Ladekabel Entriegeln

  • Okay, die Unterscheidung ist wichtig, mit dieser Einschränkung ergibt deine Aussage Sinn. Ich hatte eher an den privaten Bereich gedacht, dort kann man es in der Regel an der Wallbox einstellen und dort macht es durchaus Sinn dauerhaft zu verriegeln, wenn das Kabel immer dran bleibt.

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  • So ist es. An einer einigermassen intelligenten Wallbox, in meinem Fall der Fronius WattPilot HOME 11j, kann man das Ver- bzw. Entriegelungsverhalten einfach per App einstellen. Und ich kann verstehen, wenn man das Kabel dran läßt und dann auf "immer verriegelt" stellt. Ist einfach bequemer. Erst recht wenn man das 32A BMW Kabel immer ein und ausladen muss.


    Im Winter zumindest kann die Kabelverriegelung dann hin und wieder klemmen, wenn man es doch entriegeln will. Zumindest dann wenn die WB draußen im Carport im Freien hängt. Da mir das schon ein, zweimal passiert ist, habe ich auf entriegelt gestellt, wenn ich nicht lade. Die Wahrscheinlichkeit, daß dieses Kabel geklaut wird, geht wirklich gegen Null. So ein Kabel hat doch jeder BEV Fahrer, weil es bei der Auslieferung dabei ist.


    Was ich aber schon einmal hatte, daß sich in den Steckern insbesondere dem Fahrzeug seitigen Kondenswasser bildete und deshalb das nächste Laden nicht klappte. Und das trotz aufgezogener Steckerkappe. Keine Ahnung wie das passiert ist, aber es kann passieren. Das Kabel liegt bei mir auch nicht auf dem Boden oder so etwas. Es ist am Kabelhalter aufgerollt aufgehängt.

    Viele Grüße,

    Jürgen


    seit April 2025: BMW i4 eDrive40
    seit Februar 2017: F23 Cabrio 228i

    Einmal editiert, zuletzt von derausserirdische ()

  • Genau, das hatte ich schlecht beschrieben, weil ich von mir auf andere geschlossen habe. Ich hab ja auch daheim eine, wo die RFID-Identifikation aktiv ist und über den CPO abgerechnet wird.

    Daher gilt hier die allgemeine Regel, dass es entriegeln muss.

  • Hab mir das im Schaltplan angesehen. Der liegt in der Sensorleitung für den ZV-Antrieb an der Ladeklappe und ändert den Widerstand, den der Ladenaschluss messen kann.


    Aber der weiß bei einem Baujahr 2023 nicht, dass sich dort der Widerstand ändern darf, und das wurde nachträglich in die Software gebaut?

  • Korrekt, das wurde in die Software integriert.

    Außerdem übernimmt die KLE die Steuerung des Ladens, und die weiß ja auch nicht, dass sie das Laden beenden soll, wenn da ein Taster gedrückt wird.

  • KLE ist das Steuergerät CCU, kombinierte Ladeelektronik bzw combined charging unit?


    Da gibt es einen Parameter, der entscheidet ob ein Pushbutton im AcCCs Socket oder im DC socket sitzt. Nachdem der i4 hier ja keinen eigenen DC-Anschluss hat... riecht das schon ein bisschen danach?


    Die CCU hat ja einen CAN zur Ladedose. Aber die ist kein Busteilnehmer und kann nicht codiert werden, so dass sie den Tasterstatus weitergeben kann?

  • Hab mir das im Schaltplan angesehen. Der liegt in der Sensorleitung für den ZV-Antrieb an der Ladeklappe und ändert den Widerstand, den der Ladenaschluss messen kann.


    Aber der weiß bei einem Baujahr 2023 nicht, dass sich dort der Widerstand ändern darf, und das wurde nachträglich in die Software gebaut?

    Probieren geht über studieren?

    Hatte mal bei einem e46 07/2003 die Reifenpannenanzeige (Reifendruckmessung durch Raddrehzahlsensoren) codiert. Hat sogar funktioniert, wenn man sie per Diagnoserechner nach dem Reifenwechsel genullt hat. Der Taster, der dafür eigentlich zuständig ist hab ich nie zum laufen bekommen.