Von welchem Hersteller / Modell kommt u. warum wechselt Ihr zum BMW i4 Elektroauto?

  • Das ist ja immernoch sehr individuell.


    Ich bin jetzt meine erste große Tour gefahren mit dem I4.

    In Holland war der Verbrauch/Reichweite noch super aber dort bin ich mit nur 100 KM/H geschlichen. Angekommen in Deutschland, bin ich 170 KM/H gefahren, denn ich wollte endlich zuhause ankommen. Dabei ist die Reichweite aber sehr schnell gesunken.

    Ich wäre gerne auch 200 KM/H gefahren (die Autobahn war frei) aber da wusste ich schon, dass ich noch mal laden muss und somit sogar langsamer wäre.


    Würde ich regelmäßig lange Strecken fahren, dann wäre ein Elektroauto (zumindest i4) nicht meine Wahl. Ich bin noch relativ jung und fit, ich muss nicht nach 3-4 Stunden eine Pause machen, allerdings zwingt mich das Elektroauto dazu.

  • Das - in Kombination mit der auf 225 km/h begrenzten Vmax - dürfte bei den meisten von uns Teil der Kaufentscheidung gewesen sein. Jedes Auto ist ein Kompromiss - ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das viele davon abhält ein E-Auto zu fahren (zumal heute, wo nochmal deutlich langstreckentauglichere Modelle am Markt sind).


    Ein guter Freund von mir hat sich vor 2 Jahren einen Tesla gekauft: „meinen Diesel behalt ich aber, den Tesla lade ich nur zuhause, Langstrecken fahre ich mit dem Diesel - ich will richtig durchziehen und hab auf die Laderei keinen Bock“.

    Drei Mal dürft ihr raten, mit welchem Auto er bis nach Spanien gefahren ist und welches er ein Jahr später verkauft hat, weil es nur rumstand.

    i4 M50 Alpinweiß & Leder Tartufo - M Sportpaket Pro, DAP, Harman Kardon uvm.

  • mich würde wirklich interessieren, wer mehr als wie 3-4 Stunden am Stück fahren kann, ohne auf´s WC zu müssen,
    falls dies nicht der Fall ist, trinkt derjenige sicher zu wenig


    und was auch nicht zu vernachlässigen ist, nach 4h ist die Konzentration dermaßen im Keller, dass eine kurze Pause nicht schadet,
    wollen zwar viele nicht wahr haben und wenn etwas passiert ist dann immer irgendwas anderes Schuld ;)


    außerhalb von D ist es sowieso überhaupt kein Thema mehr mit der Langstreckentauglichkeit, weil´sd eh max. 130 fahren darfst

    BMW i4 M50 in tansanitblau 12/2022


    Morgan Plus 8 in british racing-green 04/1994

  • mich würde wirklich interessieren, wer mehr als wie 3-4 Stunden am Stück fahren kann, ohne auf´s WC zu müssen,
    falls dies nicht der Fall ist, trinkt derjenige sicher zu wenig


    und was auch nicht zu vernachlässigen ist, nach 4h ist die Konzentration dermaßen im Keller, dass eine kurze Pause nicht schadet,
    wollen zwar viele nicht wahr haben und wenn etwas passiert ist dann immer irgendwas anderes Schuld ;)


    außerhalb von D ist es sowieso überhaupt kein Thema mehr mit der Langstreckentauglichkeit, weil´sd eh max. 130 fahren darfst

    Sehr richtig. Wo ich noch jung war im Aussendienst habe ich auch Etappen von 4-6h gemacht, aber bereits damals festgestellt, daß die Konzentration einfach nachläßt, was nix mit dem Alter zu tun hat. Dafür haben ältere Langstreckenfahrer auch mehr Erfahrung. Man fährt ganz einfach mit zunehemder Lenkzeit schlechter, ist unvermeidlich auch wenn man jung und fit ist. Da gibt es keine zwei Meinungen auch wenn man das nicht wahr haben will.

