Beiträge von Sammy

    Ionity ist mal gut gestartet und hat stark nachgelassen (das Ladenetz wird kaum ausgebaut und ist daher chronisch überlastet). Aber dass man Ionity Plus bei BMW als „Mitgründer“ noch separat abschließen muss finde ich allein einen Grund das nicht zu verlängern. Das Active-Paket mit Aral, Shell und Mer finde ich eigentlich okay, ist zumindest eine Option für mich das zu verlängern.


    Über AC-Laden habe ich früher viel gesprochen und geschimpft, allerdings reift in mir gerade die Erkenntnis, dass öffentliches AC-Laden keine Zukunft hat, weil der Umsatz nicht zu den Investitionen/dem Wartungsaufwand passt. Die Zukunft scheint eher zu sein, dass man (als jemand der auf öffentliches Laden angewiesen ist) zum Schnelllader fährt, zum Beispiel beim Einkaufen, Fitness-Studio oder einfach zum YouTube schauen. So zeichnet sich das in Skandinavien ab, auch dort sind AC-Lader preislich nicht konkurrenzfähig.

    Der Akku wird beim Fahren höchstens minimal beheizt. Nach 2 Stunden fahrt bei -10°C steht immer noch „Akkutemperatur niedrig - DC-Ladeleistung eingeschränkt“. Vorkonditionieren hilft, kostet ca. 4% Akku und etwa 10 Minuten. Ich dachte die Vorkonditionierung läuft nur mit 5KW, aber es scheint deutlich mehr zu sein. Wenn er das während der Fahrt macht, steigt der Verbrauch auch sehr stark.


    Aber das Vorkonditionieren funktioniert, selbst bei -19°C bringt er die volle Ladeleistung.

    Kunden, die ein neues vollelektrisches Fahrzeug über einen BMW Händler oder eine BMW Niederlassung erworben haben, profitieren von modellspezifischen Vorteilen im öffentlichen Ladenetzwerk, wenn sie einen Vertrag für BMW Charging vor dem 30. Juni 2026 abschließen.


    (Zitat von der verlinkten Seite)

    Würde zumindest möglich machen, dass es bei Fahrzeugen mit EZ nach dem 30.06. entfällt. Vielleicht muss BMW die Kosten für die dubiosen Ladegutscheine wieder reinholen, wäre aber definitiv ein Schritt in die falsche Richtung.

    Mich hat die HUK24 beim letzten Auto und einem Glasschaden etwas eingeschüchtert - ich soll doch zu Carglass, wenn ich in meine Stammwerkstatt gehe zahlen sie vielleicht nicht komplett (ich hatte keine Werkstattbindung). Haben sie mir am Telefon erzählt und nochmal einen Brief hinterhergeschickt.


    Bin dann trotzdem in meine Stammwerkstatt und die HUK24 hat anstandslos bezahlt.

    Ich lade auch manchmal mit Überschuss, nach Weihnachten ging das über 3 Tage (jeden Tag ein paar Stunden), störungsfrei. Ich nutze einen go-e charger, der ist dem Wattpilot sehr ähnlich (go-e baut den Wattpilot für Fronius). Allerdings nutze ich eine „eigene“ Steuerung (evcc).


    Zum Testen stimme ich aber zu, hier würde ich die Regelung mal komplett abschalten und fix auf 11kW stellen. Ich hatte zuhause (weder mit dem Ladeziegel noch mit dem go-e charger) noch nie einen Ladeabbruch. An öffentlichen 11kW-Ladern schon (2 Mal), da habe ich‘s aber auf die Säule geschoben.

    Es gibt das CarData-Archiv und eine CarData-API, über die gesetzeskonform auf die Fahrzeugdaten zugegriffen werden kann. Daher die Verwirrung :)


    Ist aber zumindest erwähnenswert, da neben Tesla wohl BMW der einzige Hersteller ist, der den EU Data Act umgesetzt hat.

    Für die Situation in der Tiefgarage würde ich auch einen Ladeziegel nehmen, denn für ein Lastmanagement braucht es in der Regel Wallboxen eines Herstellers, sonst wird es kompliziert.


