Beiträge von derausserirdische

    Aggi_Hunsrueck


    Für Dich hätte sich echt ein Blick in den guten BMW Konfigurator gelohnt. Ich selbst bestelle seit 30 Jahren Firmenwagen und mache das immer und bekomme dann genau das was ich bestelle ohne irgendeine Überraschung. Eine Kritik, daß dann Selles und Jenes fehlt ist einfach fehl am Platz, weil man alles vor der Bestellung weiß. Und wenn einem das nicht passt bestellt man ganz einfach was anderes.

    Zur Aufpreisstrategie bei BMW haben meine beiden Vorredner ja schon alles gesagt. Und dabei ist die Aufpreisliste ja insgesamt schon kürzer geworden bei BMW und es ist im Laufe der Jahre mehr in die Grundausstattung gewandert. Das muss man auch mal sagen auch wenn die Grundausstattung bei anderen Herstellern umfangreicher ausfällt.


    Warum hast Du keinen Tesla wie dein Kollege bestellt wo ohne Nachdenken alles drin ist, wenn das deine Top Kritikpunkte sind? Und das sind nicht mal Kritikpunkte insofern. Verstehe ich nicht. Und mit weniger als 5 Minuten Gockelsuche hast Du den top i4-Frunk von Wokeby gefunden, der in einigen Minuten eingebaut ist, nicht zulassungspflichtig ist und genauso schnell wieder ausgebaut ist für Werkstatt, Verkauf, etc. … und darüber hinaus angemessen (bei der guten Qualität) bepreist ist.


    Insgesamt sehr schade so ein Einstiegskommentar. Ansonsten Willkommen im Forum.

    Zunächst hatte ich einen Fronius Wechselrichter und der konnte nur im Minutentakt ausgelesen werden und auch nur x-mal pro tag was völlig unzureichend war (keine Ahnung ob das bei Fronius immer noch so ist...)

    Die Fronius Lösung funktioniert regeltechnisch völlig einwandfrei in allen Modi. Da gibt es keine Limits mit dem Umschalten, dem Regelintervall und der Anzahl der Regelintervalle wie Du es beschreibst. Deine Fronius Erfahrung muss schon älter sein. Man kann mit dem Wattpilot alle Lademodi nutzen und beim Überschußladen sogar den Regelalgorithumus (bezgl. der Nutzung von Überschuss) einstellen wie man das haben will. Umschaltung von 1-ph auf 3-ph und vice versa ist kein Problem. Die Kombi i4 + WP macht alles mit.


    Ich meine die Go-E Lösung ist ein Fronius Derivat oder umgekehrt, aber der Fronius Wattpilot hat ein paar Kleinigkeiten mehr drin. Das ist allerdings egal beides sind gute Wallbox Lösungen.


    Selbst betreibe ich den Wattpilot 11j Home, den es als fest zu installierende Lösung oder als Lösung an der CEE Dose gibt. Allerdings würde ich heute den neuen Wattpilot flex wählen, denn der Fronius Service teilte mir auf Anfrage mit, daß die Version flex Hardware seitig bereits für bidirekttionales Laden vorbereitet ist. Sollte das endlich legalisiert werden muss man vermutlich nichts weiter umbauen oder nur sehr wenig.


    Der WP flex ist ein wenig teurer als die ältere Version 11j Home oder die entsprechende mobile Version. Ich würde bei Neuinstallation den Aufpreis für die neue flex Variante riskieren in der Hoffnung der Umstieg bei V2G/V2H ist dann sehr einfach. Die flex Version gibt es in zwei Varianten mit einem geeichten MID Zähler und ohne diesen. Auch das könnte ein Argument sein je nachdem in welcher Situation man ist oder Nutzen man davon hat.


    Ob man eine fest installierte oder mobile WB aufbaut entscheidet man am persönlichen Nutzungsverhalten. Selbst bevorzuge ich eine Festinstallation und nehme eine sehr günstige Ladeoption (mobile WB) im Auto mit in der Hoffnung ich brauche diese nicht. Habe diese nur für´s gute Gewissen dabei - für Notfälle. Wer aber immer an- und abstecken will, wenn er die WB überhaupt mitnehmen möchte der ist auch mit einer mobilen WB gut bedient. Das bleibt dem persönlichen Nutzverhalten vorbehalten. Technisch sind beide Versionen gleichwertig.


