Wer hat dann alles auf einen m60 gewechselt?

  • Interessante Entwicklung mittlerweile. Das Totschlagargument gegen das E-Auto war immer "ich steh so lange an der Ladesäule, tanken geht in 2 Minuten"; aber kaum einer würde Aufgrund der Ladeleistung in die deutlich bessere neue Klasse wechseln. Mir geht es genauso, fahre 4-5 mal in Jahr Langstrecke und da ist es mir völlig wurst ob die 10 Minuten länger ist oder nicht.

  • Ist aber trotzdem angenehm, wenn man nur noch halb so lange beim laden steht.. ABER es fahren ja generell noch sehr wenig E- Autos rum und daher geht es ja bei diesem Modell vor allem darum neue Kunden zu gewinnen.. die Leute die jetzt schon E fahren sind da nicht so relevant..


    Für diese Gruppe sind oft Hauptargumente, Laden dauert zu lange und Reichweite ist zu gering.. genau da setzt BMW ja jetzt an.


    PS: Ich bin auch so jemand, ich fahre in den Urlaub meist 6-8h am Stück durch nur mal kurz tanken und fertig und mich nervt es schon wenn das Tanken länger als 5 Minuten braucht.. ich finde das super wenn es flotter geht. Das betrifft halt jede Langstrecke die ich fahre, ich will immer möglichst flott ohne Pause oder Verzögerung ankommen..

  • Also ich habe mal von einer Umfrage gehört zwischen allen Autofahrern, dass die Reichweitenangst eigentlich nur Mythos ist, wichtiger ist den Leuten ausreichend Lademöglichkeiten und ein schnelles Nachladen. Ich mach auch gerne alle 250 bis 300km eine Pause, aber ungerne 30 bis 40min, die halbe Zeit ist schon angenehm.



    Klar wir brauchen es auch nur für Urlaubsreisen und da hat es mich bisher nie gestört, gerade wenn man mit Kindern reist, aber wenn man nur mal so einen Wochenendtrip macht, dann will man ja möglichst viel Zeit am ZielOrt und nicht auf der Autobahn verbringen...

  • Sehe ich auch so.. so 400-600km Reichweite reichen ja eigentlich vollkommen..


    Glaube die meisten Leute hatten diese Angst auch nur bzw. haben Sie, weil es halt nicht ist wie beim Verbrenner das man nach 400km kurz 5 Minuten abfährt und direkt mit 400km Reichweite wieder weiterfährt. Die wollten dann alle möglichst viel Reichweite um nicht 20 Minuten irgendwo laden zu müssen vor dem Ziel..


    Dazu kommt dann noch je nach Gebiet schlechte Infrastruktur beim Laden und die Tarifgeschichten..

  • Die Ladeplanung nicht zu vergessen. Eine ordentliche, einfache und flexible Ladeplanung macht es auch erträglicher. Tankstellen gibts überall, die sind immer gleich zu bedienen und es ist (fast) egal zu welcher ich fahre. Bei Ladesäulen siehts anders aus, da ist es viel wichtiger wie schnell diese sind, wie viele frei sind und ob es z.B. eine Toilette oder Gastronomie dazu gibt.

  • Vollkommen richtig, gerade die Bedienung der Säulen.. teilweise wenn man keine App hat und es darüber startet ist das echt kompliziert wo man sich da überall durchdrücken muss, dann gehen teilweise die Bildschirm nicht richtig.. für jemand der jetzt nicht so sehr im Thema ist, wird es dann schon schwierig..

  • Für jemand der einfach einsteigen und fahren will, auch auf Langstrecke, ist die E-Mobilität aktuell praktisch nicht geeignet. Vieles davon hängt an der usability der Software in den Autos und Säulen. Ohne sich damit auseinandersetzen zu können und wollen (!), geht das heute nicht. Da spielen auch Reichweite und Ladegeschwindigkeit keine Rolle. Wichtiger wären niederschwellige Lademöglichkeiten und eingängige Ladeplanung in den Fahrzeugen, letztere muss auch per Update in ältere Fahrzeuge nachgerüstet werden.


    Wir schweifen ab... :|

  • Off topic:

    Ich finde, es fängt eigentlich schon damit an, dass man an den Säulen gar nicht bar bezahlen kann. Für nicht wenige Menschen im mittleren und höheren Alter ist das meiner Meinung nach bereits ein echtes Hindernis. Nicht einmal unbedingt technisch, sondern einfach aus Prinzip.


    Wenn Plug & Charge zu vernünftigen Preisen flächendeckend und zuverlässig funktionieren würde, wäre das für viele Nutzer ebenfalls eine große Erleichterung. Dann müsste man sich nicht durch Apps, Karten und Menüs kämpfen.


    Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir gerade einen wirklich großen Umbruch in der individuellen Mobilität erleben. Für mehrere Generationen ist das etwas völlig Neues. Die Mehrheit der Bevölkerung hat erfahrungsgemäß immer erst einmal Schwierigkeiten mit Veränderungen, die sie aus der Komfortzone holen.


    Ich persönlich glaube, dass hier vor allem die Zeit helfen wird, wenn sich die Menschen Schritt für Schritt daran gewöhnen. Für mich persönlich gibt es den Weg zurück zum Verbrenner jedenfalls nicht mehr und ehrlich gesagt auch für niemanden in unserer engeren Familie.

  • Da sehe ich aber eigentlich absolut keine Probleme, klar Verbrenner fahren ist sorgloser, aber e Auto fahren ist auch keine Raketenwissenschaft, ich fahre seit ca 6 Jahren elektrisch und das bis auf kleine Ausnahmen problemfrei. Die Ladeplanung macht doch das Auto super.