Beiträge von Sammy

    Für den Endkunden wird das keinen Effekt haben - mir ist zumindest kein Fall bekannt, wo jemand wegen einem vergleichbaren Eingriff belangt wurde.


    Als Hersteller sieht das anders aus - dort muss BMW im Rahmen der Homologation nachweisen, dass alle gültigen Bestimmungen eingehalten werden. Und wenn das nicht der Fall ist, kann eine Funktion nicht angeboten werden.


    Als Besitzer müsste dich erstmal jemand anklagen, dass du eine Manipulation vorgenommen hast, dann muss das Gericht das für schwerwiegend genug erachten, um das nicht einzustellen, dann werden Gutachten gemacht und dann würde man sehen, wie es ausgeht. Grundsätzlich ist sowas denkbar, wenn jemand zum Beispiel Holz-Bremsklötze verbaut und dadurch ein schwerer Unfall mit Personenschaden passiert. Bei einem Spurwechselassistent, bei dem die Verantwortung sowieso zu 100% beim Fahrer verbleibt, ist das nur schwer vorstellbar.

    Danke für euren Input, manchmal zweifle ich an meinen Google-Skills. Der MG4 hat auf 1000km etwa 1,5h verloren im Vergleich zum Sommer, das ist fast noch im Rahmen. Die Tatsache, dass Tesla den Passus aus den Garantiebedingungen gestrichen hat, deutet ja auch daraufhin, dass es wahrscheinlich nicht so schlimm ist, wenn es mal passiert.

    Eine Wallbox kann man sich ein bisschen Vorstellen wie eine Steckdose - da ist bedeutend weniger Technik drin, als zum Beispiel in einem DC-Schnelllader. Daher ist es auch egal ob sie 11kW oder 22kW liefern kann, das ist nur ein Angebot, der Verbraucher (hier das Auto) entscheidet, wieviel er nimmt. Dann gibt es noch ein PWM-Signal, mit dem dem Fahrzeug mitgeteilt wird, wieviel Strom gezogen werden darf (0A, 6A, 16A, 32A usw.)


    Ich sehe eigentlich nur 2 Möglichkeiten:

    a) die Wallbox gibt keine Freigabe, also sagt dem BMW dass er keinen Strom ziehen darf; in der MyBMW App steht dann als Ladestatus „Stopped - Please check the power supply and plug in the charging cable again“

    b) dem i4 gefällt irgendwas nicht - das könnte zum Beispiel sein, dass die Erdung (PE) nicht/nicht richtig angeschlossen ist oder vielleicht auch eine Phase fehlt. Der Up kann ja 2-phasig laden, ich habe nirgends gefunden ob der i4 das auch kann, denke aber eher nicht.

    Ich will die NK auch nicht schlecht machen - die Frage ist letzten Endes wie die Ladekurve aussieht. Der i4 lädt auch mit „bis zu 200kW“, die erreicht man auch zuverlässig bei jedem Ladevorgang (wenn der Akku warm genug ist), aber eben nur für eine Minute. Ich habe aber gerade tatsächlich eine Ladekurve gefunden:

    BMW iX3 50 xDrive Ladekurve & Leistung | EVKX.net


    Das ist schon eine ordentliche Leistung. Knapp 20min für 10-80% klingt erstmal nicht überwältigend, aber der Akku ist ja mehr als 25kWh größer als beim i4, das muss man berücksichtigen. Porsche schafft es beim Cayenne in 4min weniger (bei vergleichbarer Akkugröße), bei 15min dürfte die aktuelle Infrastruktur ausgereizt sein.

    Ich muss ehrlich zugeben, dass die Ladekurve besser aussieht, als ich erwartet hatte. Wahrscheinlich schauen die Kritiker nur auf die Ladezeit ohne die Kapazität zu berücksichtigen.


    Ich bin der Meinung, wir brauchen keine noch schnelleren Ladesäulen, aber bei steigender Zahl an E-Autos kann die bestehende Infrastruktur besser ausgelastet werden - so ein 350kW-Lader kann dann mal eben doppelt so viele Cayennes abfertigen wie i4 und die fahren dann auch noch wesentlich länger, bis sie wieder eine Ladesäule benötigen. Wenn man gerade Hunger hat, kann man immer noch an eine 150 oder 200kW-Säule anstecken.


