Beiträge von Ucla

    Was ist denn für dich "natürlich"?

    Damit meinte ich das ich entscheide wie ich verzögere. Extrembeispiel wenn ich bspw. sehe das der Vordermann situativ wenig (!) gebremst hat und es zu erwarten ist das der sofort wieder aufs Gas gehen wird, nehme ich es unter Umständen in Kauf etwas Dichter aufzufahren um damit eine Bremsung/Rekuperation zu verhindern. Genauso entscheide ich mit welcher Geschwindigkeit ich in Kurven, Kreisverkehre etc. einfahre und lass mir nicht "adaptiv" vom Auto sagen was gut und schlecht ist. Das fühlt sich für mich insofern "natürlicher" an weil ich seit je her genauso selbstbestimmt meine Autos bewege. Wer jetzt hier interpretiert ich würde dauernd meinem Vordermann an der Stoßstange kleben oder jede Kurve mit quietschen Reifen nehmen...das meinte ich dadurch nicht ich möchte einfach nur das die Karre dann bremst wenn ich es für notwendig halte und nicht umgekehrt so das ich im Zweifel gerade gebremst wurde und im nächsten Moment sofort aufs Gas latschen muss um das auszugleichen was sich für mich unnatürlich und nach sinnloser Energievernichtung anfühlt, und sowas passiert im Adaptiven Modus nunmal - nicht permanent aber für mich doch zu oft.

    Naja Maximalleistung zu haben ist zum einen ne schöne Prestigegesichte. (Gegenteilig merkt man ja auch den shitstorm den eine Abgabe der Ladeleistung von max. 135kW wie beim Tavasacn mit sich Bringt, obgleich der die fast kontinuierlich hält und im Grunde nicht langsamer oder gar deutlich schneller von 10-80 Läd ist als Autos die mit über 150kW angeben sind.)

    Zum anderen Bringt ne hohe Ladeleistung gerade im niedrigen % Bereich schon nen praktischen Vorteil. Weil man doch in aller Regel auch auf Langstrecke nur 1-2 Ladestopps braucht und wenn der letzte also der "kurz" vor Hotel oder dem Zuhause bewusst besonders schnell gehalten werden kann weil man nur ein paar Prozente für den Rest braucht hat das schon was.


    Mir persönlich ist Reichweite bzw. Effizienz bis zu nem gewissen Grad wichtiger, weil wenn ich schon raus fahr ist es mir dann auch ziemlich egal ob ich jetzt 20 oder 30 Minuten vor meinem Kaffee sitze, aber alle 200km Zwangspause nervt dann doch schnell.


    Aber auch da kann ich dir sagen Reisen mit dem i4 ist in jedem Fall angenehmer, aber du wirst wahrscheinlich schneller fahren als im Enyaq. Ich persönlich bin beim Enyaq auf der AB max 140 gefahren, das hat gereicht und wie gesagt war darüber der Verbrauch auch zu hoch. Mit dem i4 max. 140 zu fahren ist schon fast ne Tortur.

    Wenn ich einen RWD wöllte, könnte ich meine Enyaq behalten. Es braucht aber Alltad, zwecks Schnee.


    Und auf den Durchschnitt bei Spritmonitor.de geb ich wenig. Da bin ich mit meinem Koffer nämlich deutlich drunter. Trotz 7000km mit Anhänger. Das wird von solchen Gasköppen verfälscht die nur 0 und 1 kennen und auf jede rote Ampel draufhalten und ne Vollbremsung machen anstatt ausrollen zu lassen. :D

    Ich bin auch vorher 4 Jahre Enyaq gefahren, den alten 80er. In 50tkm viel Pendeln, Überland und kaum Autobahn mit 18,9kWh/100 über die gesamte Laufzeit. Aber eben den alten Enyaq mit AP310 icht den effizienteren 85 mit dem AP550. Und der wiederum paart Effizienz und Durchzugskraft wie kaum ein anderer E-Motor.

    Ich fahre jetzt "nur" den edrive40 mit 19ern und großem M Paket, ist es das schönere Auto und macht der mehr Spaß als der Enyaq, oh ja definitiv! Aber ist er unheimlich effizienter? Jain! Das heißt, auf Kurzstrecke (15km Arbeitspendeln) mal überhaupt nicht. Auf der Autobahn, ja aber v.A. weil man im Vergleich zum (alten!) Enyaq nicht so argh merkt wie der Verbrauch bei deutlich über 100 in die Höhe geht. Auf Langstrecke Überland? Ja, das kann der i4! Gleiche Strecke (74 km einfach) und ähnliche Temperatur bin ich mit dem Enyaq regelmäßig knapp unter 18kWh/100km gefahren und das gleiche letztens mit dem i4 mit sagenhaften 14,5 kWh. Aber der AP550 hätte das eben wiederum auch deutlich besser gemacht, als der alte AP310 den ich noch gefahren bin.


