Beiträge von phchecker17

    Ich nehme an, dass du einen M50 fährst, denn beim 40er kenn ich so eine starke Begrenzung nicht. Und wenn doch, dann ist der Akku wohl ziemlich warm.

    Kannst mal bei Gelegenheit den Kühlwasserstand im "Motorraum" prüfen, da gab es ein Problem mit Undichtigkeit, möglicherweise schafft er es deshalb nicht, den Akku zu kühlen. Ansonsten mal schauen, was die Kachel zur Akkutemperatur anzeigt oder mit OBD auslesen und dann zum Händler. Normal ist das nicht, besonders nicht bei den aktuellen Temperaturen. Gar nicht vorstellbar, was dein i4 dann im Winter macht.


    Für deine nächste Fahrt könntest du überlegen, den Akku nur max. 10 Minuten vorzukonditionieren und auch nur bei der ersten Ladung. Dadurch verlierst du zwar wahrscheinlich anfangs etwas Ladeleistung, aber möglicherweise überhitzt er danach nicht. Die Vorkonditionierung bringt den Akku direkt ins optimale Temperaturfenster, sodass er ohne Kühlung ziemlich schnell nach oben aus dem Fenster rausschießt.

    Mein VK meinte mal zu mir, das sie eh drauf warten das BMW die Umfänge für die Elektrofahrzeuge anpasst, damit sie aufs gleiche rauskommen wie beim Verbrenner was die Servicekosten angeht..

    Was halt einfach lächerlich ist, weil du beim BEV halt im Normalfall nicht viel machen musst, besonders keinen Ölwechsel. Da find ich die 500€ schon teuer.

    Und ehrlich, wenn jemand auf den letzten Meter Bremsweg angewiesen ist um einen Unfall zu vermeiden, ist er (in meinen Augen) sehrwohl waghalsig unterwegs. Schon mal was von Fahren auf Sicht gehört? Nehmt doch einfach ein wenig Geschwindigkeit raus und gut ist`s!!!

    Ja, wenn die normalen Argumente nicht mehr ausreichen, kommt das Raserargument. Ich fasse zusammen: Die Performance von GJR im Hochsommer (>15-20% mehr Bremsweg) reicht völlig aus, weil bei normaler Fahrt ja eh 70% der Bremsleistung reichen, eh niemand Vollbremsungen macht (geschweige denn weiß, wie das geht) und erst Recht nicht Situationen im Straßenverkehr einfach mal eng werden, sodass jeder, der sich Sommerreifen kauft und damit unterwegs ist ein Riesenidiot ist, weil der einzige Grund, warum er die brauchen könnte, ist, dass er viel zu schnell fährt, zu spät bremst und keinen Abstand hält, und deswegen die Reserve braucht.


    Ich möchte nur nebenher nochmal anführen, dass die REIFEN laut VKU mit 64 Prozent die häufiste technische Ursache für tödliche Autounfälle sind:

    Kann ja jeder damit umgehen, wie er möchte, mir reicht hier mittelmäßig nicht.

    Womit wir wieder beim Thema Unterschied zwischen Meinungen und Fakten sind. Und der einzige, der hier Meinungen, Erfahrungen und Fakten NICHT respektiert, bist du.

    In jeder zweiten Antwort wirst du persönlich, nennst geschilderte Erfahrungen "Waghalsive Manöver" (wie kommst du darauf?!) und andere Begriffe, und verdrehst Fakten. Auf einmal geht es dann um Rennfahrer (die fahren auf dem Track übrigens weder Sommerreifen noch GJR). Davon abgesehen wurde uns unterstellt, wir könnten nicht gut genug Auto fahren, um den Unterschied zwischen Sommer- und Ganzjahresreifen zu erkennen bzw. die Mehrhaftung sinnvoll nutzen.