    Den Chinesen vertraue ich nicht zu 100%. Ich achte durchaus, was die an Fahrzeugen und Technik auf die Straße bringen und definitiv ist das eine ernstzunehmende Konkurrenz. Aber man nimmt den Mund auch gerne mal voll. Warum wollte BYD Bjørn Nyland in China kein Auto geben, um das mit dem Super-Schnellladen mal zu testen? Vielleicht ist das außerhalb des Labors doch noch nicht ganz fertig?

    Hallo,


    ich möchte im Januar nach Skandinavien fahren. Während es in Norwegen halbwegs gemäßigt sein dürfte, besteht in Schweden die Möglichkeit, dass es kalt wird (kalt wäre für mich unter -20°C, bis dahin würde ich keine Probleme erwarten). Ist jetzt nicht normal, dass es so kalt ist, aber möglich (im Januar 24 wurde mit unter -44°C ein neuer Rekord erreicht).


    Leider habe ich wenig zu dem Thema gefunden - bei Tesla scheint es zumindest historisch mal einen Garantieverlust gegeben zu haben, wenn das Fahrzeug länger als 24h unter -30 Grad ausgesetzt war. Aber der Passus wurde 2016 wohl gestrichen. Bei BMW habe ich nichts dergleichen gefunden, auch im Handbuch nicht.


    Bei Verbrennern ist die Sache relativ einfach - entweder Motorvorwärmung anstecken (die meisten Parkplätze haben einen Anschluss dafür und die einheimischen Fahrzeuge entsprechend) oder eben laufen lassen. Aber wie ist es beim E-Auto? Muss man gewisse Temperaturen unbedingt meiden? Wird der Akku etwas auf Temperatur gehalten, wenn das Fahrzeug an eine Wallbox angeschlossen wird?

    Und hohe Ladeleistung, die Gerüchte mehren sich dass die NK bei weitem noch nicht da ist, wo manche Chinesen sind oder Porsche mit dem neuen Cayenne ist.


    Aber evolutionäre Verbesserung ist okay, wenn wirklich ein größerer Akku kommt bringt die NK schon einen großen Schritt (und im Vergleich zum i4 wird die Zeit von 10-80% auch locker um 10min runtergehen), dann ist für die LCIs/2. Generation noch etwas Pulver da.

    Ich hatte gestern die erste längere „Winterfahrt“ (trocken, aber Temperatur um den Gefrierpunkt). Anfangs dachte ich, dass der Verbrauch mit der Zeit sinkt, sobald alles mal aufgeheizt ist. Also optimistisch (wie im Sommer) den Tempomat auf 150 gesetzt.


    Aber der Verbrauch ist komplett weggelaufen, auch nach 100km war ich immer noch über 30kWh/100km. Ich hab dann auf 130 reduziert, damit hat es sich etwas eingefangen, aber im Sommer hätte ich 10-20% weniger gebraucht.

    Winterräder gelten als Zubehör, wie auch z.B. ein Service-Inklusiv-Paket. Das heißt sie werden auf der Rechnung separat ausgewiesen und es gilt nicht der gleiche Rabatt wie für das Fahrzeug. Man kann sie aber auch komplett auf separate Rechnung kaufen, das spielt keine Rolle. Denn das Fahrzeug wird immer mit Sommerreifen gebaut, der Händler schickt den Radsatz an die BMW-Welt, die BMW-Welt tauscht die Räder vor Auslieferung und schickt die Sommerräder an den Händler (mitnehmen im Fahrzeug ist nicht möglich).

    Zwei Dinge würden mich interessieren, wenn du ABRP gelegentlich nutzt:

    a) Geht bei dir nicht die Alarmanlage an, wenn der Dongle noch steckt und du das Auto verlässt?

    b) Was genau macht ABRP für dich besser als das BMW-Navi?


    Ich habe ABRP schon zur Vorab-Planung genutzt (um ehrlich zu sein v.a. bevor ich das Auto hatte, um im Rahmen der Kaufentscheidung „case studies“ durchzuführen), aber ich sehe spontan keinen Vorteil gegenüber dem integrierten Navi, das entweder automatisch einen meiner bevorzugten Anbieter wählt oder - wenn mir der Stopp nicht gefällt - bei dem ich manuell eine Ladestation entlang der Route suche.