Beiträge von phchecker17

    Laut Statistik sind nur rund 13% der Schnelllader in DE keine 800V. Wenn du in den Urlaub fährst trifft es dich im Europa Ranking am härtesten in Norwegen, da sind es ganze 26% weil die eben so früh ihr Netz ausgebaut haben...aber wie gesagt, wenn man schnell laden will kann einem das (auch im Urlaub) egal sein.

    Das glaube ich nicht, dass Norwegen einen hier am härtesten trifft. Dort gibt es zwar einen relativ hohen Anteil an 400V-Ladern, aber dafür gibt es insgesamt ein extrem gut ausgebautes Ladenetz. Persönlich hätte ich da in Italien/Spanien sowie Richtung Osten ab Slowenien etc. mehr Sorge, denn dort ist man sehr stark von Tesla abhängig. Wer nur in DACH unterwegs ist und zuhause laden kann, der braucht keine 400V, aber ohne 400V beispielsweise nach Kroatien zu fahren, halte ich für sehr töricht. Immerhin hat Mercedes es ja dann wohl eingesehen, dass 400V noch Relevanz haben.

    Das wird nicht mehr passieren leider. OS8 ist dahingehend finito, ebenso wie die älteren Betriebssysteme wie OS7 auf dem alten iX3. Der hat tatsächlich noch schlechtere Routenplanung als der i4 mit OS8 soweit ich weiß. Zumal es ja die bessere Ladeplanung schon seit Jahren gibt und BMW selbst ja keine "alten" i4 mehr verkauft.

    Du kannst aber jederzeit das ConnectedDrive-Team dazu anschreiben, üblicherweise melden die sich auch kurz, wenn es ein ernstgemeintes Anliegen ist. Die Mailadresse lautet bmw-connecteddrive@bmw.de. Hatte schon das ein oder andere Mal Kontakt mit denen und auch schon ausführlichere Gespräche gehabt.

    Die Ladeplanung ist beim i4 mit OS8 leider wirklich bescheiden im Vergleich zu OS8.5.

    Wie schon geschrieben werden die Ladepunkte nicht aus der App übernommen (auch bei OS8.5 nicht). Das ist wohl auch ein Feature, weil nur das Auto schlussendlich weiß, wie die tatsächlichen Bedingungen sind. Aus dem Grund plant das Auto dann entsprechend selbst. Ohne die gute Ladeplanung im Auto bist du da leider der Gekniffene.


    Ich weiß nicht, ob OS8 Multi-Stopp-Routen unterstützt, dann könntest du die gefundenen Lader in der App als festes Zwischenziel hinzufügen und als Gesamtroute ans Auto übergeben, da übernimmt er dann auch die Ladestationen. Ist aber gut möglich, dass das auch nur mit OS8.5 geht.

    Sonst bleibt dir bei der BMW-Ladeplanung nur der Weg, die Lader einzeln ans Auto zu senden oder als Favoriten zu speichern. Letzteres mache ich tatsächlich auch mit OS8.5, weil die Ladeplanung eben nur das Laden berücksichtigt, und nicht alles drum herum, wie die Gastronomie, Toilettenverfügbarkeit, etc. Wenn ich einen guten Ladepark finde, dann speichere ich mir den als Favoriten und kann ihn dann so schnell hinzufügen, wenn ich das nächste Mal dort unterwegs bin. So hab ich auf meinen üblichen Routen eigentlich relativ feste Ladestopps, weil man ja doch meistens ungefähr gleich weit kommt.


    Es gibt aber auch noch die Möglichkeit, auf die interne Ladeplanung zu verzichten und stattdessen auf ABRP per CarPlay/AndroidAuto zu wechseln. Da gibt es Wege das Auto direkt zu verbinden (OBD oder API) um den Live-Akkustand zu haben. Kostentechnisch ist das sogar etwas günstiger als Connected Drive Services, die man ja hauptsächlich für die Routenplanung braucht. Der reine App-Zugriff für Klimatisierung, Entriegeln, usw. geht auch ohne CD-Services. :) Und featuretechnisch kann ABRP (abetterrouteplanner.com) deutlich mehr als die BMW-Planung, da dort auch Kosten und Priorisierung sowie Gastro etc. berücksichtigt werden können, um eine ideale Route zu berechnen.


