Beiträge von k_floi

    beim Reifendruck kannst ruhig höher gehen, beim M50 habe ich immer fast 3 bar drinnen,
    bei e35/e40 kannst ruhig auch auf 2,8 bar hochgehen,
    merkst aber dann auch eher bei längeren, schnelleren Fahrten,


    die Frage ist halt, hat der ID4 die Heizung eingeschaltet oder nicht,


    selbst bei EcoPro verbraucht die Heizung mehrere kW, nehmen wir an, sie braucht "nur" 1,2 kW (für das einfachere Rechnen)
    wenn du also in der Stadt 10 min. fährst, benötigst du 0,2 kWh, fährst du in dieser Zeit 5 km, so erhöht das rechnerisch den Verbrauch um 4 kWh/100 km,


    benötigst du für die doppelte Fahrt 20 min. und dein Auto ist nach 10 min. warm, wird er vielleicht 0,25 kWh brauchen, und du hast für 10 km einen erhöhten Verbrauch von 2,5 kWh/100 km, usw.
    d.h. bei längeren Fahrten spielt der Heizungsverbrauch eine geringere Rolle,

    bei ausgekühltem Auto und sehr kurzen Fahrten spielt die Heizung eine sehr große Rolle,
    kann im Winter, wenn er z.B. mit 6kW heizt schon einen angezeigten Mehrverbrauch von 15-30 kWh/100km haben


    wenn du das mit einem Verbrenner vergleichst, ist es ja auch so, dass der im kalten Zustand wesentlich mehr verbraucht,

    oder umgekehrt gerechnet, du willst es bei einem Verbrenner so schnell warm haben wie im E-Auto,

    dann brauchst du entweder einen Zuheizer, der auf die Batterie geht oder du verwendest eine Standheizung,

    wenn diese für 30 min. Standheizung 0,5l Sprit braucht und du fährst anschließend nur 5km, sind das auch 10l/100km Mehrverbrauch,

    muss man mal alles in Relation setzen und Äpfel mit Äpfel vergleichen,


    wenn du es so haben willst wie im Verbrenner, dann musst vermutlich die Heizung abdrehen, dann gehe ich davon aus, dass du unter 15kWh/100 km landen wirst,
    weil ein Standardverbrenner ist nach ein paar min. auch nicht warm im Innenraum, analog zur deaktivierten Heizung im E-Auto,
    Komfort kostet halt, sowohl beim E-Auto als auch beim Verbrenner

    habe jetzt z.B. noch folgende Info für einen Komplettradsatz gefunden:

    18" 853er mit Gummi: 95,20 kg -> 23,8 kg pro Reifen

    19" 859er mit Gummi: 97,80 kg -> 24,45 kg pro Reifen


    nimmst aber z.B. die Edelweiß LT3 Felgen, dann ist diese in 20" leichter als wie die 18" 853er,


    da ist der Unterschied 650 g pro Reifen bzw. 2,7%, das wären bei 1:1 Umrechnung gerade mal 10 km, wobei das sicher nicht 1:1 umgerechnet werden kann,

    vor allem hast ja dann mit mehr rotierter Masse auch eine höhere Rekuperation,
    und 2,7 % mehr oder weniger Verbrauch hast schon je nachdem welchen Reifen du drauf gibst

    bezüglich Anfahren:
    da sich die Energie proportional zur Masse aber quadratisch zur Geschwindigkeit erhöht, ist es so, wie oben beschrieben, dass langsames Fahren nicht soviel ausmacht als wie hohe Geschwindigkeit auf der Autobahn

    hier noch was bezüglich rotierter Masse aus einem Rennsportbericht:

    Rotationsmasse

    Dieses Gewicht enthält das Drehgewicht des Fahrzeugs. Das sind drehende Teile wie Rad, Kupplung, Schwungrad, Reifen und Antriebswellen. Die Rotationsmasse beeinflusst die Fähigkeit des Autos zu beschleunigen und zu verzögern. Je weiter diese Rotationsmasse von ihrem Achsenpunkt entfernt ist, desto stärker werden die Effekte aufgrund der Rotationskräfte verstärkt und multipliziert. Dieser Multiplikator ist bekannt als die ungefederte / rotatorische Masse zu der gefederten Massenumwandlung. Der allgemeine Konsens für ein Tracktool liegt bei einem Verhältnis von 4:1 bis zu einer Verhältnisdifferenz von 20:1 zwischen Rotations- und ungefedertem Gewicht und Gesamtgewicht. Das bedeutet, dass wenn man 1kg der ungefederten/rotierenden Masse reduziert, reduziert man effektiv 4 kg bis 20 kg des Gesamtgewichts.