    Kurzum, wenn du ein Auto mit höherem Spaßfaktor, 4WD, guten Nutzwert und mit ordentlich Bums willst dann ist der M50/M60 sicher eine gute wenn nicht gar die beste Entscheidung.

    Aber finde dich damit ab das du merklich mehr Verbrauchen wirst als in deinem Enyaq. Selbst der edrive40 ist in der Realität im normalen Mischbetrieb ohne hohen Autobahnanteil wahrscheinlich(?!) auch nur dann deutlich effizienter als ein Enyaq 85 wenn du ersteren Reichweitenoptimiert konfigurierst, das geht beim Enyaq nicht, der hat eben immer mindestens 19"er und generell ne suboptimale Form die du auch nicht aerodynamischer konfigurieren kannst (was heim M50/60 ja eh nicht geht weil das M Paket Standard ist)

    Ich hab meinen 40er seit 10.07. und "erst" 6100km auf dem Tacho. Der durchschnittsdeutsche fährt 12.300 km im Jahr (da sind allerdings alle Autos berücksichtigt also auch die Spaßautos und Saisonfahrzeuge drin, aber genauso die Firmenfahrzeuge mit hoher Laufleistung).


    Habe lt. App für diese Laufleistung einen Verbrauch von durchschnittlich 19kWh/100km. Gerade zu Anfang waren da aber auch lange Autobahnstrecken mit höheren Tempo um 22kWh/100km dabei. Im Oktober ohne viel AB bspw. hatte ich nen Verbrauch von nur 17,7.

    Allerdings mit 19"er und M Paket. Seit ein paar Tagen mit GJR auf den Originalfelgen.


    Bin vorher schon 4 Jahre vollelektisch gefahren und bin mit dem Verbrauch im Vergleich zufrieden. Auf AB kann man normal auf der rechten Spur mitschwimmen ohne dabei wahnsinnige Verbräuche zu haben. Kurzstrecke schlägt immer etwas rein, hier hätte ich mir allerdings etwas mehr erwartet. Auf langen Überlandstrecken kann er allerdings unheimlich effizient sein. Bin letztens mit 14,5 kWh/100km 150km bei durchschnittlich 57km/h gefahren, das ist Spitzenklasse😀


    Für mich hat sich die Form Heckklappe auch AHK ebenfalls bewährt.

    Am meisten nervt mich das die Sitzheizung und Lenkradheizung nicht, oder nur unzuverlässig automatisch an geht, wenn die Klima beim Einsteigen aus ist mal gar nicht, das war ich besser gewöhnt. Und das man die Heizung nicht getrennt von der Lüftung ausschalten kann, das hatte ich gehofft. Der Wendekreis ist auch echt mies aber betrifft mich im Alltag selten. Aber vor Allem ist es einfach ein wirklich schönes Auto in das ich immer wieder gerne einsteige.

    Jeder kennt den Spruch: "Wer später bremst fährt länger schnell" ^^ Es gilt aber genauso wer weniger bremst (egal wie) verliert weniger Energie. Deswegen bleibe ich dabei, am effizientesten fährt man wenn man selber das Bremspedal bedient...

    Ich fahre wie gesagt fast nur im D ohne adaptiv mit niedriger Rekuperation.

    Man muss da schon ziemlich unvorausschauend fahren, dass die mechanische Bremse zum Einsatz kommt.

    Im OPD wird in Situationen wenn man das Gas lupft ziemlich schnell rekuperiert wenn es eigentlich sinnvoll wäre, dass er zunächst ausrollt. Man muss das da mit dem Gaspedal schon sehr sehr fein justieren, will nicht bestreiten das das geht, aber ich behaupte vorausschauend mit dem Bremspedal fahren ist in 90% der Fälle effizienter. In größeren Städten macht OPD sicher sind da bist du im Zweifel vielleicht auch ein Stück dynamischer unterwegs.

    Anderes Thema: wechselt das batteriemanagement des i4 automatisch zwischen 1-3phasig? Man findet dazu nichts im Internet. Zumindest nichts konkretes vom Hersteller

    Der i4 kann wie üblich minimal mit 6A geladen werden. Die Ladestrombegrenzung lässt sich auch auf 6A einstellen. Die Phasen werden aber von der Wallbox/Ladezigel vorgegeben.

