Beiträge von k_floi

    jetzt mal rein physikalisch betrachtet,
    warum soll die NK einen "Entwicklungssprung" im Verbrauch schaffen?
    klar, es geht nach wie vor darum, einen effizienten Motor zu bauen,
    aber ich glaube schon langsam nähern wir uns hier dem Optimum.

    Da der E-Motor von Haus aus schon effizient ist, fallen eben die physikalischen Eigenschaften mehr ins Gewicht,

    weil es eben schwierig ist, den Effizienzgrad nochmals um 10% zu verbessern.


    Und um eine bestimmte Masse mit einem bestimmten Windwiderstand von A nach B zu bringen, benötigt es eine gewisse Vortrieb-Leistung plus die Leistung die einem entgegenwirkt von einem Fluid (hier eben Luft und daher Windwiderstand),
    und hier ist es nun mal so, Kraft ist gleich Masse * Beschleunigung, wobei Beschleunigung gleich Geschwindigkeit/Zeit ist,
    wenn man dann noch die Leistung berechnet: Kraft * Geschwindigkeit,
    so ergibt sich dann, dass die Leistung = Masse * Geschwindigkeit * Geschwindigkeit / Zeit ist,

    somit macht es, wie hier schon viele erfahren haben, einen sehr großen Unterschied aus, ob du z.B. konstant 120 km/h fährst, oder ob du zwischen 80 und 200 fährst mit einem Durchschnitt von 120 km/h,
    bzw., ob du 120 oder 130 fährst hat eben einen Unterschied von 17% mehr Leistungsbedarf


    um es zu vervollständigen:
    die benötigte Gesamt-Leistung ist die reine benötigte Vortriebs-Leistung + die entgegen gewirkte Leistung in Form vom Windwiderstand



    zusammengefasst kann man sagen,
    die Hersteller müssten Gewicht einsparen und eben den Windwiderstand verringern, bzw. die Aerodynamik verbessern

    aber um es nochmals für alle klar zu stellen,
    am Ende des Tages bringt das Vorheizen nur etwas für den "geschönten" Verbrauch und natürlich der nicht zu vernachlässigende Komfortgewinne eines warmen Autos,
    wenn man die Gesamt-Energie hernimmt, bleibt es ziemlich gleich

    ich würde mal behaupten,
    11kW oder von mir aus 22kW Ladestationen für Laternenparker oder Tiefgaragenparker sind um einiges billiger, als wie 1GW Ladestationen zu bauen,
    vor allem wenn man das Netz im Hintergrund bedenkt, dass immer nur extreme Spitzen zieht und dann wieder gar nichts,
    diese "Hyper-Charger" sehe ich eher als Gefahr für unser Stromnetz,
    währenddessen kleinere AC-Ladestationen, welche in der Nacht genutzt werden, für eine gleichmäßigere Auslastung vom Stromnetz sorgen könnten,
    ist doch jetzt schon der Fall, dass in der Nacht mehr Strom da ist, als genutzt werden kann, währenddessen untertags teilweise Engpässe sind

    das mit Laden über 300 kW sehe ich halt schon auch kritisch in Bezug auf Verfügbarkeit,
    denn wenn sich die E-Mobilität noch mehr ausbreiten soll, dann wird das irgendwann auch ein Infrastruktur-Problem,
    da ist es vermutlich besser, mehr 300kW Stationen zu haben als wie nur ein paar einzelne 1GW Stationen, weil dann können mehr parallel laden und ein "Langsamlader" blockiert dann nicht eine Station ewig,


    da ist es für mich schon noch wichtiger, entsprechende Batteriekapazität, die Sinn macht und dann eben schauen, dass der Verbrauch unten bleibt,


    momentan ist es halt eher ein anderer Trend, hin zu größeren und schwereren Autos

    100kWh Akku da wären ja weit über 850km zu erwarten....
    Da können sich die Mitbewerber anschnallen.

    dann müsste der Verbrauch aber unter 12 kWh/100 km sein und das halte ich für ziemlich unrealistisch bei einem dann so schwerem und großem Auto,

    das wäre in etwa der Verbrauch, den ich mit dem Hyundai Ioniq mit einer 29,5 kWh Batterie und 205er 16" Reifen hatte,
    als sie den mit der Kapazität aufgerüstet haben, hat das auch nicht viel Reichweite gebracht, weil der Großteil drauf ging wegen dem Zusatzgewicht

    ich glaube, er läuft einfach in ein Timeout auf Grund der mangelnden Übertragungsgeschwindigkeit,

    das könnte dir aber auch bei neuen billigen "USB3.1" (die sind dann eigentlich kein USB3.1), die eine mangelhafte Übertragungsgeschwindigkeit haben,

    auch passieren