    Viele Grüße,

    Jürgen


    seit April 2025: BMW i4 eDrive40
    seit Februar 2017: F23 Cabrio 228i

  • mich würde wirklich interessieren, wer mehr als wie 3-4 Stunden am Stück fahren kann, ohne auf´s WC zu müssen,
    falls dies nicht der Fall ist, trinkt derjenige sicher zu wenig


    und was auch nicht zu vernachlässigen ist, nach 4h ist die Konzentration dermaßen im Keller, dass eine kurze Pause nicht schadet,
    wollen zwar viele nicht wahr haben und wenn etwas passiert ist dann immer irgendwas anderes Schuld ;)


    außerhalb von D ist es sowieso überhaupt kein Thema mehr mit der Langstreckentauglichkeit, weil´sd eh max. 130 fahren darfst

    Absolut überhaupt kein Problem bei mir. Aber das weicht sicher von Mensch zu mensch ab. Vllt liegts an meiner Fitness?


    Vermutlich würde es im Berufsverkehr usw. kein Thema sein, aber wenn abends die Autobahn frei ist (und das war sie), dann ist der Unterschied schon deutlich spürbar zum Benziner/Diesel.


    Ich mag den i4m50 sehr gerne, ein tolles auto aber es ist schon ein Kompromiss - in der Reichweite und auch was das sportliche Fahren angeht.

    Klar, es gibt schon neuere und bessere E-Autos aber die Kosten halt auch noch mal deutlich mehr - zumindest aktuell.

  • Absolut überhaupt kein Problem bei mir. Aber das weicht sicher von Mensch zu mensch ab. Vllt liegts an meiner Fitness?


    Vermutlich würde es im Berufsverkehr usw. kein Thema sein, aber wenn abends die Autobahn frei ist (und das war sie), dann ist der Unterschied schon deutlich spürbar zum Benziner/Diesel.

    Das ist leider ein Trugschluss. Du merkst einfach nicht wie Du abbaust und wenn keine Gefahrensituation kommt geht das auch gut. Kommt aber mal eine, dann merkst Du das sofort.

    Meine längste Tagestour im Aussendienst war etwas über 1100km. Morgens um 4 Uhr los, abends nach 23 Uhr zurück, dazwischen zwei Kundenvorträge. Da war ich jung, frisch und topfit und dachte auch das sei kein Problem. Abends wo ich aus dem Auto steige denke ich mir noch ... Wahnsinn und geht ja noch ... keine fünf Minuten später auf der Couch eingeschlafen.

    Natürlich ist das auch körperlich eine Anstrengung, dem ein fitter Körper besser begegnet. Aber was Du nicht ohne Weiteres im Griff hast egal wie fit Du bist ist wie gut Du noch mental drauf bist. Das läßt sich so einfach nicht mit der Fitness erklären. Ich habe 1,5 Millionen km meistens auf Autobahnen in meinem Aussendienstleben zurück gelegt und weiß ganz sicher, daß JEDER abbaut .. auch Du! Mach Dir nichts vor oder fange an Dir das schön zu reden.

    Viele Grüße,

    Jürgen


    seit April 2025: BMW i4 eDrive40
    seit Februar 2017: F23 Cabrio 228i

  • Sehr richtig. Wo ich noch jung war im Aussendienst habe ich auch Etappen von 4-6h gemacht, aber bereits damals festgestellt, daß die Konzentration einfach nachläßt, was nix mit dem Alter zu tun hat. Dafür haben ältere Langstreckenfahrer auch mehr Erfahrung. Man fährt ganz einfach mit zunehemder Lenkzeit schlechter, ist unvermeidlich auch wenn man jung und fit ist. Da gibt es keine zwei Meinungen auch wenn man das nicht wahr haben will.

