Ich habe am letzten Samstag (also kurz vor der Preiserhöhung) meinen i4 M60 bestellt. Nachlass war leicht über 31%.
Liste 86k€
Abholung im Juni
Privatleasing: 42 Monate / 15kkm / 0 Anzahlung / 690€ Rate
Ich habe am letzten Samstag (also kurz vor der Preiserhöhung) meinen i4 M60 bestellt. Nachlass war leicht über 31%.
Liste 86k€
Abholung im Juni
Privatleasing: 42 Monate / 15kkm / 0 Anzahlung / 690€ Rate
solche Rabatte sehe ich eher als "Killer" für die Gebrauchtwagenpreise,
wenn ich daran denke, dass ich 2022 für meinen mit 88k BLP 9% Rabatt bekommen bekommen habe,
habe ich da bei Gebrauchtwagenpreis schon mal fast 20k mehr Verlust,
von daher wäre ich schon mal froh, wenn das Agenturmodell kommt und keine Fantasie-Rabatte mehr möglich sind
Eher keine Fantasie Preislisten Preise.
Ich habe meinen BMW i4 mit BLP von 69.920€ im Dezember bestellt und ohne Aufwand auch 25% bekommen. Vermutlich wäre auch mehr gegangen, aber der Rest drumherum hat so gut gepasst, sodass es mir darauf nicht mehr angekommen ist.
Die Listenpreise sind ja nur noch Schall und Rauch.
Ich freue mich auf den Wagen, wenn er irgendwann im April ankommt. ![]()
Diese Fantasiepreislisten haben mich auch abgeschreckt und waren der Grund warum ich mir erst andere Autos angesehen habe. Wenn der Konfigurator ne vierstellige Leasingrate ausspuckt...nie im Leben.
Aber Preislisten sind eher starr, Rabatte vergleichsweise dynamisch. Also insgesamt günstiger wird's dadurch sicher nicht.
Leider werden die "Phantasie Preise" als Grundlage für die Besteuerung beim Geldwerten Vorteil herangezogen.
Da nützen Rabatte nichts, sogar bei ner Nutzung von Gebrauchten gilt der ursprüngliche BLP und nicht der Kaufpreis.
Nur die 0,5/0,25% vom BLP für EV nützen, aber auch da wirkt der Rabatt wenig.
Eine Senkung des BLP und dann "normale" Skonti würde aber einen Schub für die Verkäufe ohne Einbußen bringen, da damit die Kalkulationsgrundlagen für Firmenwagen besser sind ohne dass die Händler weniger einnehmen.
Aus meiner Sicht zeugen hohen Rabatte von schlechten BLP Preispunkten (künstlich erhöht), gilt nicht nur bei Autos.
Wie es sich später mit dem Agenturmodell verhält steht noch völlig in der Sternen. VW zieht das ja gerade wieder zurück.
Letztlich unterscheided sich der I4 hier doch nicht von anderen Modellen oder Produkten.
Am Anfang ist die Nachfrage groß (wie jetzt auch beim NK IX3) und man muss nahe am Listenpreis zahlen. Warum sollten die Händler auch Rabatt geben, wenn Sie das Fahrzeug sowieso verkaufen. Später sinkt die Nachfrage und entsprechend müssen die Kisten über Rabatte in den Markt gedrückt werden.
Ich sehe nicht wie das Agenturmodell daran grundlegend was ändern kann. Auch dort wird es Verkaufsförderungen geben, ansonsten gehen die Kunden halt zu Konkurenz. Dort dann evtl. weniger bei Barkauf Rabatten sondern ehr über günstige Leasing Preise. Auf die Gebrauchtwagenpreise wird sich aber beides Auswirken.
Und letztlich ist es doch auch "Fair" das der Preis über die Zeit sinkt. Wer als erster das Fahrzeug bekommt, hat länger ein aktuelles Modell.
solche Rabatte sehe ich eher als "Killer" für die Gebrauchtwagenpreise,
wenn ich daran denke, dass ich 2022 für meinen mit 88k BLP 9% Rabatt bekommen bekommen habe,
habe ich da bei Gebrauchtwagenpreis schon mal fast 20k mehr Verlust,
von daher wäre ich schon mal froh, wenn das Agenturmodell kommt und keine Fantasie-Rabatte mehr möglich sind
Naja, BMW bewegt sich in einem Marktumfeld. Sie würden keine 25% Rabatt geben, wenn sie ihre Ziele (egal ob durch Umsatz, CO2-Flottenverbrauch oder wie auch immer begründet) auch mit dem Listenpreis erreichen könnten. Früher hatte der i4 mal Lieferzeiten über ein Jahr, da hätte man mit dem Preis eher noch hoch gekonnt (fairerweise muss man sagen, dass es zu der Zeit in Deutschland eine staatliche Kaufprämie gab, die später durch einen höheren Rabatt ausgeglichen wurde).
Ob man das letztlich über einen geänderten Listenpreis oder Rabatte realisiert, ist eine strategische Entscheidung, die meisten konservativen Hersteller gehen den Weg über die Rabatte. Ich denke auch hier spielt das Marktumfeld eine Rolle, wenn jemand die Preise von BMW, Audi, Mercedes vergleicht.
ich finde es aber schon bedenklich,
wenn man in D z.B. als Privater 25 - 30 % bekommt und in Ö nur 5 - 10 %,
wird jetzt mit den E-Auto´s eh spannend werden, immer mehr kaufen dadurch in D, weil ja beim Import keine NoVA nachzuzahlen ist,
was spricht dagegen, einen vernünftigen BLP zu definieren und ok, 0 - 5 % Rabatt/Skonto ist ok, aber wer über 30 % Rabatt hergeben kann, verarscht einfach die anderen, die nahe am BLP kaufen,
bei den Lebensmittelhändlern/Kleidungsgeschäften bezahlt ja jeder auch dasselbe und nicht der, der besser verhandeln kann, bekommt an der Kassa zusätzlich Rabatt
Die Preise sind ja mehr oder minder für alle gleich. Klar Informieren muss man sich schon.
Aber was du oben vergleichst ist den Preis als das Model neu auf dem Markt war und dem Preis heute. Und das ist bei den meisten Produkten die Regelmäßig durch neue Versionen ersetzt werden das gleiche.
Beispiel Smartphone das neuste iPhone, Galaxy usw. Kostet direkt nach Markteinführung im Handel immer deutlich mehr als 10 Monate später wenn demnächst die nächste Version auf den Markt kommt.
Wer bei Klamoten die Ware aus der letzten Saison kauft zahlt oft 40-50% weniger als wenn er sie zur aktuellen Saison kauft.
Und so ist es auch beim aktuellen I4. Der ist halt jetzt in der 2ten Hälfte seines Verkaufslebenszyklus und wird wohl in spätesten 3 Jahren, vermutlich früher, durch einen Nachfolger ersetzt.
Klar könnten BMW jetzt auch den BLP über die Jahre immer an die aktuellen Marktbedürfnisse anpassen. Aber die meisten Automobilunternehmen haben sich halt dazu entschieden das über andere Maßnahmen (Rabatte, niedrige Leasingraten) zu machen.
Für den Verbraucher ist das nahzu egal.