Beiträge von phchecker17

    Also wenn ich über die letzten 50km eine hohe Geschwindigkeit fahre dann würde ich davon ausgehen, dass er das auch für den Rest der Strecke analog anwendet und ich wenn ich konstant so weiterfahre auch mit dem SoC ankomme.

    Das würde mich zum Beispiel nerven, denn die letzten 50km vor dem Laden fahre ich meistens schneller, wenn ich noch SoC übrig habe. Und genau da ist es schön, dass er nicht gleich davon ausgeht, dass ich weiter so schnell fahre, sonst würde er ja direkt die Planung korrigieren, was ich aber überhaupt nicht möchte.

    Jap, die Navigation mit der Ladeplanung ist die Jahresgebühr in meinen Augen absolut wert. Auf langen Strecken plane ich immer nur einen Stopp zum Essen vor, den Rest lasse ich das Auto machen. Bei der letzten Langstrecke habe ich tatsächlich gar nicht vorgeplant und habe mir im Auto den Essensstopp gesucht, und auch das hat einwandfrei funktioniert.


    Es kommt aber natürlich auch auf die Ladeanbieter an. Wenn man kein Abo hat, dann wird es schon schwieriger, weil die Kosten bei der Planung nicht berücksichtigt werden. Aber gerade wenn man BMW Charging Active mit Ionity hat, hat man mit Ionity, Aral und zur Not auch Shell so viel Abdeckung, dass man sich mit dem Thema gar nicht mehr auseinandersetzen muss. Für EnBW dürfte dasselbe gelten.

    Das ist der Vorteil von OS8, da gibt es die sorgenfreie Routenplanung sowieso nicht. ;)

    Ich werde von Juli bis November erstmal auf das Connected Pro Package verzichten und beim Black Friday Sale entscheiden, ob dann Preis/Leistung für mich passt.

    Jap, so ähnlich werde ich es auch machen, nur dass es bei mir nur knapp über 1 Monat ist. In der Zeit hab ich bisher keine Touren geplant, und wenn man einmal im Black-Friday-Rhythmus ist, passt es ja :)

    Wenn es ja nur das wäre, dann würde ja das Kartenupdatepackage reichen. Tatsächlich wird aber der Belegungszustand der Kartensäulen nur beim Connected Pro Package angzeigt!

    Die ganze Ladeplanung fällt da soweit ich weiß rein, da die ebenfalls serverbasiert ist. Ohne Connected Package kannst du dann zwar nach Ladesäulen suchen und diese hinzufügen, aber die vollautomatische und sorgenfreie Routenplanung gibt es dann halt nicht mehr.

    Gezwungen bist du dazu trotzdem nicht, du kannst ja auch auf Alternativen zurückgreifen wie beispielsweise ABRP, die lassen sich das aber ja auch zum ähnlichen Preis bezahlen.

    Fred2 Ja, in meinen Augen passt das so wie es ist, aber ich versteh die Kritik. Denke aber gleichzeitig, dass wir bei einer höheren Gewichtung des Momentanverbrauchs eben dann Posts kriegen würden wie "Hilfe, sobald ich das Pedal etwas stärker antippe, geht meine Reichweite sofort in den Keller, ist mein Auto kaputt?"


    Die einzige Möglichkeit, es allen recht zu machen, wäre, wenn man die Gewichtung einstellen könnte.

    Bis zu einer gewissen Geschwindigkeit macht er das, aber eben dann ab 130-150 nicht mehr. Ist in meinen Augen eher ein Thema der Gewichtung, BMW müsste, um diejenigen, die das haben wollen, zufriedenzustellen, den Momentanverbrauch deutlich stärker gewichten. Das wäre dann aber wie schon geschrieben für alle diejenigen ein Problem, für die die Geschwindigkeit nur eine Variable zur Erreichung des nächsten Ladestopps ist (so wie bei mir). Denn dann wäre beispielsweise bei mir eben regelmäßig die Ladeplanung komplett daneben, weil ich die letzen 10 Minuten vor dem Lader noch etwas den Akku leer mache und er dann entsprechend viel zu viel laden wollen würde.

    Aber m.M.n. schwankt der Verbrauch beim Verbrenner stärker als beim E-Auto

    Mit dem letzten Verbrenner bin ich je nach Fahrweise / Tempo immer bei 6-8 l/100km im Alltag und 7-9 l/100km auf der Autobahn rausgekommen. Arg viel Schwankung gab es da nicht. Den i4 bewege ich auch mal mit 14-15 kWh/100km, auf der Langstrecke aber gerne mal mit 25 kWh/100km, und da bin ich noch nicht gerast oder sonstiges. Von daher halte ich die Reichweitenberechnung beim (ineffizienteren) Verbrenner für sehr viel leichter.

    der Spritpreis nicht so schwankt.

    Als ich noch Verbrenner gefahren bin, hab ich bei leerem Tank häufig mit CleverTanken nach einer Tankstelle gesucht, die günstiger war. Direkt an der AB zu tanken brachte einen Aufpreis von teilweise bis zu 30-40% mit sich. In der Ferienzeit teilweise dasselbe, mindestens mal 10-20% mehr. Seit ich BEV fahre, hab ich eigentlich für Langstrecken immer einen festen Anbieter zu einem festen Preis. Anfangs auch noch EnBW, inzwischen eigentlich immer mindestens Ionity. Da ist auch der Preis konstant bzw. wird 1-2 Mal im Jahr angepasst.


    Insofern kann ich dir bei den beiden Aussagen überhaupt nicht zustimmen.


    Roadflyer Die Lösung wurde doch schon genannt: wenn ich schnell fahren will, stelle ich den Ladestand am Zwischenziel auf 20% oder sogar 30%, dann kann ich schnell fahren. Kam bisher erst 1 oder 2 mal vor, aber hat funktioniert :)

    Jo, das mit den dünnen Kabeln stimmt natürlich, deshalb hatte ich auch damals die 3,5er verlegen lassen, obwohl es "nur" 10 A waren. Hatte noch den zusätzlichen Bonus, dass ich so auch auf eine Wallbox hätte upgraden können.

    Ach ja. Am schnellsten könnte man vermutlich die "Geringladeverluste" ermitteln, wenn man mal den Notladeziegel mit 2,3kW an eine Haushaltsteckdose legt und die Leistung mißt die gezogen wird an jener Dose. Dazu bin ich aber grad zu faul und das Ergebnis wird vermutlich auch deprimierend sein.

    So habe ich fast 3 Jahre lang geladen. Zähler im Schaltschrank, dann 30m 3,5er Kabel und dann die Steckdose. Nach der Steckdose kam dann meine mobile Ladeeinheit mit Zähler, die hat quasi fast den identischen Wert angezeigt wie der Zähler im Schrank. Aber auch hier hat die vom Auto gemessene Energiemenge kaum abgewichen von den beiden Zählern. Leitungsverluste von daher zu vernachlässigen. Verluste insgesamt je nachdem bei den schon geschriebenen 15-20%, teilweise sogar höher. Nicht zu empfehlen, wenn es auch anders geht ;)