Beiträge von Sammy

    Das hat nichts mit dem ladeoptimierten SOC zu tun, den kennt der Ladeanbieter gar nicht. Du zahlst bei EnBW im Roaming über BMW generell nach 30min eine Blockiergebühr.


    Normalerweise lädt er von 10 auf 57% aber deutlich schneller, entweder der Akku war nicht Vorkonditioniert oder du hattest Power Sharing.


    Am Schnelllader länger zu laden, weil man zum Beispiel gerade noch isst, ist immer etwas gefährlich, ich schaue auch oft nicht nach den Blockiergebühren, aber meist sind sie erst ab 45min.


    Hättest du ohne Grundgebühr über die EnBW-App geladen, hättest du nicht nur 30ct/kWh gespart, sondern auch die Blockiergebühr, denn die greift dann erst ab 4h.


    Leider hast du in dem ohnehin schon intransparenten Preismodell den schlimmsten Ladenetzwerkbetreiber erwischt, ich fürchte du musst das unter Lehrgeld verbuchen :(

    Zumindest beim M50 steigt der Verbrauch oberhalb von 150 sehr deutlich, da kann man auf Langstrecke keinen Blumentopf gewinnen. Dazu kommt, dass ein Ladestopp selbst im idealen Fall (Ionity mit Plug&Charge an der Raststätte) etwa 4min „Rüstzeit“ hat.


    Ich habe mal probiert mit 170 zu fahren, aber da hab ich klar mehr Zeit beim Laden verloren als auf Strecke gewonnen.

    Okay, die Unterscheidung ist wichtig, mit dieser Einschränkung ergibt deine Aussage Sinn. Ich hatte eher an den privaten Bereich gedacht, dort kann man es in der Regel an der Wallbox einstellen und dort macht es durchaus Sinn dauerhaft zu verriegeln, wenn das Kabel immer dran bleibt.

    Wenn das Kabel am Auto entriegelt ist und dann abgesteckt wird, dann wird es an der Wallbox auch entriegelt. Die Wallbox muss entriegeln, sobald die andere Seite nicht mehr gesteckt ist.


    Nö. Wenn du das Kabel an der Wallbox lässt, könnte es sonst ja jeder klauen, wenn gerade kein Auto lädt. Ich habe es an der Wallbox dauerhaft verriegelt…

    Man muss es immer relativ sehen, daher habe ich die typischen Preise an Schnellladern dazugeschrieben. Der absolute Preis spielt keine große Rolle, macht es aber bildlicher. Wenn an einem Standort kein Wettbewerb herrscht, ist die Spanne meist wesentlich geringer.


    Es müssen in meinen Augen 2 Faktoren zusammenkommen:

    a) der Strom muss günstig eingekauft werden (das sollte auch in Deutschland mit dynamischen Einkaufspreisen möglich sein)

    b) es muss die „Gefahr“ bestehen, dass Leute den Ladevorgang sonst bei der Konkurrenz durchführen

    Naja, wenn es so negativ wäre, würde es niemand machen. Ionity hat wohl einen Pilot für LKWs laufen und Tesla macht das auch im größeren Stil. Ich denke der Vorteil ist, dass die Ladestationen noch besser ausgelastet werden - tagsüber, wenn die Auslastung an ansprechenden Standorten ohnehin fast bei 100% liegt, holt man ein paar Leute weg, die dann vielleicht in der Nebenzeit laden und da Geschäft bringen. Statt bei anderen Anbietern tagsüber zu laden, die preislich etwas weniger attraktiv sind.


    Tesla verkauft den Strom in Norwegen stellenweise für 15ct./kWh, das ist schon eine Ansage (bei einem typischen Preis von 30-50ct.). Aber oft dann nur von 22-4 Uhr oder so, also das sind dann auch echte Randzeiten (zum Beispiel an einem Einkaufszentrum, das um 22h schließt - das sind ja so typische Standorte, die zeitweise komplett ausgelastet sind; und wo neben 20 Superchargern noch 30 andere Schnelllader stehen, also hoher Wettbewerb). Ich kann mir schon vorstellen, dass einige den Einkauf dann zumindest aus der Peak-Zeit von z.B. 16-20h in die Zeit von 20-22h mit einem mittleren Tarif schieben. Und dass zum Beispiel Taxi-Fahrer mit einem id.4 ein Tesla-Abo abschließen statt irgendwo anders zu laden.


    In Deutschland sehe ich die Situation so noch nicht. Hier ist Laden beim Einkaufen noch kein großes Thema und an der Autobahn muss man meistens dann laden, wenn der Akku leer ist, da besteht weniger Planungsfreiheit. Taxis sind immer noch oft Hybride. Tesla ist als Ladeanbieter generell nicht so attraktiv und mit weiterer Verbreitung von 800V-Architekturen wird das auch nicht besser. Außerdem haben wir bis auf Ionity meines Erachtens noch selten Vollauslastung.

    Ich denke du fährst am besten, wenn du ein Monatsabo bei Tesla abschließt (11,99€), dann lädst du für ca. 50ct. (Preis variiert etwas nach Standort). Sofern du mit der Lage der Supercharger auskommst. Sonst wird es schwierig, dann musst du notfalls zwischendurch mal teuer laden.


    Die App von A2A kannst du dir noch anschauen, damit sollte man bei enel für 56ct. laden können (ohne Grundgebühr).


    atlante go könnte auch in Frage kommen: für 9,99€ monatlich sollen 0,29ct. an atlante-Ladern möglich sein, das wäre deutlich weniger als Ionity.


    Ich würde mich aber erst 1-2 Wochen vorher damit beschäftigen, da sich die Preise ständig ändern können.

    Das Konzentrat nicht zu stark verdünnen. Bei mir ist noch nichts eingefroren, allerdings friert es bei unter -20°C oft beim Nachwischen an der Scheibe fest. Da hilft bei niedrigerer Geschwindigkeit zu wischen, ich vermute dass durch weniger Fahrtwind das Zeug flüssig bleibt bis alles Weg ist.


    Allerdings finde ich, dass bei geringeren Temperaturen die Scheibe auch sauberer bleibt. Bei -5°C und Salzsuppe ist es oft die Hölle, wenn alles komplett vereist ist, fliegt meist nichts mehr hoch.


    Ich weiß nicht, ob der i4 beheizte Waschdüsen hat und nach welcher Logik sie aktiviert werden. Aber wenn geht es wohl automatisch.

    Man muss doch nur den Knopf am Ladeport drücken? Das ist doch viel praktischer wie wenn jedes Mal die Ladung stoppt wenn man am Auto vorbeiläuft (und es sich kurz entriegelt)…

    Ich habe solche Meldungen auch schon gehabt (sinngemäß dass die Funktion zur Sicherung der Startfähigkeit deaktiviert wird). Macht für mich keinen Sinn, weil zum Vorklimatisieren die Schütze der HV-Batterie geschaltet werden müssen und die 12V-Batterie dabei nachgeladen wird.


    Das war im „Campingbetrieb“, bin mehrere Tage gestanden und hatte keine Probleme mit der 12V-Batterie (außer ein paar Mal diese Meldung).