Beiträge von phchecker17

    Klar geht das, nur wenn ich merke das ich mit dem Gas Übersteuern muss hat er davor ja schon gebremst...und eben genau das hat mich daran genervt

    Das ist nur etwas Übungssache, das lernt man finde ich sehr schnell. Das System bei BMW ist in meinen Augen sehr gut vorhersehbar, wenn man es mal verstanden hat. Der Unterschied ist halt, dass ich meinen Fuß nur in genau diesem Moment auf dem Pedal habe und sonst gar nicht.

    wenn ich bspw. sehe das der Vordermann situativ wenig (!) gebremst hat und es zu erwarten ist das der sofort wieder aufs Gas gehen wird, nehme ich es unter Umständen in Kauf etwas Dichter aufzufahren um damit eine Bremsung/Rekuperation zu verhindern. Genauso entscheide ich mit welcher Geschwindigkeit ich in Kurven, Kreisverkehre etc. einfahre und lass mir nicht "adaptiv" vom Auto sagen was gut und schlecht ist.

    Aber das kannst du doch auch mit der adaptiven Rekuperation, indem du einfach das Gas übersteuerst, mache ich schon seit Beginn so. So kann man sowohl mit DAP wie auch mit der adaptiven Rekuperation auch problemlos und "natürlich" dichter auffahren, wenn es mal Sinn ergibt - z.B. wenn der Vordermann den Spurwechsel fast fertig hat oder wenn man eben sieht, dass alle wieder am beschleunigen sind. An sich macht der das aber auch so schon sehr gut.

    Gerade das Beispiel mit der Autobahnabfahrt oder Ortseinfahrten ist für den adaptiven Modus gemacht. Der lässt sich am Schild oder am Ende der Abfahrt mit der richtigen Geschwindigkeit ankommen und rekuperiert optimiert, wenn man vorher rechtzeitig vom Gas geht. Häufig nutzt er dafür eine schwache Reku ohne sogar die Bremslichter zu aktivieren. Im Sportmodus macht er es dynamsicher, da rekuperiert er später dafür kräftiger und mit aktiven Bremsleuchten.


    Als nachfolgender Verkehr finde ich es übrigens auch angenehmer, wenn der Vordermann nicht dauernd in B fährt und abrupt vom Pedal geht, es merkt und wieder draufgeht. Dann leuchten immer kurz die Bremsleuchten auf. Mir ist mal auf ner Bundesstraße nachts ein Enyaq voraus gefahren und die Fahrerin hat das immer gemacht, weil sie mal wieder 106 km/h hatte, dann ist wieder vom Gas. Das war so nervig immer die Bremslichter aufleuchten zu sehen, dass ich (leider konnte ich nicht überholen) mal rechts rangefahren bin. Ich wusste nämlich nie, wann sie wirklich bremst und wann nicht.


    Das ist beim BMW besser gelöst, weil er die Bremslichter nicht sofort anmacht in B sondern verzögert.

    Jo, die adaptive Rekuperation ist einfach genial. Egal ob Ortsschild, Abfahrt, Kurve, Ampel oder Stau, er verzögert einfach optimal, insofern er alles korrekt erkennt.


    Die Bremslichter sollten bei allen Herstellern erst ab einem bestimmten Verzögerungswert angehen, aber bin da absolut bei dir. Als ich jetzt nochmal "getestet" hab, kam ich mir mehrfach dumm vor, weil ich in ungeschickten Momenten etwas zu sehr vom Pedal gegangen bin und dadurch sichtbar "gebremst" habe, obwohl ich nur etwas langsamer werden wollte.

    die Rekuperation bremst bei niedrigen Geschwindigkeiten (unter 30-40 km/h) stärker als ich es mit der Bremse gemacht hätte, bis ca. 70km/h ähnlich und darüber etwas schwächer

    Das bringt es so ziemlich auf den Punkt :) In der Stadt ist die Bremse mit OPD ausreichend, da fahre ich aber meistens mit DAP. Außerorts lässt es halt stark nach und auf der Autobahn ist es quasi schon nicht mehr zu gebrauchen, wenn dir jemand bei 140 reinzieht oder so. Und bei sportlicher Fahrt kann man es eh vergessen, da hilft nur die Fußbremse.


    Wenn ich in D die adaptive Rekuperation aus mache und dann auf "Stark" stelle, habe ich dann 100%? Oder auch nur die 80%?

    desto mehr lernt man ab wann man den Fuß vom Pedal nehmen muss um genau richtig zum stehen zu kommen bzw. die Zielgeschwindigkeit für das geplante Fahrmanöver zu erreichen.

    Im Falle der Ampel ist das relativ schwer, da man nur selten weiß, wann die rot wird ;) Aber heißt das, dass du bewusst anders fährst, damit OPD für dich funktioniert?

    Bin vorhin mal spaßeshalber im B-Modus gefahren um meine Aussagen nochmal zu verifizieren.

    War auf der Bundestraße unterwegs auf dem Weg zum Autobahnzubringer, von 100 auf 70 direkt in eine Ampel, die einige hundert Meter vor mir gelb wird. Die Strecke fahr ich zwei Mal die Woche, das hätte gerade so mit der vollen Reku gereicht, aber durch den B-Modus müsste ich dann am Ende mechanisch bremsen, um es noch rechtzeitig zum Stehen zu schaffen. Klar, idealerweise hätte ich direkt selbst mit gebremst, aber dann spare ich mir den B-Modus lieber.


    Ich hab dann auch auf der Autobahnabfahrt nochmal drauf geachtet und mit Tempo 124 hat die Länge der Abfahrt genau zum Verzögern auf 50 gereicht, das war aber eine echt lange Abfahrt. Bei kürzeren Abfahrten reicht da auch der B-Modus nicht.