    Ansonsten kann ich nur sagen: lass dir den i4 nicht davon versauen! Auch mit OS8 ist der i4 ein geiles Auto, auch wenn die Software nicht optimal ist. Ich freue mich auch nach über 2 Jahren noch jedes Mal, wenn ich mich ins Auto setze. :love: Such dir den besten Workaround für dich und erfreu dich am Rest. Vergiss nicht, dass dich diese Einschränkung ja beim Kauf auch einiges an Geld gegenüber eines neueren i4s mit OS8.5 gespart hat. ;)


    Ich fahr am Wochenende von Stuttgart aus nach Ostfriesland und zurück und freu mich auf die Fahrt, weil in letzter Zeit kaum längere Strecken anfielen.

    Dabei werde ich die Ladeplanung kaum nutzen, weil ich mir wie auf jeder Fahrt zuvor eh einen festen Ladepunkt aussuche, an dem ich gut essen kann, der i4 füllt dann nur noch die Lücken. Dafür kann man ja auch mit OS8 schon Ladestationen auf der Route suchen und manuell hinzufügen, ganz ohne Ladeplanung.

    Hierzu noch ein Hinweis: Die Entfernung beim manuellen Hinzufügen von Ladestopps aus der Liste ist immer Luftlinie, d.h. du erreichst einen Lader in 200km nicht mit 200km Restreichweite, weil die Fahrstrecke wahrscheinlich ca. 230-240km sind. Bei 200km Restreichweite also irgendwo zwischen 150-170 km nach guten Ladern suchen.

    Ja gut, bei EnBW verstehe ich das irgendwie, EnBW betreibt selber nahezu ausschließlich Schnelllader und da macht es schon Sinn, dass da niemand über Nacht stehen bleibt. Ansonsten hast du aber Recht, AC-Laden mit Blockiergebühren macht einfach keinen Sinn.

    Ich spreche schon vom AC-Laden. Blockiergebühren nachts gab es davor schon bei Schnellladern, nur bei AC-Ladern hat die EnBW ebenfalls damit angefangen. Ich hab davor immer wieder an EnBW-Ladepunkten geladen, häufig waren die auf Reisen in der Nähe vom Hotel. Aber gerade wenn es dann so 2-3 km zu laufen waren, war die Blockiergebühr über Nacht dann eben einfach Müll, gerade wenn man spät angekommen ist.

    Wobei ich den Ansatz bei den Ladesäulen von Tesla durchaus ok finde, es ist ziemlich pragmatisch gelöst für potenzielle Kunden. Entweder du nutzt die App von Tesla und zahlst die dort aufgerufenen Preise oder lässt es sein, da gibt's keinen Weg drumherum.

    Bei den v4-Ladern kann man auch ohne App AdHoc mit Kreditkarte zahlen.


    Genau genommen hat EnBW übrigens 2 Dinge für uns verkackt, nicht nur 1:

    1. Roaming-Gebühren des Todes, brutale Konditionen für Fremdlader, außerdem schnelle Blockiergebühr im Roaming -> 100 Ladekarten, damit man überall laden kann, Roaming kaum noch relevant

    2. Blockiergebühren über Nacht! Davor hatte fast jeder Blockierzuschläge nur bei Tag, so auch die BMW-Karte. Dann kam die EnBW und meinte, dass man die Ladesäulen ja immer für Notfälle parat haben muss:

    Seitdem gibt es so gut wie keine Karten mehr, wo man über Nacht laden kann, was das AC-Laden in meinen Augen einfach getötet hat.

    Bevor ich nachts um halb 1 nochmal zum Auto lauf um abzustecken und umzuparken, fahre ich lieber morgens kurz zum Schnelllader und hol mir währenddessen Frühstück oder lade auf dem Weg zum Hotel nochmal 10 MInuten un checke Insta/Mails/Forum.


    Für mich zwei gute Gründe, weiterhin EnBW - obwohl sie mit das beste Netz haben - zu boykottieren. Gut möglich bzw. sogar wahrscheinlich, dass diese Schritte sonst jemand anders gemacht hat, nur wars halt EnBW, und das gefühlt auch "ohne Druck". Und das nehm ich ihnen übel.

    Über 170 würde ich nur fahren, wenn es mich "nichts" kostet, also sprich ich hab noch mehr als genug Akku zum nächten Ladepunkt. Der Verbrauch steigt da so enorm an (auch beim e40), dass es sich in meinen Augen nicht lohnt, damit Strecke zu machen. Möglicherweise lohnt sich nichtmal das.