    Bei der Steuerung kommt es darauf an, wie man das angeht. Richtig gut wird es, wenn man die Expertise hat ein System wie evcc zu installieren. Das kostet zwar eine geringe laufende Gebühr, aber ist in Funktion und Bedienkomfort ungeschlagen. Wenn man keine automatische Phasenumschaltung möchte, reicht tatsächlich eine sehr günstige Wallbox. Wenn man niemand im Umfeld hat, der das einrichten kann, muss man mit Geld nach dem Problem werfen. Es gibt mittlerweile schon halbwegs brauchbare kommerzielle Systeme, aber wie Contrebass schon schreibt ist das hier Off-Topic.


    Ladeziegel anzumelden ist schwer geworden, da seit Januar 2024 neue Wallboxen als steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach §14a EnWG dimmbar sein müssen. Wenn weder ein Anschluss zur Direktsteuerung vorhanden ist, noch die Steuerbarkeit durch ein Energiemanagementsystem gegeben ist, müsste das über ein Schütz komplett abgeschaltet werden - ziemlich aufwendig. Ausnahmen sind ein paar „Oberklasse-Ladeziegel“ wie NRGKick oder JuiceBooster, die OCPP beherrschen.

    Ob man es trotzdem verwendet, muss jeder selbst entscheiden - Schuko-Ladeziegel dürften davon aber ausgenommen sein.

    Ich will mir in der Tiefgarage eine CEE rot setzten lassen und dann über so eine "mobile Wallbox" laden können.

    Richtige Wallbox will ich noch nicht installieren, hier im MFH wäre ich der erste und wenn mehrere Wallboxen wollen, werden wir ein Lastmanagement benötigen. Da will ich noch nicht in Vorleistung gehen.

    Btw.: Würde wahrscheinlich nirgendwo noch eine "feste" Wallbox installieren, wenn es nicht notwendig ist. Rote CEE und so eine Ladeziegel sind ausreichend, flexibler und billiger. Die gibt es ja auch mit Wandbefestigungsmaterial.


    Achja wenn jemand einen Vergleichstest hinsichtlicher der Effizienz dieser Teile kennt, würde ich mich über einen Hinweis freuen :)


    Naja, wenn man ein Eigenheim hat (also keine Eigentumswohnung), hat man in der Regel auch eine PV-Anlage und ggf. einen Speicher. Da ist eine Wallbox die bessere Lösung - es gibt zwar auch mobile Ladegeräte, die sich steuern lassen, aber da fährt man mit einer Wallbox in der Regel günstiger (ab 250 Euro geht‘s los) und es ist direkt schön aufgeräumt. Ich sehe keinen Vorteil darin, ein mobiles Ladegerät an die Wand zu hängen.

    Ich würde einen gebrauchten Ladeziegel kaufen - wenn überhaupt, ich behaupte mal man braucht ihn nicht, wenn man nicht konkret weiß wo (ich nutze ihn wie gesagt zuhause via CEE blau -> Mietwohnung). Meine Eltern (Wallbox in der Garage) haben ihren noch nie verwendet.


    Ich habe für den FFC2 mit Schuko-Adapter 100€ gezahlt (sah unbenutzt aus). Ist aber egal, ob der von BMW, Ford, Mercedes, Kia, VW, … ist (sofern man keine anderen Adapter nutzen möchte). Temperaturüberwachung im Stecker sollten die meisten haben, trotzdem ist einem Kollegen mal eine Schuko-Steckdose weggeschmolzen.

    Die meisten Schuko-Ladeziegel sind auf 10A begrenzt, es gibt auch welche die 16A können, das muss dann aber eine sehr gute Steckdose sein.


    Der Vorteil an mobilen Ladern wie dem FFC ist, dass es verschiedene Adapter gibt. Ich nutze zum Beispiel CEE blau, um einphasig mit 16A zu laden (habe die Schuko-Steckdose durch eine blaue CEE-Dose ersetzt), eine dreiphasige (rote) CEE-Dose wäre natürlich besser.