    Ich benutze eine openWB mit automatischem Phasenwechsel je nach PV Überschuss im von 1,4 - 11kW flexibel zu lasen. Technisch braucht es zwischen dem Phasenwechsel eine Ladeunterbrechung dafür. Ich kenne kein modernes E-Auto das die Phasenanzahl intern begeenzen kann.

    Die adaptive Rekuperation im D- Modus ist echt genial, finde ich, auch wenn das Auto mal wegen eines vielleicht "nicht" existierenden Hindernisses (z.B. bei uns an Einfahrten in Ortschaften diese eingebauten "Schlenker") versucht abzubremsen, kann man jederzeit mit dem Gaspedal dagegen arbeiten.

    Auch bei kommenden Geschwindigkeitsbeschränkungen macht der i4 das echt gut im adaptiven Modus , dann kann man halt auch mit dem Gaspedal wählen, ob man einen Strafzettel haben will oder nicht.


    Den reinen B-Modus mag ich gar nicht, da man da alles mit dem rechten Fuß dosieren muss, ist aber Ansichtssache jedes Einzelnen.

    Adaptiv ist im Ansatz schon gut. Aber ich bin deiner Meinung. Um brauchbar zu sein muss es immer zu 110% funktionieren.

    ...besonders was du im ersten Absatz beschreibt hat mich nach einiger Zeit des ignorierens / versuchen sich dran zu gewöhnen so sehr genervt. Dauert bremst das Auto obwohl es nicht müsste.


    Ich fahr mittlerweile nicht mehr im Adaptiven Modus, sondern auf niedriger Rekuperation im D Modus. Hier habe ich die Kontrolle, Fahren fühlt sich natürlicher an, und ich bin tatsächlich effizienter unterwegs. (keine unnützen Bremsungen, und kein zu frühes Rekuperieren obwohl man erstmal ausrollen/segeln könnte.).

    ...die letzten drei Nachrichten sind entstanden als ich noch an Texten war 😄🤞🏼...


    Wie gesagt in dem Fall nimm eine günstige und gut, der ADAC hat vor einem Jahr günstige Wallboxen getestet der testsieger hat nicht mal 200 € gekostet. Den Testbericht kannst du dir mal anschauen gibt's online.

    So ziemlich jede Wallbox zählt den eigenen Verbrauch. Und in der Regel lässt sich der auch auslesen.

    Den Hausverbrauch kann keine Wallbox nicht so ohne weiteres darstellen, wie auch. Dafür musst du an der Hausübergabe also am ersten Zählerkasten auch eine Messung installiert haben die du bzw. die Wallbox auslesen kann.

    Hast du eine PV Anlage hast du diese Messung i.d.R. schon eingebaut bekommen. Alternativ kann man sich bspw. einen Shelly 3EM einbauen.


    In dem Kontext Verbräuche in Abhängigkeit voneinander darzustellen geht eigentlich immer automatisch um das Thema PV-Überschussladen. Und dann eher darum eine Wallbox zu finden die gut mit der vorhandenen PV Anlage kommunizieren kann damit du erzeugungsabhängiges Laden betreiben kannst. (Bspw. die OpenWB). Oder eine Wallbox die die gesamten Messeinrichtungen mitbringt (bspw. Zappi)

    Alternativ kann man auch ein Software system einrichten, das mit deinen Messeinrichtungen und Wallbox entsprechend kommuniziert (bspw.evcc). Hier muss man davor schauen ob die wunschwahlbox auch mit dem System kompatibel ist.


    Wenn du weder PV-Anlage noch variablen Strompreis noch irgendeinen Anspruch in diese Richtung hast, dann reicht eine 08/15 300 € Wallbox die nicht mehr ist als eine Steckdose.

    Ende Oktober hat es leider nicht ganz geklappt, aber fast... Beim Händler ist er aber am 30.10.25 angekommen. Am 07.11.25 darf ich ihn abholen.
    Nur, dass ich jetzt für 2025 keine THG-Prämie mehr beantragen kann ist etwas ärgerlich ^^

    ? Bei Check24 hast du bspw. bis 14. November zeit dafür. Ich hab auch noch gewartet...und das war gut. Für den Alten hab ich mitte des Jahres "nur" 80€ Sofortauszahlung bekommen, jetzt bist du eigentlich überall deutlich über 3 Stellig. Hab aber noch nicht ausreichend verglichen wo aktuell der Beste Deal lauert.