    Akzeptiert doch einfach, dass ihr bewusst die etwas geringere Sicherheit im Sommer in Kauf nehmt - aus welchen Gründen auch immer. Ist das so schwer, das zu verstehen? Ist doch in Ordnung, jeder hat andere Prioritäten, sei es Geld, Aufwand, Fahrleistung, o.Ä. und am Ende schließt man ja genau deshalb einen Kompromiss. Niemand verurteilt euch für GJR, im Gegenteil hab ich schon oft genug gesagt, dass ich die in bestimmten Fällen für sinnvoll halte und auch schon selbst ausgerüstet habe.

    ich wäre gespannt, wenn die, die hier behaupten, mit GJR kann man nicht sicher unterwegs sein im Sommer,

    Wer behauptet denn, dass GJR unsicher seien?


    Ich hab auch nie gesagt, dass das für "ein Großteil der Autofahrer" gilt. Der Großteil der Autofahrer hat aber auch nicht diverse Fahrsicherheitstrainings und Stunden im Fahrsimulator hinter sich. Und natürlich weiß ich, dass es immer andere Faktoren gibt. Aber nochmal: gute Reifen sind die Voraussetzung dafür, dass man überhaupt eine Chance hat, etwas zu retten, denn wenn die Haftung abbricht, machst du nichts mehr.

    Davon abgesehen hat man als guter Fahrer immer sein Umfeld im Blick, und ist in solchen Situationen dann nicht davon überrascht, dass man jemanden hinter sich hat. Dann reicht eine kurze Bestätigung im Spiegel, wie nah er ist, und man muss sich kein komplett neues Bild verschaffen.


    Deine ganze Argumentation ist, dass du bzw. ein Großteil der Fahrer eh nicht gut genug Auto fahrt, und deshalb GJR auch "genauso sicher" sind, weil es ja im Falle eines Falles eh keinen Unterschied macht. Aber wie man 5 Meter früh oder später stehen als irrelevant bezeichnen kann, kann ich absolut nicht verstehen. Falls dir DDG / DashcamDriversGermany etwas sagt, das ist ein Dashcam-Kanal auf Youtube, und der Leon macht da immer sehr schöne Analysen zum Bremsweg, zur Reaktionszeit, Geschwindigkeit, etc. Es ist erschreckend, wie viel nur ein paar Meter in der Aufprallgeschwindigkeit ausmachen. Diese 5 Meter sind nicht nur der Unterschied zwischen einem Kratzer und keinem Kratzer, sondern im schlimmsten Fall der Unterschied zwischen keinem Unfall und einem Aufprall mit ca. 30 km/h! Sei es nun ein anderes Auto, ein Hindernis oder ein Kind.

    gut, dass du in einer Gefahrensituation mit einer Vollbremsung auf der Autobahn alles um dich herum so im Griff hast, dass du dann die letzten m rausholst durch "Lupfen vom Bremspedal" :D

    Been there, done that. Nur weil du es für dich nicht für realistisch hältst, ist es das für andere eben schon. Kann sein, dass ich es nicht hinkriege, aber ich möcht wenigstens die Chance haben, es zu probieren, und mir nicht denken "Oh nein, der Reifen schmiert ab". Und bisher hatte ich damit immer Erfolg, trotz Stauenden, riskanter Spurwechsel, Abdrängen und diverser Wildvorfälle, teils auch im Ort.

    Zitat

    du schreibst "..... , unsichere Reifen zu wählen" und ich sage es ist ein Kompromiss aber nicht unsicher,

    schön langsam glaube ich, du weißt nicht, was unsicher ist:


    unsicher wird im Deutschen folgendermaßen definiert: gefahrvoll, gefährlich, keine Sicherheit bietend

    Er schrieb "unsicherere Reifen" (kleiner Zungenbrecher), also einfach nur weniger sicher, nicht "unsicher". Keiner von uns hat je gesagt, dass GJR per sé unsicher sind, aber wenn ich eben die Wahl haben zwischen einem performance-orientierten Sommerreifen und einem GJR, dann ist in so gut wie allen Situationen im Sommer der Sommerreifen (teils deutlich) voraus, mit kürzeren Bremswegen und besserer Kontrollierbarkeit, was sich direkt auf den Sicherheitsaspekt des Reifens auswirkt. Also ist ein Sommerreifen im Sommer sicherer als ein vergleichbarer GJR, oder umgekehrt: der GJR ist unsicherer ....