Beiträge von Sammy

    solche Rabatte sehe ich eher als "Killer" für die Gebrauchtwagenpreise,
    wenn ich daran denke, dass ich 2022 für meinen mit 88k BLP 9% Rabatt bekommen bekommen habe,
    habe ich da bei Gebrauchtwagenpreis schon mal fast 20k mehr Verlust,


    von daher wäre ich schon mal froh, wenn das Agenturmodell kommt und keine Fantasie-Rabatte mehr möglich sind


    Naja, BMW bewegt sich in einem Marktumfeld. Sie würden keine 25% Rabatt geben, wenn sie ihre Ziele (egal ob durch Umsatz, CO2-Flottenverbrauch oder wie auch immer begründet) auch mit dem Listenpreis erreichen könnten. Früher hatte der i4 mal Lieferzeiten über ein Jahr, da hätte man mit dem Preis eher noch hoch gekonnt (fairerweise muss man sagen, dass es zu der Zeit in Deutschland eine staatliche Kaufprämie gab, die später durch einen höheren Rabatt ausgeglichen wurde).


    Ob man das letztlich über einen geänderten Listenpreis oder Rabatte realisiert, ist eine strategische Entscheidung, die meisten konservativen Hersteller gehen den Weg über die Rabatte. Ich denke auch hier spielt das Marktumfeld eine Rolle, wenn jemand die Preise von BMW, Audi, Mercedes vergleicht.

    Ist leider ein Bug in der Software, aber schon seit es OS8.5 gibt. Man muss die Kriterien bei jeder Suche neu auswählen - ich wähle meist nur noch HPC (in die Button-Leiste kommt man auch nicht mit dem iDrive-Controller) und schaue dann von Hand.


    Immerhin kam ich kürzlich so zu meinem ersten Ladevorgang bei TEAG - kein bevorzugter Anbieter, aber die haben ja momentan die 39ct.-Promo laufen.

    In Norwegen gibt es an jeder Straßenecke einen Tesla-Supercharger. Die drücken natürlich den Schnitt - theoretisch sind die (dort noch sehr seltenen) v4-Charger auch 800V-fähig, es werden in Europa nur noch keine entsprechenden Schaltschränke verbaut. Nachdem Tesla (wie Ionity) mit relativ günstigen Preisen und dadurch hoher Auslastung operiert, wird der Druck zur Umrüstung gering sein, solange sie noch keine eigenen 800V-Fahrzeuge haben (ja, der Cybertruck hat 800V, spielt aber in Europa keine Rolle).


    Wenn man es geschickt hinbekommt, 400V mit geringerer Ladeleistung zu unterstützen, finde ich das begrüßenswert (so wie ich das verstanden habe, gibt es Fahrzeuge, die die Akkus dann in 2x 400V splitten). Aufwändige Technik finde ich aber unnötig, weil ich mich abgesehen von Tesla nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte mal an einem 400V-Lader geladen habe.

    Ich will da jetzt gar keine Off-Topic-Diskussion daraus machen, aber ich bin überzeugt davon dass Leute wie du in wenigen Jahren am 50kW- oder HPC-Lader am Supermarkt laden statt sich irgendwo für einen höheren Preis an einen AC-Lader zu hängen, wo man erstmal sein eigenes Kabel auspacken muss.


    V2L finde ich wie gesagt sehr cool, aber die Umsetzung mit Adapter am Ladeanschluss nicht. Ist aber wahrscheinlich ein persönliches Ding, das ich bei meinen Use-Cases den Strom im Kofferraum nutzen würde oder ein Kabel aus dem Fenster hängen, statt die Ladeklappe offen stehen zu haben und einen klobigen Adapter dort ranzuhängen. Ich gebe zu, dass letzteres zum Beispiel auf Baustellen praktischer wäre. Aber warum nicht beides anbieten? 230V-Steckdose im Innenraum oder V2L-Adapter am Ladeport?

    Sehe ich zu 100% genauso. Gibt ein paar ganz wenige Use-Cases - wer im „Werkverkehr“ zwischen verschiedenen Standorten pendelt und dort jeweils 1-2 Stunden beschäftigt ist, könnte sich so Ladestopps unterwegs sparen. Bei Taxis kann es eine Übergangslösung sein, wenn noch nicht genügend DC-Lader vorhanden sind und die Fahrzeuge „Pause“ haben.