    Wenn man nicht weiß, ob die vorhandene Kraftstromsteckdose für die 11kW Dauerleistung ausreichend dimensioniert ist (Kabel, Automaten, etc.) so möchte ich unbedingt meine Vorredner bekräftigen, daß ein Elektriker hinzu zu ziehen ist. An der WB Leitung sollte unbedingt ein entsprechender FI und LS und mindestens eine 5x2,5mm2 installiert sein, wenn die Zuleitung kürzer als 30m ist. Ansonsten ist auch ein noch größerer Leitungsquerschnitt erforderlich. Und außerdem klemmt man auf die WB-Leitung nicht anderes mit drauf.


    Meine two Cents,

    Jürgen

    Hi Zusammen,


    also wenn die Wallbox selbst oder die App der WB keine Zeit gesteuerte Ladefunktion bietet, dann kann man natürlich eine einfache Zeitschaltuhr verwenden wie zuvor vorgeschlagen.


    Die elegantere Option dazu ist ein Schaltmodul für eine Home Automation Lösung, welches man gleich auf die Hutschiene im Stromanschluss Kasten zwischen Leistungsschalter und WB klemmt. Z.B. so etwas:



    Smartschalter.jpg



    Das ist nur ein Beispiel für solche und ähnliche Smartschalter und die gibt es sehr wahrscheinlich auch noch für andere HA Systeme.

    Dort ist eine Zeitschaltuhr integriert. Der Vorteil ist man hat zusätzlich noch eine Schaltfunktion für´s Smartphone, einen Energiezähler (nicht MID-fähig aber ausreichend genau), eine Anzeige aller relevanten Parameter (Strom, Spannung, Leistungsdaten), einen Datenlogger, Protokoll Logger und alle Parameter- / Schaltschwellen (Alarmfunktion) sind noch per Menü einstellbar. Wenn man so will ist das ein konfigurierbarer Leistungsschalter. ACHTUNG: Das Modul ersetzt aber NICHT den Leistungsschalter selbst! Es ist eine Applikation hinter der vorgeschriebenen Absicherung von FI und LS.

    Wenn das Modul im abgeschlossenen Bereich installiert ist, hat man so auch noch eine elektrische Sicherung gegen Stromklau, sollte die WB in einem öffentlich zugänglichen Bereich, z.B. Carport installiert sein. Neben der üblichen Chip-Freigabesicherung macht das Sinn gegen "Folgeschäden" bei Vandalismus.

    Einer dieser Schalter kostet aktuell um die 25€ (1-phasig). Sie sind Wifi verbindungssicher und finden nach Netzausfall automatisch das einmal verbundene Wifi Netz zuverlässig. 63A würde ich diesen Chinaschaltern zwar nicht zumuten wollen, aber gut die Hälfte bei 32A sollte keine technische Herausforderung darstellen für diesen Schalter und das beinhaltet noch genug Headroom zur Datenblattangabe.

    Natürlich sollte die elektrische Installation ein Elektriker vornehmen, aber das ist trivial einfach. Es wird nur der L einer Phase geschaltet, N kann zwar mit durchgeschleift werden muss es aber nicht, weil nicht geschaltet (keine allpolige Trennung). Der N Anschluß sollte nur zur Versorgung der internen Elektronik einmal angeschlossen werden. Der Installationsaufwand mit dem Smartphone ist in wenigen Minuten (wer sich mit dem HA System nicht auskennt braucht vielleicht ein paar Minuten länger) schnell gemacht je nachdem ob die System App schon auf dem Mobile Phone ist oder nicht.

    Mit meiner WB kann ich so das Laden komplett automatisieren (bis auf das Anstecken und Freigeben der WB natürlich ... ;) ). Der i4 macht alles klaglos mit ... automatisch starten und stoppen zu jeder beliebigen Zeit und Dauer. Schade, daß die WB Hersteller eine HA Anbindung nicht gleich mit integrieren in ihre Boxen. Das ist aber vielleicht etwas weit gedacht und man muss auch sagen, daß es sehr viele HA Systeme gibt, die man integrieren müßte, wenn man den ganzen Markt abdecken möchte. Egal, kann man ja alles so nachrüsten.

    Meine two Cents,
    Jürgen

    …das sagt nicht der Flurfunk, sondern das Gesetz ;) …gilt allerdings nur für Altanlagen vor dem 01.01.2024 und vereinbarter Steuerung - diese müssen bis zum 31.12.2028 in die neue Regelung überführt werden oder vorher auch auf freiwilliger Basis…

    Altfälle ohne vereinbarte Steuerung bleiben, so die derzeitige Gesetzeslage, davon „verschont“ .

