Die BMW Karte macht leider nur Sinn solange die Grundgebühr gratis ist, danach sind Electra, EnBW zum Teil deutlich günstiger, eigentlich schon davor wenn man's genau nimmt.....
Rein rechnerisch vielleicht, aber die Verfügbarkeit zu fairen Preisen ist mit der BMW-Karte sehr hoch, sodass man sich eigentlich so gut wie keine Gedanken über die Planung machen muss.
Mit der aktuellen Partnerauswahl krieg ich problemlos alle meine Strecken abgedeckt (Fastnet und Allego hatten noch gefehlt), und dank Plug & Charge so komfortabel wie sonst kaum.
Und durch die hohe Varianz hab ich natürlich auch sehr viel mehr Möglichkeiten für ordentliche Verpflegung unterwegs.
Klar, wenn es dir nur ums Geld geht, dann solltest du jeden Monat vergleichen, Abo wechseln und entsprechend laden - wahrscheinlich am ehesten über die EnBW.
Dazu noch alle möglichen Aktionen von anderen Anbietern mitnehmen und alle kostenlosen Ladekarten dabei haben, etc.
Aber wir fahren hier ja alle BMW, weil uns üblicherweise Komfort auch etwas wert ist, und das sind bei mir die 5€ pro Monat für sorgenfreies Laden unterwegs.
Damit lade ich dann bei so vielen Ladesäulen für 0,49 €/kWh, was bei meiner Fahrleistung ungefähr gleichauf ist mit dem EnBW M-Tarif für 0,46 €/kWh, der dafür aber 1 € mehr pro Monat kostet.
Die BMW-Karte mit den 5€ ist der absolute Sweetspot für mich, eben weil ich eh zu 80+% nicht öffentlich lade, sodass die restlichen 20% dann fair abgedeckt sind.
EnBW boykottiere ich seit Jahren, aber aktuell würde ich auch ohne Boykott nicht zu EnBW wechseln mit den neuen Partnern, sofern ich jetzt nicht überraschend zum Vielfahrer werde.
Aber klar ist auch: wer hunderte kWh jeden Monat öffentlich lädt, der ist finanziell mit der BMW-Karte falsch aufgehoben, weil es eben keine L-Option gibt. Da sind die 39 ct/kWh halt eine Ansage.