    Für mich ist das ein Feature, das viele EV-Neulinge aus Reichweitenangst dazubestellen und dann nie nutzen. Bei erfahrenen EV-Fahrern dürfte die Bestellquote bei unter 10% liegen (eben Nutzer mit besonderen Anforderungen). Sehe das eher als „Brückentechnologie“ (wie PHEVs), aber kann natürlich sein dass ich das falsch einschätze.

    Der Händler muss ja dann eh eine Bestelländerung an den Kunden senden. Ob er den Preis dann an den Kunden weiter gibt, oder selbst „schluckt“, liegt dann bei ihm.


    Ich meine mich zu erinnern, dass es für eine gewisse Zeit eine Preisbindung gibt. 4 Monate ab Bestellung? Da der i4 ziemlich kurze Lieferzeiten hat, sollte das passen.

    Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass wir nochmal 22kW-Lader als Option sehen. Klar, der iX3 hat einen riesigen Akku, aber mit 11kW ist der über Nacht auch fast voll.


    V2L ist ein cooles Feature, aber in der Regel geht das immer über den Ladeport, was ich nicht besonders praktisch finde. Zumindest Alternativ fände ich eine Steckdose im Kofferraum besser - sowas haben meines Wissens nach nur die Nutzfahrzeuge von Ford. Einfach anstecken ohne Adapter und der Ladeport muss nicht offen stehen…


    Ist jetzt nichts dabei, worüber ich mich als Erstbesteller ärgern würde (außer die Preiserhöhung, wobei die meines Wissens auch an die Kunden weitergereicht wird, die bereits bestellt haben).

    Naja, ich finde 400€ für eine halbe Stunde Arbeit schon Wucher, selbst wenn es eine Stunde ist, steht es in keiner Relation.


    Aber das würde ich nicht der Werkstatt in die Schuhe schieben, BMW gibt letzten Endes den Rahmen vor, allein durch die Teilepreise.

    Das Problem mit dem Roaming ist halt der „Customer Lock-In“. Ganz ehrlich, der EnBW-Tarif für 11,99 Euro und dann 39ct. am Schnelllader ist für Vielfahrer durchaus attraktiv. Kaum teurer als Ionity, aber ein deutlich größeres Ladenetz. Aber wenn man den Tarif abschließt, dann versucht man natürlich möglichst nur noch bei EnBW zu laden. Und das ist unschön, weil es das Ladenetz so stark zerstückelt (jeder „kann“ nur einen Teil davon nutzen oder hat 10 Ladekarten).


    In Schweden ist das ganz interessant, dort gibt es sehr viele Anbieter, die sich zwischen 40 und 50ct. bewegen, damit kann man sehr viele Ladeanbieter nutzen. Aber trotzdem muss man ja für jede potentielle Ladesäule nach dem Preis schauen, müsste die ganzen interessanten Anbieter dann bei BMW als bevorzugte Anbieter hinterlegen. Letztlich könnte BMW für eigene (BMW Charging) Ladekunden eine „optimierte Route“ anbieten: irgendwo zwischen schnellster und günstigster Route kann man sich dann bewegen: in der Routenübersicht sähe man dann neben der Zeit noch den Preis. Aber ist natürlich, wenngleich technisch möglich, in der Umsetzung äußerst komplex.


    Blockiergebühren über Nacht sind der Todesstoß für AC-Ladesäulen. Aber ich habe jetzt auf 7000km Road-Trip kein einziges Mal AC geladen. Heute wieder: ich könnte über Nacht für 45ct. AC-Laden, aber ich kann auch während des Abendessens für 20ct. bei Tesla laden. Der Preisunterschied ist einfach zu groß, über 10ct. würde ich ja nicht diskutieren. Das einzige was noch gehen kann, sind Angebote des lokalen Energieversorgers - aber damit wird die Auslastung von AC-Säulen nie auf einen grünen Zweig kommen und dann wird es auch keinen Ausbau geben.