Beiträge von houmik

    Ich habe meine Wallbox auch fest auf 8A eingestellt, allerdings aus einem anderen Grund. Mein Stellplatz ist in einer Tiefgarage und die Wallbox hängt direkt am Zähler meiner Eigentumswohnung.


    Damit ich mir absolut keine Gedanken darüber machen muss, ob ich während des Ladens gleichzeitig die Waschmaschine anschmeißen, bügeln oder den Herd voll aufdrehen kann, habe ich die Leistung einfach dauerhaft gedrosselt. Ist für mich die stressfreiste Lösung, um den Hausfrieden und die Sicherung zu schonen.

    Ja, das Fahrzeug beginnt sofort zu laden, aber es teilt den gesamten Prozess und die Menge X so auf, dass die gewünschte Menge erst kurz vor der Abfahrt geladen ist. So kann das zum Beispiel der ID.7 meines Bruders. Ich glaube, er lädt sofort bis 90 % und die letzten 10 % lädt er erst gegen Ende der geplanten Abfahrtszeit nach.


    Ich habe mit dieser Funktion bei BMW kein Problem. Entweder verkleinere ich das Zeitfenster (wenn ich nur eine kleinere Menge nachladen muss) oder ich verschiebe die Abfahrtszeit so, dass es ungefähr mit der realen Abfahrtszeit zusammenpasst. Dass das Auto schon um 04:00 Uhr morgens voll ist und ich erst um 07:00 Uhr losfahre, macht überhaupt nichts aus. Dem Wagen schadet das in keinster Weise, solange er nicht stundenlang bei 35 °C draußen in der prallen Sonne steht.

    So wie ich diese Funktion verstehe, bedeutet sie für das Auto eigentlich nur: „Lade die Energiemenge X im Zeitraum von Y bis Z.“ Das Auto schert sich dabei aber überhaupt nicht um die Verteilung der Ladung über diesen Zeitraum. Das Ziel (gewünschter Ladestand in %) wird zwar berücksichtigt, aber das Auto lädt oft einfach sofort um Y Uhr los, anstatt den Ladevorgang so zu steuern, dass die 100 % erst kurz vor dem Ende des Zeitfensters (Zeitpunkt Z) erreicht werden.


    Was ich allerdings noch nicht ausprobiert habe, ist Folgendes. Das Zeitfenster komplett wegzulassen und dem Auto stattdessen einfach nur eine feste Abfahrtszeit (z. B. 08:00 Uhr) vorzugeben, mit dem Ziel, auf 100 % zu laden. Steuert der BMW den Ladevorgang über diese lange Standzeit dann intelligenter, sodass die 100 % erst kurz vor der geplanten Abfahrt erreicht werden?


    Hat das schon mal jemand getestet?

    Ergänzen möchte ich mit „vllt etwas weniger Ich, dafür etwas mehr Wir“ wäre auch wünschenswert, denn das sieht man leider jeden Tag im Straßenverkehr - um auf das Thema „Mobilität“ wieder zu kommen ;)


    Sorry, off-topic:
    Zu diesem Thema "Ich vs. Wir" kann ich das Buch „Kodawari“ von Michael Okada wärmstens empfehlen. Es beschreibt diese Philosophie auf eine sehr inspirierende Weise. Absolut lesenswert!

    Ich muss mal etwas loswerden, weil mir die aktuelle Stimmung oft zu negativ ist. Es ist sicher nicht alles so schwarz, wie es manche Leute gerne malen.


    Als jemand, der sich durch und durch als Europäer fühlt, bin ich der Meinung, dass wir wieder mehr Offenheit und echte Lust auf Neues brauchen! Europa bleibt in vielen Bereichen, auch in der Automobilwelt, manchmal fast schon zu konservativ. Wir klammern uns an das Alte, während die Welt um uns herum im Eiltempo voranschreitet.


    Klar, wir lieben unsere Traditionen und das Erbe von Traditionsunternehmen. Aber „Freude am Fahren“ bedeutet für mich auch Fortschritt und die Neugier auf das, was kommt. Sei es bei der Technik, dem Design oder der Mobilität (auch der urbanen Mobilität) allgemein.


    Ein bisschen weniger Skepsis und ein bisschen mehr „Einfach mal machen“ würde uns allen gut tun.

    Hallo zusammen!

    Ich wollte kurz meine Erfahrungen von letzter Woche teilen. Ich bin von Wien zum Plattensee (Balaton) und nach drei Tagen wieder zurück gefahren.


    Streckenprofil: Die Fahrt war absolut entspannt. Das Verhältnis zwischen Autobahn und Landstraße/Stadt lag bei etwa 30 % zu 70 %.

    Fahrstil: Auf der Autobahn war ich meistens leicht unter dem Tempolimit unterwegs, während ich auf den Landstraßen eher leicht darüber lag. Also ein ganz normaler, flüssiger Mix.

    Reichweite: Obwohl ich die Fotos der Verbrauchs- und Reichweitenanzeige leider schon von meinem Handy gelöscht habe, waren die Zahlen beeindruckend. Das Auto hat insgesamt 540 km mit einer einzigen Ladung geschafft.

    Ich hoffe wirklich, dass uns dieser Zeittarif in der Form noch lange erhalten bleibt und nicht so schnell gestrichen wird. 8) Bei diesen Preisen macht das Kilometerfressen gleich doppelt Spaß.


    Hier mal meine Highlights der letzten 48 Stunden (umgerechnet auf die kWh):

    • Energie AG OÖ: 0,35 €/kWh
    • Smatrics: 0,33 €/kWh
    • Electra: 0,32 €/kWh

    Hallo zusammen, ich wollte mal kurz meine Erfahrungen vom heutigen Trip teilen. Die Zahlen sprechen für sich. Die Route: Insgesamt 650 km. Los ging es in Bad Ischl nach Kufstein und dann zurück wieder über Bad Ischl nach Wien.


    Fahrweise & Bedingungen:

    • Autobahn: Tempomat auf 130 km/h.
    • Landstraßen: Ganz entspannt nach Vorschrift +3 km/h.
    • Wetter: von -2°C heute Morgen bis zu sonnigen 15°C am Nachmittag.

    Ich bin am Ende bei einem Durchschnittsverbrauch von 16,9 kWh/100 km gelandet. Ehrlich gesagt bin ich absolut zufrieden mit dem Wagen.

    Na ja, mit dem immer schnelleren Laden der neuen Autos dank 800V-Technologie ergeben zeitbasierte Tarife für die Anbieter (zu den alten Konditionen) immer weniger Sinn.


    Selbst mit meinem „Opa“ i4 konnte ich bisher für umgerechnet 0,29 bis 0,39 €/kWh bei allen Partnern laden. Mit einem iX3/i3 oder einem Xpeng G6/P7+ wäre das Ganze sogar noch günstiger. Die Ladekurven werden so flach und die Stopps so kurz, dass die Zeitkomponente als Abrechnungsmodell einfach nicht mehr zeitgemäß ist. :S


    Was mich aber ärgert, ist die Preiserhöhung beim nächtlichen Zeittarif. Früher konnte ich zwischen 22:00 und 05:30 Uhr für insgesamt ca. 8,50 € auf 100 % laden. Das war unschlagbar. Noch kann ich diese Konditionen nutzen, da die alten Tarife weiterhin gültig sind. Die Frage ist nur, wie lange das noch so bleibt.