Neue Klasse, erste Sichtung

  • Der iX1 20e hat aber auch "nur" Vorderradantrieb und weniger als die Hälfte an Leistung - so für mich nicht vergleichbar.

    Aktueller Fuhrpark:

    BMW G26 i4 M50, BMW I15 i8 Roadster, BMW I01 i3s, MV Agusta F4, MV Agusta TR

    "Qualität besteht, wenn der Preis längst vergessen ist." (Zitat: Sir Henry Royce)

  • Auch beim Elektro-M wird der Rennstreckeneinsatz eher die Ausnahme bleiben. Die Wenigsten fahren damit auf dem Track. Die Meisten, die doch öfters am Track fahren werden weiterhin zum Verbrenner greifen (Reifen & Bremsen Verschleiß!).

    Für den Gelegenheit-Ringfahrer werdens schon etwas bessere Kühlung verbauen, als beim aktuellen i4.

    Ich möchte dir hier auf Basis der bisher vorliegenden Informationen zum elektrischen M-Modell explizit widersprechen. Der neue elektrische M ist, wenn man sich die (Marketing-)Videos von BMW M anschaut, kein Kompromiss, der "etwas bessere Kühlung" hat. Die M GmbH hat sich hier den konkreten Anspruch gesetzt, dass man den M auf der Rennstrecke wie einen M fahren kann. Dabei wird jede Zelle des Akkus aktiv gekühlt um das zu ermöglichen, was auch im Video konkret gezeigt wird.


    Wie viele von denen dann tatsächlich auf der Rennstrecke langen werden wir sehen, allerdings werden das glaube ich mehr sein als du denkst. Denn beim elektrischen M passiert hier etwas, was man so von BEVs nicht kennt: Es gibt Einschränkungen im Alltag.

    Das heißt: der Akku ist mit voraussichtlich ca. 100 kWh etwas kleiner als der i3 M60, weil der Platz für die Kühlung der Zellen benötigt wird, außerdem ist der Verbrauch wie hier schon geschrieben deutlich höher wegen der ganzen Aerodynamik und auch wegen der Temperierung des Akkus. D.h. wer nicht vor hat, das Fahrzeug tatsächlich im Randbereich oder auf der Rennstrecke zu bewegen, ist wahrscheinlich mit dem i3 M60 besser bedient.


    Ich bin sehr neugierig, bisher aber aufgrund der Einschränkungen noch nicht zu 100% zuversichtlich, dass der M der Nachfolger meines i4 wird. Da ich eben nicht vor habe, das Fahrzeug auf der Rennstrecke zu versenken, wäre ein 50er oder M60 am Ende vielleicht doch die bessere Wahl.


    Und zu den Tasten:
    Im Gegensatz zu manch anderen setzt BMW ja immerhin nicht auf reine Touch-Tasten mit haptischen Feedback, sondern die Tastenfelder sind weiterhin beweglich, aber eben nur noch am Stück und nicht mehr jede Taste einzeln. So zumindest mein Stand. Ich mag es überhaupt nicht, hatte jetzt erst einen neuen X3. Der i4 ist und bleibt hier für mich einfach der Sweet Spot, wo man schon einige unnötige Tasten entfernt hat, die wichtigen aber noch echte Tasten sind.