    Danke Dir, so detailliert wußte ich das nicht. Das entspannt die Lage für Altanlagen.

    Wenn zu viel abgenommen wird, kann sich der Strang auch selbst drosseln.

    Kommt immer drauf an, was da an Querschnitten verlegt ist.

    Der $14a verlangt, daß alle Verbraucher über 4,2kW eine Steuereinrichtung haben auf die der Netzbetreiber zugreifen kann. Wenn eine Strasse (Strang) eine bestimmte Leistung überschreitet (die sind normal in 250kW Abschnitten aufgeteilt), dann kann der Netzbetreiber (egal jetzt mal auf welchem Wege) einzelne Verbraucher drosseln, wenn die Maximalleistung des (Teil-)Netzes überschritten wird.

    Das ist u.a. der Grund warum eine 22kW WB genehmigt werden muss, damit das EVU überwachen kann wie viele große Verbraucher in einer Strasse betrieben werden. Neuinstallationen ab 1.1.24 müssen eine solche Steuereinrichtung haben und wenn es wahr ist was der Flurfunk sagt müssen auch Alteinrichtungen über 4,2kW ab 2029 damit ausgerüstet werden, was vermutlich technisch gar nicht geht bei vielen Geräten.

    Dazu kommt die Überwachbarkeit ... aber nicht ich bin es, der das sagt, daß sagt der $14a. Wenn man so will ist der $14a der traurige Versuch das völlig unterdimensionierte Netz irgendwie vor Überlastung, die mit der Energiewende einhergeht, zu schützen. Statt dessen hätte man auch frühzeitig anfangen können das Netz auszubauen. Aber wir sind ja hier in Deutschland, einem technischen Entwicklungsland ...

    Ich könnte mir vorstellen, daß es für Ladeparks andere Limits gibt, aber deine Ladekurve sieht nach aktiver Regelung aus. Aber natürlich kann es auch was anderes sein ...

    Hi Dave,


    die Ursachen können vielfältig sein und man wird nur raten können ... Ladesäule oder Auto oder etwas ganz anderes.

    Ich tippe auf $14a des neuen Energiegesetzes, das seit 1.1.24 in Kraft ist, welches die Energieverteilung / -überwachung in einem Hauptanschluss Strang regelt. Danach müssen alle elektrischen Einrichtungen, welche mehr als 4,2kW ziehen vom Netzbetreiber regelbar gemacht werden können, wenn es in einem Anschlusszweig zu Leistungsengpässen kommt. Die Kurve riecht förmlich nach externem Regeleingriff. Aber ist auch nur Raterei. Diesem Mist von Bürokratie werden wir uns in den nächsten Jahren alle stellen müssen auch zu Haus sollte sowas irgendwie überwachbar werden.

    Was dieser Hammer Paragraph bedeutet kann man in ganzen Stammtisch Abenden diskutieren. Ich will gar nicht mehr drüber nachdenken. Bei ist automatisch alles vor dem 1.1.24 installiert worden. Aber kürzlich laß ich einen Kommentar, daß das ab 2029 auch für Alteinrichtungen vorgeschrieben wird. Stelle ich mir lustig vor wie man irgendwas um die 40 Millionen Haushalte darauf überprüfen will und auch sanktionieren will. Aber kommt Zeit kommt Rat.


    Aber natürlich können auch Temperaturprobleme, Sicherheitseinrichtungen, etc. auf beiden Seiten für diese Ladekurve verantwortlich sein.


    Meine two Cents,
    Jürgen

    Sammy

    zwar kann ich deine Frage nicht direkt beantworten. Aber ich finde es bemerkenswert, daß Du dieses völlig überdimensionierte 32A Kabel auch als fehl am Platz empfindest. Mir geht es genau so. Ich habe das aus dem i4 ganz rausgenommen, aber das hilft Dir nicht.


    Was helfen könnte ist der Wokeby Frunk. Dort habe ich ein 7m 16A Kabel rein gelegt, dann stört das nicht hinten. Noch schlecht am BMW Kabel sind die 5m Länge. Das mag bei den meisten wie bei mir auch an der heimischen WB reichen, aber wenn man einmal am AC Lader am Strassenrand steht, der nicht optimal zur Ladeklappe hinten rechts positioniert ist, dann reichen die 5m leider nicht. Ist mir bereits bei der ersten öffentlichen AC Ladung so passiert. Ich hätte mich verbotener Weise gegen die Fahrtrichtung positionieren müssen um ein 5m Kabel nutzen können. Gut das bereits das 7m Kabel an Bord war, das kann man einmal um den i4 herum legen