    Dein Arugment verstehe ich aber nur weil die Konzentration nachlässt, ist sie nicht so schlecht, dass man nicht in der Lage ist, sicher weiter zu Fahren. Vor allem nicht bei meiner Fahrt, bei der es so gut wie keinen Verkehr gab und 50% 100 KM/H gefahren wurde.

    Es ist aber Fakt, dass der I4 nun mal nicht optimal ist, wenn man schnell auf der Autobahn unterwegs sein will. Fakt ist, mit einem Verbrenner bist du besser und schneller unterwegs, wenn man gerne schnell fährt.

  • Passend zu der Diskussion:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    BMW i4 M50 Sunset Orange - mit eigentlich allem inkl. M-Technikpaket und 868M


    Ansonsten fahre ich noch:
    BMW i8 Roadster

  • Dein Arugment verstehe ich aber nur weil die Konzentration nachlässt, ist sie nicht so schlecht, dass man nicht in der Lage ist, sicher weiter zu Fahren. Vor allem nicht bei meiner Fahrt, bei der es so gut wie keinen Verkehr gab und 50% 100 KM/H gefahren wurde.

    Leider ist genau das dein Trugschluss. Sobald die Konzentration nachläßt hast Du ein erhöhtes Risiko auch wenn Du Dich noch subjektiv gut und fit fühlst. Du fühlst Dich ja auch noch perfekt, wenn Du nur ein Bier getrunken hast, obwohl es nachgewiesen ist, daß selbst das schon ein Konzentrationsdefizit bedingt. Da gibt es gar nix zu kritteln dran egal wie man es dreht und wendet. Und wie ich schon sagte Du merkst das erst im Ernstfall. Den hattest Du ja offensichtlich gar nicht, zum Glück für Dich und ich wünsche Dir, daß es so bleibt. Mit Verlaub ich will nicht unhöflich erscheinen und Dich schon gar nicht missionieren, aber dann konntest Du deinen "wahren" Zustand noch gar nicht genau spezifizieren. Erst recht nicht bei nur einer solchen Fahrt, das ist quasi nur (k)eine Erfahrung ...

    Dann sprichst Du von einer (bei meiner) Fahrt. Das mag in deinem "jugendlichen" Alter einmal gehen und gut ausgehen. Ich spreche aus Erfahrung von über tausenden Fahrten dergleichen wie Du sie beschreibst (Überschlagsweise über 3000 Langstreckenfahrten) und das über ein ganzes Arbeitsleben. Du baust ab ... glaube es zu deiner eigenen Sicherheit ganz einfach und rede Dir nichts anderes ein als vernünftiger Mensch.

    Ich selbst hatte schon zig mal Sekundenschlaf im Auto und es ist alles gut gegangen. Trotzdem war es sau gefährlich und geht gar nicht. Gerade im Dunkeln ist man mental noch mehr angespannt auch wenn die Bahn leer ist. Und erst recht je schneller man fährt. Auch das die schnelle Dunkelfahrt bei leeren Autobahnen entspannter ist, ist ein großer Trugschluss.

    Mental strecken kann man die Konzentration vielleicht mit den heutigen automatischen Fahrhilfen, die einem vieles abnehmen. Das schont die Konzentration, aber es geht trotzdem irgendwann bergab.


    Ich gebe Dir ein Beispiel wodurch man Konzentration völlig unbemerkt verliert und Du kannst das im Selbstversuch einmal testen. Du kennst sicher die Situation, daß auf der BAB zig Kilometer 120km/h begrenzt ist. Und es mögen gar nicht viele unterwegs sein, aber es kommt früher oder später, meist früher, die Situation, daß jemand vor Dir fährt und im Grunde das Tempolimit auch respektiert. Dann kommt immer wieder dasselbe Spiel, wen der Fahrer/in keinen Tempomat nutzt ... es wird Gas gegeben bis 135-140 und man merkt das ist zu schnell und wird langsamer. Da man aber schläft (unkonzentriert ist) läßt man die Geschwindigkeit bis 100 oder 105 fallen und merkt wieder man ist zu langsam und gibt wieder Gas. Das Spiel mach´ mal 25km mit und das vielleicht noch mehrfach am Tag.