    Wenn ich bei Landstrassen-Tempo abrupt vom Gas gehe, packt die Reku-Bremse so heftig zu, dass man nach vorne ruckt (meine Frau meckert dann sofort).

    Das ist der Unterschied, du fährst nicht alleine :D Ich könnte dir so viele Situation aufzählen, wo ich die 25-30% mehr Rekuperation brauchen würde, sie aber in OPD nicht habe. Und keine davon ist entgegen der StVO. Ich hab auch quasi immer ein Auge auf der Rekuperationsanzeige und bremse so selbst mit Fußbremse eigentlich immer genau bis zur maximalen Rekuperation, die adaptive Rekuperation macht das ja eh perfekt. Auch kommt es sehr häufig vor, dass ich mit den 100% Rekuperation beispielsweise bei einer gelben Ampel gerade so ohne mechanische Bremse zum Stehen komme, auch wenn ich teilweise dann auf der Linie stehe - besser als Bremsstaub ... Aber klar, wenn ich im Eco-Modus mit einem 15er-Verbrauch zu Tante Erna fahre, dann reicht mir auch das OPD, da muss ich nie so viel rekuperieren, wenn ich es überhaupt muss.


    Aber gerade das Beispiel Autobahn bei 140-150, vor dir bremst jemand, da bist du quasi sofort am Limit mit der Rekuperation und die 80% machen nochmal weniger. Und wenn du da das Auto dann noch voll hast (4 Personen), dann bleibt nochmal weniger Verzögerung übrig. Hängt auch damit zusammen, dass die Energie im Quadrat der Geschwindigkeit steigt, d.h. um bei 100 anzuhalten, muss ich 4x so viel Energie verbremsen, wie bei Tempo 50, bei 150 ist es schon die 9-fache Energiemenge und gerade da geht dem 40er bei der Rekuperation dann eben die Luft aus. Deshalb musste ich bisher fast immer im B-Modus mehr manuell bremsen als in D mit adaptiver Rekuperation.


    Aber ich will dir das OPD gar nicht versauen oder sowas, kann ja jeder machen, wie er möchte. Wenn du mit den 80% zufrieden bist, passt das doch. :) Ich versteh nur nicht, warum man nicht einfach 100% gemacht hat.


    P.S. Probier mal, nicht ruckartig vom Gas zu gehen, sondern sanft mit dem OPD zu bremsen aber trotzdem möglichst schnell loslassen, dann ist es gar nicht so viel Bremsung. Der Ruck kommt ja vom abrupten Bremsen, nicht vom starken Bremsen.

    Nicht ganz, es sind ca. 80% vom Maximum in B. Die letzten 20% müssen über das Bremspedal gemacht werden.

    Jap, was ich bis jetzt nicht verstehe. Macht es doch wenigstens optional, dass man die volle Rekuperation haben kann. Jedes Mal, wenn sich OPD für mich angeboten hätte, musste ich am Ende doch noch mit dem Gaspedal bremsen, weil die Rekuperation halt nicht ausgereicht hat.

    Aber nur wenn man eine Notbremsung macht. In normalen Verkehrsituationen sollte die Regelung über das Pedal im B-Modus ausreichend sein.

    Das gilt vielleicht bei niedrigeren Geschwindigkeiten, aber ab 80-100 km/h ist die Rekuperation beim eDrive40 schon stark am Limit, und die 80% davon sind halt einfach beinahe useless. D.h. gerade auf der Landstraße muss ich bei etwas zügigerer Fahrt quasi vor jeder Kurve manuell bremsen bzw. rekuperieren, weil die 80%-Rekuperation nicht ausreicht, während sie in adaptiv ausreicht, weil er da voll rekuperieren kann. Oder auf der Autobahn, wo die adaptive Rekuperation mich perfekt ohne mechanische Bremsung an den Vordermann ranbremst, ich es aber mit dem B-Modus einfach nicht schaffe, ohne aktiv das Bremspedal zu benutzen, weil die reduzierte Leistung nicht ausreicht. Beim M50 mag das dank höherer Rekuperationsleistung besser sein, aber zumindest beim 40er merkt man die fehlende Rekuperation schon deutlich.


    Aber es ist halt auch so unglaublich unintuitiv und dumm. Man sagt: "Hey, mit OPD brauchst du kein Bremspedal mehr", aber gleichzeitig begrenzt man die OPD-Bremsleistung auf ca. 75%-80% (wenn überhaupt), sodass ich im OPD deutlich häufiger den Fuß auf der Bremse hab als im adaptiven Modus, weshalb ich das OPD auch inzwischen einfach gänzlich aufgegeben habe. Hätte ich die 100% Rekuperation, würde ich ihn sicher häufiger verwenden.

    Man kann es aber codieren, so startet meiner immer im Eco Pro ;) Standard sollte aber in der Tat sein, dass er sich den Modus merkt.


    Plädiere auch für alles neu koppeln :) Also im Fahrzeug komplett abmelden vom BMW-Account, sodass das Fahrzeug aus der App draußen ist. Danach wieder neu koppeln und ganz wichtig: Ladehistorie wieder aktivieren, falls die sich deaktiviert hat. Gab es schon häufiger, dass bei der Erstsynchronisierung was schief gegangen ist, und er dann im Anschluss alle möglichen Einstellungen nicht mehr erfolgreich online speichern konnte, dann haben sich eben so Dinge wie Fahrmodus, Beleuchtung, HUD, etc. immer wieder zurückgesetzt. Durch eine Neukopplung ist das meistens gelöst.


    Um auf Nummer sicher zu gehen, würde ich sogar abmelden, dann entweder per Laustärkeknopf komplett neustarten oder Auto für 10-15 Minuten verlassen (Schlüssel außer Reichweite) und erst dann neu verbinden.