    Wenn Du unbedingt ein 5m 16A Kabel neben den SW klemmen willst, kannst Du nur bei den üblichen Plattformen nach besonders kompakten AC Kabel suchen. Die gibt es. Das 7m 16A Kabel, das ich beschafft hatte nimmt etwa denselben Platz ein wie das 5m BMW Kabel. Und das wo der i4 die 32A sowieso nicht nutzen kann. Und wo steht schon eine Ladesäule, die 32A 1-phasig her gibt. Der Gleichteil-Wahnsinn bei BMW nimmt halt seinen Lauf

    Hi Christian,


    zu deiner Ausgangsfrage mit dem Ladefenster:
    Ich realisiere den Zeit bezogenen Ladestand nicht über den i4, sondern über die Wallbox. Da der i4 die Reichweite schon sehr "alternativ" berechnet - wie im Nachbarthread diskutiert -, ist der Ladestart zum gewünschten Füllstand des Akku unsicher und wird konservativ gestaltet damit es immer klappt.

    Du hast festgestellt, daß der i4 2h zu früh voll war. Zwar empfinde ich das nicht als relevant, aber gut. Natürlich kann man das manuell machen wie Roadflyer beschreibt. Das ist natürlich immer eine Option. Aber das ist ein normales, manuelles Laden, kein automatisiertes Laden, welches man einstellen will, z.B. abends für den nächsten Morgen zur Abfahrt. Das dürfte für eine solche Zeit initiierte Regelung der häufigste Anwendungsfall sein.

    Eine automatisierte Option ist, wenn das die WB ausregelt. Dieser kann man einen festen Verbrauch, Abfahrtszeit und die "gewünschte Reichweite" vorgeben, dann lädt sie so spät es geht die berechnete Kapazität nach. Und zwar so, daß mit einer gewissen Reservezeit der i4 soweit wie gewünscht geladen ist. Das habe ich die Tage einmal ausprobiert und das funktioniert einwandfrei. Der i4 war ca. 60 Minuten vor Abfahrt entsprechend weit geladen. Mit einem "dummen" Ladeziegel ist das wahrscheinlich nicht möglich, denn dort kann man i.d.R. nur den gewünschten Ladestrom und bei einigen Modellen noch eine Ladeanfangsverzögerung einstellen. Weitere Berechnungen führen solche einfachen "Ladekabel", wie diese auch genannt werden, normal nicht durch.

    In meinem Test hat die WB entsprechend den eingestellten Parametern zur geplanten Abfahrt angefangen mit 11kW zu laden. Ob sich dieser Modus noch mit anderen Modi kombinieren läßt (Überschussladen, Laden mit flexiblem Tarif) habe ich noch nicht getestet. Da ich keinen flexiblen Tarif habe, kann ich das nicht prüfen, aber das Überschussladen läßt sich zuschalten. Das müßte man aber einmal in einem Versuch am Tag prüfen, denn in der Nacht ist Überschussladen ja eher selten ... ;)

    Wir haben einen Fronius Wattpilot Home 11j installiert. Von diesem Derivat gibt es noch einige OEM Versionen und selbstverständlich bieten auch andere WB Hersteller solche Regelschemata an. Es stellt sich die Frage wer das gewünschte Ladeschema ausregelt WB, EV oder sogar der WR dahinter, sofern eine PV vorhanden ist.

    Viele Grüße,
    Jürgen

    Und was den i5 betrifft bin ich ganz ähnlicher Meinung wie Du. Und ich hatte in den letzten 17 Jahren fünf mal einen 5er. Das Rotstift Niveau in alle Richtungen ist dermassend hoch im i5 geworden, daß man nicht mehr bereit ist den Aufpreis zum i4 zu zahlen. Mal abgesehen von den inzwischen völlig unpraktikablen Abmessungen. Selbst mein Jahre langer Verkäufer hat darüber abgek.... Das mag in USA, wo Platz ist alles okay sein, hierzulande ist das noch auf der Autobahn in Ordnung, aber sonst ist es nur noch unnütz umbauter Raum ohne Mehrwert.

    Nach den Probefahrten war bei mir der i4 schnell vor dem i5, wenn gleich auch hier die Leute vom Stamme der Rotstift Indianer schwer tätig waren. Aber er ist dafür etwas günstiger da ist die Toleranzschwelle ein bissel niedriger. Der i4 liegt für mich in der Summe nun vor dem i5, dessen Design inzwischen auch mal wieder polarisiert. Meins ist es nicht mehr in dieser Version.