Wichtig ist, die Lade-/Entladeverluste des Speichers zu berücksichtigen, grob gesagt muss der Strom den man aus dem Netz lädt schon etwa 1/3 günstiger sein, dass man etwas spart. Also für <= 20ct. in den Speicher laden ist günstiger als für 30ct. direkt aus dem Netz zu beziehen. Wenn man diese Preise wirklich erzielen kann (wie die 10ct. in deinem Beispiel), dann ist das ein sehr guter Deal. Mit den variablen Tarifen, die ich bisher kenne (z.B. Tibber) reicht die Preisdifferenz in der Regel nicht aus (bzw. nur deswegen weil der Strom zu Spitzenzeiten deutlich teurer ist als in einem fixen Tarif).
Beiträge von Sammy
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Also bisher haben sich schon immer einige Dinge getan bei den Updates, Feature-Update heißt ja nicht, dass alles neu sein muss. Aber klar, wer den neuen Scheiß will, der sollte nur NK greifen.
Bisher kamen ja noch neue Modelle mit 8.5, zuletzt der 5er/i5. Der wurde jetzt noch eine Zeit lang gepflegt, ist für BMW aber auch langsam durch. Kann mir vorstellen, dass der mit dem LCI auf ein neues OS umgestellt wird (nur wenn er auf 8.5 bleiben sollte, würden noch Features kommen).
Ich fürchte, dass BMW keine großen Ressourcen in 8.5 mehr investiert. Ist ein Stück weit okay, da es im Großen und Ganzen funktioniert. Von Verbesserungen der App (z.B. Ladeplanung) können wir noch profitieren, denn das ist die gleiche App wie für die NK.
Ob BMW jemals schafft auf eine Architektur wie Tesla oder Apple umzustellen, ist fraglich. Kleiner Trost könnte sein, dass „fire and forget“ bei den Chinesen noch verbreiteter ist, sobald das Produkt im Laden steht interessiert es schon nicht mehr, der Kunde kann ja in einem Jahr neu kaufen.
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Ich denke diese Überlegung hat jeder, der im Begriff ist, sich ein Elektroauto zuzulegen. Ich persönlich habe es mir ehrlich gesagt schlimmer vorgestellt: ich bin davon ausgegangen, dass man Langstrecken mit 130 absolvieren muss, um gut durchzukommen. Im Endeffekt kann man schon 150 fahren.
Dass keine Fahrweise wie mit dem Verbrenner möglich ist, war mir ganz klar und im Rahmen der Kaufentscheidung habe ich lange darüber nachgedacht. Aber für mich ist auf langen Strecken gute Musik und gute Fahrerassistenz wichtiger, auf Dauer kann ich auf der Autobahn auf’s Schnellfahren verzichten. Und zwischendurch mal ein paar Kilometer Gas zu geben, das geht ja, spätestens wenn vor der Ladestation noch ein paar Prozent übrig sind

Aber ich verstehe, wenn jemand sagt er fährt deswegen noch Verbrenner, denn das kann aktuell kein E-Auto leisten, auch die neueren (effizienteren) nicht.
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Offenbar wurde das Lederzentrum schon im Oktober 2023 an Koch Chemie verkauft - die wollen die Produkte aber weiterführen. Ich bin da auch Fan von, habe aber nie direkt über die Website bestellt, sondern immer über Händler. Der Verkauf einer Marke ist immer ein bisschen kritisch, aber da Koch Chemie eine deutsche Firma ist, die vorher schon im Bereich Fahrzeugpflege tätig war, bin ich mal optimistisch…
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Ich bin immer noch der Meinung, dass man die verschiedenen Ladeoptionen differenziert betrachten muss. DC ist wie Tankstellen - es gibt verschiedene Anbieter und der Markt regelt das (gewisse Leitlinien wird es noch brauchen, aber da geht es weniger um den Preis an sich, sondern um die Transparenz und Fairness).
AC findet entweder privat statt (z.B. zuhause, Arbeitgeber), das Thema ist auch schon gelöst. Bleibt öffentliches AC-Laden. Das betrifft zum einen Orte, wo man sich länger aufhält (Parkhäuser, Messen, Freizeitparks, Hotels), das kann man meinetwegen auch den Markt machen lassen (wenn es zu teuer ist, laden die Leute nicht, die Unzufriedenheit färbt auf den Standort ab -> Motivation für faire Preise).