    d.h. bei oben angeführten Bespiel mit 2,6 kg mehr rotierte Masse, entspricht diese max. 52kg Beladung,

    gehen wir von einem Durchschnittsverhältnis von 1:10 aus, dann sind es 26 kg

    also macht ein Beifahrer/in in der Regel mehr aus, als wie 18" oder 19" Felgen ;)
    oder beim Durchschnitt: da ist das schon der Fahrerunterschied zwischen einer 70 kg Person vs. einer 96 kg Person


    also darum immer schön den Kofferraum ausräumen und keinen Scheibenwaschanlagen-Reservekanister oder keine Ladekabel mitnehmen, die kosten auch 5-10 km Reichweite ;)


    würde daher, wenn der Verbrauch optimiert werden soll, auf Sportbereifung und Allwetterreifen verzichten und Sommerreifen mit geringem Rollwiderstand nehmen und bei den 20" auch auf die 245er/255er gehen,
    dann wirst im Alltag nicht viel Unterschied sehen, egal ob du nun 18", 19" oder 20" hast,


    wenn möglich mit schmäleren 17" oder 18" kannst natürlich noch was rausholen, ansonsten haben einfach andere Faktoren einen ähnlichen, wenn nicht sogar einen höheren Einfluss

    das würde ich verschwindend gering sehen, weil der Gesamtdurchmesser der gleiche bleibt,
    d.h. bei den Felgen hast mehr Gewicht, bei den Reifen weniger
    und dann kommt noch hinzu, wie schwer ist die Felge, da gibt es Riesenunterschiede,
    bei Stop & Go sind sicher nicht die Felgen das Problem, die rotierte Masse ist eher bei höheren Geschwindigkeiten das Problem und hier kommt dann auch noch die Aerodynamik zum Tragen,
    und wie schon beschrieben, selbst Luftdruck und Reifen an sich können da ev. schon mehr ausmachen als wie 18" vs. 19"

    bei Stop & Go hat vermutlich einmal kurz Vollgas und dann stark abbremsen vs. vorausschauend rollend fahren mehr Einfluss auf den Verbrauch,

    und ja, wenn ich im Stop & Go so manchen beim Fahren zusehe, dann braucht man sich nicht wundern, warum man einen hohen Verbrauch und Verschleiß hat,

    das sind dann Leute, die mir erklären, dass du nach max. 20tkm die Bremsklötze wechseln musst und das "normal" ist

    schau z.B. hier mal, da gibt es einige 17" Felgen, die leichter als wie manche 16" sind:
    https://e36racing.de/felgengewichte.php


    oder hier, da sind 18" von 7,9 - 12,6 kg dabei und 19" von 8,4 - 16,7 kg und bei 20" von 10,9 - 16,7 kg,
    also im schlimmsten Fall ist eine 18" Felge schwere als wie eine optimierte 20" Felge und dann hast noch die schwereren Gummi´s ;)
    https://www.g20-forum.de/forum/thread/4476-felgengewicht-übersicht-sammlung/

    machen ja manche Autohersteller schon, dass sie dann die alten Akkupacks von den Autos als PV-Speicher für ihre riesigen PV-Anlagen auf den Produktionshallen verwenden:

    z.B. https://www.sat1regional.de/vw…erien-in-norddeutschland/



    hab mir gerade die km-Statistik angeschaut,
    hier könnte man mal das als Referenz hernehmen, wenn der "Diesel-Dieter" sagt, E-Autos haben zu wenig Reichweite und sind nicht alltagstauglich,
    wir haben hier im Forum sehr viele, die einen Jahresschnitt von über 20.000 km haben, das würde ich eher als das obere 1/3 bei der autofahrenden Bevölkerung sehen,

    der Großteil der Autofahrer ist wohl eher im Bereich 10.000 - 20.000 km unterwegs,

    ich lade zwar oft auf 85 oder 90% und ab und zu auch auf 100% auf, lade aber nicht wie manch andere in der Firma jeden Tag, sondern fahre auch oft bis auf 5-10% runter,
    wenn er länger als wie 1 Tag steht, dann schaue ich auch, dass er unter 80% ist,


    da ich in der Firma und daheim laden kann, ist bei mir schnell laden die Ausnahme, passiert aber auch immer wieder mal, wenn ich mal wo eine längere Strecke habe,

    das ist glaube ich der Mix, nicht übertrieben auf den Akku schauen, auch 100% Ladung ist kein Problem, wenn man anschließend zumindest gleich mal 20-25 % verbraucht,

    und ab und an DC-laden dürfte auch eher nicht schaden, sondern förderlich sein