf dem Weg nach Wien genau das Gegenteil erlebt.

    Mein BMW hat mich zu einem brandneuen Ladepark gelotst, und ich dachte ehrlich, ich sehe nicht richtig. Ein komplett neuer Hub mit stolzen 44 Ladepunkten! Alles nagelneu, perfekt organisiert. Während man in manchen Foren noch liest, dass die Infrastruktur kollabiert, ziehen die Österreicher hier in einem Tempo hoch, das wirklich beeindruckend ist. Man muss sich keine Gedanken mehr machen, ob eine Säule frei ist, bei dieser Größenordnung ist das Thema „Ladestau“ Geschichte.

    Zapfsäule!

    Nicht Ladesäule, sorry hatte Probleme mit dem Zitieren und bezog mich auf den letzten Satz des Vorposts, der jetzt verschwunden ist. :/

    Ich wollte nicht unnötig einen Flame oder eine Diskussion darüber auslösen, hier ist der Text, den ich anschließend gelöscht habe. :S

    "Für mich ist das vergleichbar mit dem Tanken an der Tankstelle. Wenn ich gesehen habe, dass sich hinter mir Autos stauen, alle anderen Zapfsäulen belegt sind und es an der Kasse eine Schlange gibt, bin ich ein Stück vorgefahren, habe den Platz freigemacht und bin dann bezahlen gegangen. Ich habe das Auto schließlich auch nicht mit der Zapfpistole im Tank stehen lassen und bin erst mal eine Stunde Mittag essen gegangen."

    Es ist wie mit allem. Aktuell befinden wir uns in einer Phase des starken Wachstums, und die Infrastruktur hinkt an manchen Orten den Anforderungen der Nutzer hinterher. Deshalb ist es einfacher, die Ladezeit an HPC-Stationen auf 30 Minuten zu begrenzen und die Nutzer so gewissermaßen zu „motivieren“, den Platz wieder freizugeben.


    Man kann natürlich darüber diskutieren, ob das immer notwendig ist, vor allem dann, wenn noch freie Ladepunkte vorhanden sind.

    Off topic:

    Ich finde, es fängt eigentlich schon damit an, dass man an den Säulen gar nicht bar bezahlen kann. Für nicht wenige Menschen im mittleren und höheren Alter ist das meiner Meinung nach bereits ein echtes Hindernis. Nicht einmal unbedingt technisch, sondern einfach aus Prinzip.


    Wenn Plug & Charge zu vernünftigen Preisen flächendeckend und zuverlässig funktionieren würde, wäre das für viele Nutzer ebenfalls eine große Erleichterung. Dann müsste man sich nicht durch Apps, Karten und Menüs kämpfen.


    Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir gerade einen wirklich großen Umbruch in der individuellen Mobilität erleben. Für mehrere Generationen ist das etwas völlig Neues. Die Mehrheit der Bevölkerung hat erfahrungsgemäß immer erst einmal Schwierigkeiten mit Veränderungen, die sie aus der Komfortzone holen.


    Ich persönlich glaube, dass hier vor allem die Zeit helfen wird, wenn sich die Menschen Schritt für Schritt daran gewöhnen. Für mich persönlich gibt es den Weg zurück zum Verbrenner jedenfalls nicht mehr und ehrlich gesagt auch für niemanden in unserer engeren Familie.

    Ich beobachte genau das gleiche und bei diesem Wetter ist es ziemlich extrem. Wenn ich nach Hause komme, habe ich mehrere Ampeln und dann die Abfahrt in die Tiefgarage, wo die mechanischen Bremsen immer greifen. Trotzdem hilft das nicht viel und die Bremsen sind nach zwei Tagen schon wieder fest.


    Interessant ist auch, dass auf den ersten paar hundert Metern beim Lenken nach links ein unglaubliches Rattern von den Bremsen zu hören ist, als würde etwas schleifen. In Rechtskurven tritt dieses Geräusch überhaupt nicht auf. Nach etwa 1–2 km Fahrt ist das Geräusch dann wieder komplett verschwunden.


    Gestern hat sich übrigens ein Kollege über genau das gleiche beschwert. Er fährt einen Skoda Superb, hat etwa 30 tkm drauf und war damit sogar schon im Service. Bei keinem seiner vorherigen Autos war das so extrem. Laut deren Aussage bremst er zu wenig. 🙂

    Ich bin gestern bei einer Autobahnfahrt auch 2× am HPC (Ionity & Smatrics) geladen, jeweils bei etwa 9–11 % SoC gestartet. Peak lag beide Male bei rund 195 kW, allerdings habe ich immer nur ca. 10 Minuten geladen.


    Alles völlig problemlos, Temperaturen ähnlich wie bei dir. Innenraum auf 20 °C, ohne Klimaanlage. Gefahren bin ich im ECO Pro, Autobahntempo etwa 125–130 km/h. Das Auto hat jetzt 28 tkm runter.


    Mir kommt es eher so vor, als ob bei dir entweder ein technisches Problem vorliegt oder das Fahrzeug irgendetwas falsch bewertet und entsprechend die Leistung regelt.