Zum Schluss bleibt AC-Laden im öffentlichen Raum, primär von Leuten genutzt, die keinen eigenen Stellplatz haben. Ich bin der Meinung, dass das nicht der Markt regeln kann. Hier handelt es sich um Infrastruktur, die nicht mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden kann (vergleiche Straßenbeleuchtung oder Abwasserkanal). Am elegantesten wäre, wenn jeder seinen Hausstromtarif “mitbringen“ kann, aber das macht es wieder kompliziert. Eigentlich müsste der Preis festgeschrieben werden - z.B. auf 29ct/kWh. Ist in der Praxis leider schwieriger als es klingt, weil bei so „planwirtschaftlichen“ Eingriffen sich immer jemand die Taschen vollmacht (die Betreiber behaupten dann, dass ihre Kosten bei 70ct/kWh liegen und sie 40ct. vom Staat brauchen, obwohl die realen Kosten bei effizientem Betrieb vielleicht bei 35ct/kWh liegen), aber anders wird es für Laternenparker nie attraktiv. Vielleicht geht es, wenn die Kommune die Installation/Wartung bezahlt, der Betrieb sollte dann kostendeckend möglich sein.
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In meinen Augen ist EVCC immer noch der Goldstandard, was Laderegelung angeht. Bis vor wenigen Jahren waren die Lösungen der Systemanbieter gänzlich unbrauchbar, obwohl sündhaft teuer. Mittlerweile muss man aber zugeben, dass „80%-Lösungen“ auch zu vertretbaren Preisen von der Stange verfügbar sind. Zappi, go-e mit Controller, Wattpilot usw.
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Leichtes OT: es gibt von Alexander Bloch einen ersten Fahrbericht des Cayenne Turbo - ich sehe das als Technologieträger, daher sehr spannend. Im Test von 15 auf 68% in 10min geladen und das bei einem 113kWh-Akku! Da ist dann auch irgendwo das Maximum erreicht, was mit der 350/400kW-Ladeinfrastruktur möglich ist. Aber wenn man davon ausgeht, dass ein Fahrzeug wie der i4 M50 in ein paar Jahren mit 16-18kWh fahren kann, dann sind 500km zügige Autobahnfahrt drin und nach 15min Ladestopp kann man wieder 400km durchfahren (heute sind es etwa 300/200km). Der Heckantrieb wird dann immer noch etwas mehr schaffen, aber ich denke der Unterschied wird abschmelzen.
Bin mal gespannt, wann wir dort sind. Die 1. Generation NK wird es noch nicht schaffen, aber für die zweite sehe ich es als möglich. Der Taycan-Nachfolger wird das wohl auch bringen.
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Ich kenne diese Vorschrift, da ich mal in dem Bereich tätig war - das würde faktisch bedeuten, dass vordere Kennzeichenhalter grundsätzlich unzulässig sind (unabhängig vom Auto). Ich würde mal behaupten, dass es dazu noch keinen Präzedenzfall gibt - homologiert wird das Auto, so wie es von BMW ausgeliefert wird, das ist eindeutig. Wer dann wie haftet, wenn durch nachträgliche Umbauten (Anbringung eines Kennzeichenhalters) ein Verstoß vorliegt, bräuchte m.E. erstmal eine Gerichtsentscheidung.
Aber ich habe allein aus optischen Gründen keinen Kennzeichenhalter vorne.
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Wenn er mal so „Ausrutscher“ hat, wie dass er bei 44% schon wieder laden will, einfach weiterfahren, dann kommt noch ein vernünftiger Vorschlag. Ladeabbruch an Ionity ist selten. Hatte auf 20tkm (ca. 50% HPC) bisher einen Ladeaabruch und eine Säule, die sich nicht freischalten ließ (Aral, wahrscheinlich aufgehängt, bin dann eine weiter).
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Wobei mir das Navi 3 Ladeplätze anzeigt hat und dann vor Ort dann 6 Lader sind. Richtige Daten sind auch wichtig. Die Fahrt von Bremen nach BW kommt später
Das liegt wahrscheinlich daran, dass da 2 verschiedene Ladesäulen stehen (z.B. 3x 350kW und 3x 400kW). Das fasst er nicht zusammen, sieht man wenn man in die Details vom Ladepunkt geht.
Macht einerseits Sinn z.B. 50kW-Säulen und HPC nicht zusammenzufassen, aber alles ab 200kW sollte er schon gruppieren. Gerade durch die Erweiterung von Ladeparks entstehen solche Mischungen, gab es bei der Entwicklung des i4 vermutlich noch deutlich seltener.