Beiträge von EAGLE_86

    Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Sport Auto berichtet, dass sie nun einen M60 als Dauertestfahrzeug von BMW bekommen haben und für 50.000 km nutzen werden. Also werden wir wohl gegen Ende des Jahres einen größeren Bericht bekommen.

    im Moment steht da relativ wenig Text zur Vorstellung des Modells, ein paar schöne Bilder im Heft und die Feststellung, dass er gegenüber dem M440 günstiger ist.

    Hast du ein Foto von der Stelle, wo der Kleber sein müsste bzw. kann man es überhaupt selbst erkennen? Ich meine seit ich den M60 habe, höre ich auch ab und zu ein Poltern bei Unebenheiten.

    Ja, der Meinung war ich bisher auch. Deswegen ja mein Hinweis auf Modul 3. Erst damit wird es rentabel.

    Ich habe jetzt auch auf Tibber gewechselt und sehe dort die nur leicht variierenden Preise. Wenn aber die Umstellung auf Modul 3 über den Nettbetreiber an den Stromversorger gemeldet wird, dann hoffe ich auch dort "meine" Preise zu sehen und nicht erst auf der Monatsabrechnung.


    Ob dann Tibber tatsächlich die Preise incl. vriabler Netzentgelte nach Modul 3 auch an E3DC weiter gibt, sodass ich im Portal von E3DC die echten Preise sehe, wird sich herausstellen.


    Im Moment habe ich die variablen Netzentgelte manuell bei E3DC hinterlegt und als konstante eine Differenz, damit die Preise zur Standardlastzeit (7 bis 15 Uhr) denen in der App bei Tibber entsprechen.

    Die 1,13 cent sind nur die Netzentgelte. Dazu kommen natürlich noch die anderen Preisbestandteile und der Spotmarktpreis, der gegen 3 Uhr bei 3,54 EUR / MWh, also nur 0,354 cent pro kWh lag. (Quelle: https://www.agora-energiewende…12.2025/19.12.2025/hourly)


    Dies führte in der vergangenen Nacht zu einem Preis von unter 10 cent brutto für die kWh zwischen 3 und 5 Uhr. So ganz genau weiß ich das aber erst, wenn mein Tarif auch umgestellt ist, was durch die Kündigungsfrist erst nächsten Monat der Fall ist. Bisher kann ich die Preise nur ansehen, aber nicht wirklich nutzen.


    Anbei die Preise für heute:Screenshot_20251219_135442_My E3DC.jpg


    Die Grafik stellt dar, dass ich den Strom, den ich nachts für unter 10 cent geladen habe, tagsüber erst dann verbrauche, wenn er am Markt besonders teuer ist, also ab ca. 15 Uhr. Somit komme ich dann auf einen Durchschnitt von vielleicht 15 - 20 cent über den Tag, je nachdem wieviel noch von der Sonne dazu kommt.

    Diese Nacht war der Preis aber auch aufgrund des hohen Windstromanteils ungewöhnlich niedrig. Ich beobachte das aber auch erst seit einer Woche genauer.

    Ich habe schon seit 6 Jahren ein PV-Hauskraftwerk und eine Wallbox von E3DC. Seit letzter Woche ist nun auch die direkte Integration des Fahrzeugs in die Hauskraftwerkumgebung möglich.

    Davon angetriggert habe ich mir jetzt auch nochmal Gedanken über einen dynamischen Stromtarif gemacht. Bisher kamen mir die wenig attraktiv vor, da ich immer von Durchschnittpreisen von um die 30 ct/kWh gelesen habe aber selbst im Fixen Tarif bisher 29,7 ct bezahle. Bei der Recherche bin ich aber nun auf den Gamechanger im System gestoßen, der sich "Modul 3" nennt. Man muss, wenn man ein iMSys-Zähler hat und einen steuerbaren Verbraucher über 4,2 kW (Wallbox oder Hauskraftwerk), beim Netzbetreiber den Wechsel in Modul 3 beantragen, sodass man dann variable Netzentgelte bezahlt. Bei Westnetz schwankt das dann zwischen 1,13 ct nachts zwischen 0 und 7 uhr, über 11,34 ct zwischen 7 und 15 sowie 20 und 24 Uhr und 18,62 ct von 15 bis 20 Uhr.

    Damit kann nun in Verbindung mit dem Hauskraftwerk festgelegt werden, dass es die Hausbatterie im Winter nachts geladen wird und dann in den hochpreisphasen entladen wird.

    Darüber hinaus kann man auch eine Preisgrenze für das Laden an der Wallbox festlegen, sodass ich das Auto nun nachts regelmäßig für unter 20 ct laden kann (sobald mein Stromtarif umgestellt ist). Kommende Nacht geht das sogar auf unter 14 cent pro kWh. Damit macht das ganze nun doch irgendwie Sinn und das Gefühl kommt auf, dass man auch ein kleinen netzdienlichen beitrag leistet.

    So kann der Hausakku nun auch in den dunklen Monaten einen Zweck erfüllen und ich hab Spaß dran, mir die Zahlen anzusehen.


    Im Bild:

    Momentan wäre der Strompreis in der Hochpreisphase bei über 40 cent und die Hausbatterie, die nachts zu unter 20 cent geladen wurde, wird genutzt um diesen Preis zu vermeiden.

    Das Auto "wartet auf Sonne", was sicherlich noch dem Umstand geschuldet ist, dass hier im Prinzip die gleichen Regel angewendet werden, wie im Sommer, wenn tatsächlich genug PV-Strom da ist. Aber es würde nun dann Anfangen zu laden, wenn der Preis unter die eingestellt Grenze fällt und nicht schon das Ladeziel erreicht ist.


    Screenshot 2025-12-17 194458.jpg

    Bei diesen Tönen von Farbe zu Sprechen ist sowieso Frevel. :saint:

    Man muss nur mal auf einen Supermarkt Parkplatz am Samstag Mittag gucken. Das sieht aus wie auf einem Schwarz-Weiß Foto. Mir gefällt das nicht. Bilder aus den 70ern haben mehr Leben.

    Solche gibt's auch in Cottbus. Direkt an der Shelltankstelle 300 kW "Powered by EnBw" aber dafür 200 m weiter beim REWE dann reine Shell-Charging Säulen mit 150 kW nur ohne "Powered by EnBw" Aufkleber. Das kannste keinem erklären. Aber in der BMW-App sind beide korrekt hinterlegt, einmal als HPC EnBW und einmal als HPC Shell Recharge.

    Wenn du Plug&Charge aktiviert hast, könnte es klappen bei den HPC Ladern von Ionity, Aral und Co. Bei mir hat es zumindest direkt funktioniert.

    Aber da hatte ich die Karte, die ich von Händler bekommen habe, auch schon mit meinem Account verknüpft.

    In der BMW App siehst du bei den Infos zur Ladestation, ob Plug&Charge verfügbar ist.