    Sollte auch nicht so klingen, als ob ich anderen das vorgeben wollen würde. :) Hatte es erst am Wochenende mit einem sehr guten Kumpel davon, der eben genau wie du mit EnBW perfekt zufrieden ist. Da hat er die beste Verfügbarkeit in seiner Umgebung und auf seinen Stammstrecken, und ist am günstigsten unterwegs. Zumal er als Opel-Fahrer (e-Corsa) nicht die Vorzüge einer BMW-Karte o.Ä. hat. Würde ihm da auch nie davon abraten.


    Ungeachtet dessen sind wir uns glaube ich alle einig, dass das Roaming-Modell von EnBW (und anderen) einfach Katastrophe ist. Bin da absolut bei dir, der Adhoc dürfte nie teurer sein als der günstigste Kundentarif. Aber die Motivation für die Anbieter ist da halt sehr gering, weil sie sich durch diese Roaming ein Riesenkundennetz aufbauen und durch die Abzocke wahrscheinlich sogar nochmal mehr verdienen. Ein Lader über die DKV-Firmenkarte, BMW-Karte o.Ä. macht vermutlich mindestens so viel Gewinn wie 3 Normalzahler.

    • Weiterhin kann man auch einen Stopp von 10 bis 80 % kaum einplanen. Entweder spielt die Biologie nicht mit, oder man hat ein Frühstück/Mittagessen/Abendessen während des Ladens eingeplant und startet eh wieder mit 100 % SoC.
    • Die angepeilte Geschwindigkeit erreicht man sowieso nicht zuverlässig. Da macht einem der Verkehr viel zu oft einen Strich durch die Rechnung.

    Wie schon vorher geschrieben kostet dich das am meisten Zeit. Beim Lader mit 33% anzukommen ist schlecht für deine Fahrzeit, weil du dann im Schnitt deutlich langsamer lädst (nicht nur am Anfang, sondern besonders oben raus) und im schlimmsten Fallen einen weiteren Ladestopp brauchst. Ebenso kostet es dich Zeit, wenn du die letzten 10km hinter dem LKW hängst, weil du es sonst nicht zum Lader schaffst.


    In der Praxis würde ich umgekehrt denken. Ich suche mir immer einen guten Ladepunkt vorher raus, d.h. wo die Verfügbarkeit gut ist, es gute Restaurants gibt, o.Ä. Hier habe ich aktuell ca. 10-12 Favoriten auf meinen Stammstrecken abgespeichert. Mein Hauptziel ist dann, dort möglichst niedrig anzukommen, damit ich in 35 Minuten während des Essens von <5% bis fast 90% aufladen kann. Die Abschnitte außenrum überlasse ich dem Auto oder suche im iDrive nach passenden Ladern, Toiletten gibt es inzwischen bei den meisten Ladeparks, dabei geht es darum, eben nur so viel zu laden, dass man möglichst niedrig am Essensstopp oder am Ziel (wenn möglich) ankommt, und hier kommt dann die Geschwindigkeit ins Spiel: Wenn ich einen guten Lader finde, wo ich mit <20% ankomme, kann ich den Rest über die Geschwindigkeit steuern. Bei 20% würde ich ca. 150-160 fahren und die Geschwindigkeit dann bei Bedarf stückweise reduzieren, sodass ich auch hier mit <5% ankomme. Mit dem Ladeziel bestimmte ich dann wiederum die Geschwindigkeit für den nächsten Abschnitt, kann also mit einer Minute mehr laden evtl. 2-3 Minuten mehr auf der Strecke rausholen.


    Mit der Taktik schaffe ich meine üblichen Langstrecken von 600-800km mit üblicherweise einem großen und maximal einem kleinen Ladestopp und habe damit in meinen Augen minimale Zeitverluste. Klingt vielleicht erstmal etwas aufwändig, aber wenn man mal ein paar gute Ladepunkte kennt, kann man wirklich mit minimalem Aufwand einiges an Zeit einsparen.

    Sicher, dass du nicht versehentlich das alte Kabel rausgesucht hast für den FFC1? Gut möglich, dass man das inzwischen vom Markt genommen hat.


    Du schreibst an 2 Ladern klappt es nicht, d.h. du hast es nochmal an einem öffentlichen ausprobiert und dort passiert dasselbe?

    Hmm, ich bin vorhin beim Wischerwerk von Valeo vorbeigefahren und dachte mir, hätte ich gewusst, dass die 10km von mir hergestellt werden, hätte ich die genommen :D Mir war bis gerade nicht klar, dass das hier um die Ecke das Wischerwerk ist.