    Du selbst gibst bei ausgeschaltetem Tempomat und ohne sonstige Hilfen immer wieder (unbewußt) mit dem Fuß hinter diesem Fahrzeug Gas und mußt vielleicht sogar mal leicht bremsen. Das machst Du praktisch unbemerkt im Kleinhirn ohne reale Wahrnehmung ... es ist automatisiert schon mit wenig Erfahrung hinterm Steuer. Egal wie fit man ist, man glaubt das strengt einen auf Dauer gar nicht an. GANZ GROSSER IRRTUM! Aber irgendwann stellst Du doch fest, daß dich das stetige Gas geben und Bremsen nervt, vielleicht ärgert Dich das nur innerlich irgendwann oder Du denkst bei gleichmäßiger Fahrt würde ich doch Energie (gleich welcher Art) sparen. Allein an der Tatsache, daß es irgendwann nervt merkst Du wie Du mental abbaust nicht unbedingt körperlich. Ich unterstelle mal Du bist ein gelassener und nicht ein getriebener Zeitgenosse.


    Mache weiter den Selbstversuch bei gleicher BAB Situation mit dem Abstandstempomaten zu fahren und Du stellst bereits bei den ersten solchen 25km fest wie stark Dich das entlastet und Du fühlst Dich auf einmal nicht ein einziges mal genervt. Egal ob Du auch keinmal genervt bist, durch die fehlende Aktivität mit dem nicht mehr benötigten Gasfuß baust Du mental spürbar weniger ab, obwohl Du das Gasgeben / Bremsen vorher gar nicht bemerkt hast. Ein solcher Versuch führt Dir vor Augen wie Du doch abbaust obwohl Du praktisch gar nichts merkst. Mach das und führe den Versuch selbst und fair durch.

    Und natürlich bist Du NICHT mit einem Zerknalltriebling besser oder schneller unterwegs schon allein weil der i4 sehr viel komfortabler fährt und andere BEV´s noch komfortabler sind (iX3, GLC, etc.). Und ich hatte vor dem i4 FÜNF 5er mit der vollen Komfortaustattung sowohl Diesel als auch Benziner. Der i4 ist ein neues Komfortlevel allein durch die fehlende Geräuschentwicklung und der hat nicht mal Komfortsitze drin.

    Aber das sind sehr oft nur Annahmen oder subjektive Eindrücke oder vielleicht sogar noch unterbewußt bestehende Vorurteile dem BEV gegenüber das es Unterschiede noch gibt. Leider eben nichts Messbares oder Beweisbares. Die nackte Reichweite ist bei einem Diesel weiter ... mein persönlicher Rekord mit einem 5er Diesel waren über 1200km mit einer Tankfüllung. Und war ich schneller damit oder "besser" unterwegs ... Nein, Null, Nada. Das wird am Stammtisch oder in deinem Bekanntenkreis so vielleicht kolportiert. Oft auch noch von Leuten, die nicht mal ein BEV fahren.

    Viele Grüße,

    Jürgen


    seit April 2025: BMW i4 eDrive40
    seit Februar 2017: F23 Cabrio 228i

  • Weg von der Müdigkeitsdiskussion - bei der ich dir zustimme


    Der Unterschied zwischen verbrenner und EV besteht bei schneller Fahrt eben doch deutlich.

    auf meiner 300 Km Strecke musste ich mit dem I4 anhalten, beim verbrenner nicht. Und ich hab mich schon auf 170 km/h dedrosselt, damit ich mit 5% daheim ankomme.


    Und noch krasser wird der Unterschied, wenn man die Fahrzeuge mal sportlich durch kurven bewegt.


    Mit der nächsten Generation EV wäre aber für meine Zwecke vermutlich alles im Alltag 100% abgedeckt. Der iX3 hätte meine 300km Strecke gepackt.