Beiträge von phchecker17

    Würde ich gar nicht sagen, es gibt genügend "preissensitive" Käufer. Der neueste Scheiß ist natürlich geil, aber den muss man sich auch leisten können. Und bis wir in Kleinwagen 800V-Bordnetze haben, geht noch eine Menge Zeit ins Land. Als nächstes kommt die Neue Klasse, die natürlich zumindest für BMW neue Maßstäbe setzt, das ändert aber natürlich nichts daran, dass der i4 ein tolles Auto ist und auch weiterhin sein wird. Auch darf man nicht vergessen, dass neuer nicht immer besser ist, für viele sind eben so Dinge wie Innenraumverarbeitung, Bedienung, usw. auch sehr relevant, und da wird die NK ja auch alles komplett umkrempeln, mit nachhaltigeren Materialien im Innenraum, möglicherweise nicht mal mehr echtem Leder, keine Tasten mehr, u.v.m.


    Angesichts des Erfolges des i4s mache ich mir da wegen dem Wertverlust keine Sorgen. Gerade wenn sich in den nächsten Jahren alles so entwickelt wie vermutet, dann wird der i4 in der Zukunft für viele ein bezahlbarer Einstieg in die E-Mobilität sein. Wenn man sich die aktuellen Alternativen anschaut, dann hat man VW, die technisch auf sehr ähnlichem Niveau sind, aber auch entsprechend teuer, und sonst eben Fahrzeuge, die zwar günstiger sind, aber auch technisch bei weitem nicht an den i4 rankommen - zumindest bei den nicht-europäischen Fahrzeugen, die ich aus der Betrachtung mal rauslasse. Und wenn man dann ein paar Jahre vorschaut, dann hat man eben einen Markt, wo der i4 als gebrauchter wahrscheinlich auch weiterhin in einer Preisklasse mit neuen 400V-Fahrzeugen konkurriert, dabei aber eben deutlich mehr für sein Geld bieten kann.


    Würden wir hier über einen elektrischen Astra, Megane, Scenic o.Ä. sprechen sähe die Diskussion glaube ich anders aus, denn diese Fahrzeuge sind ja auch heute schon eher mittelmäßig, was die Technik angeht. Kleinere Batterien, langsameres Laden, usw. und das wirkt sich natürlich bei einem gebrauchten deutlich mehr aus, zumal ja mit zunehmender Akkudegradation die Reichweite gerade auf der Langstrecke dann irgendwann wirklich grenzwertig wird. Bei einem Astra sprechen wir zum Beispiel von 54kWh, wenn man davon auf der Langstrecke mal nur noch 60% nutzen kann (z.B. Degradation auf 80% + man lädt ja nie auf 100% und fährt nicht auf 0%), dann hat man effektiv noch knapp über 30kWh nutzbar und muss alle 150km laden. Während man mit derselben Annahme beim i4 halt immer noch knapp 50kWh hat, mit denen man auch noch 10 Jahren noch problemlos ca. 250km schaffen sollte, und noch dazu weiterhin ja deutlich schneller lädt.

    Das funktioniert perfekt.

    Wenn du als Fahrer sprichst, dann wird der Text bei der Erkennung auf dem Control Display angezeigt, also direkt vor dir als Fahrer. Wenn du als Beifahrer das Codewort sagst, dann taucht die Sprechblase mit dem Text stattdessen auf dem Mediadisplay am rechten Rand auf, sodass der Beifahrer sieht was er gesagt hat. Und natürlich werden die Kommandos dann auch auf die jeweilige Sitzposition bezogen, also Sitzheizung, Temperatur, usw.

    Um mal die bisherigen Posts zusammenzufassen:

    Es gibt scheinbar große Unterschiede zwischen OS7, OS8 und OS8.5. In OS7 und OS8.5 scheint die Sprachsteuerung sehr gut zu sein, nur in OS8 ist sie eher bescheiden. Gründe:

    1. Schlechte Erkennungsrate

    2. Langsame Reaktion (10-15 Sekunden pro Kommando)

    3. Keine Textanzeige wie bei OS8.5


    Bei OS8.5 ist die Sprachsteuerung jedoch in meinen Augen besser als bei meinen Probefahrten mit dem OS7. Die Antwortzeiten sind extrem gering, wie man in dem Video sieht:

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    Außerdem ist die Erkennung sehr gut, wenn man die Ladeschale hat sogar mit Mitfahrern während einer Konversation, und der Funktionsumfang ist sehr groß, z.B. Höhenmeter, Fenster öffnen oder - mein Geheimtipp für OS8/OS8.5 - die tatsächliche Durchschnittsgeschwindigkeit, die ja in den Fahrdaten nicht mehr angezeigt wird. Hier kann man sich sogar den Schnitt ab Laden, ab Start und wahrscheinlich sogar ab Werk ansagen lassen, indem man die Fahrdaten vorher auf den entsprechenden Zeitraum einstellt. In Summe gibt es kaum Sprachbedienungssysteme in Fahrzeugen, die besser sind, zu denen gehört aber beispielsweise Android Auto und möglicherweise MBUX von Mercedes.


    Nachteile, die ich aus dem anderen Forum noch aufgeschnappt habe, sind beispielsweise, dass die Sprachsteuerung Probleme mit ausländischen Adressen hat, die auch ausländisch ausgesprochen werden, z.B. sowas wie 82 Boulevard de Clichy in Paris, wo die Aussprache eben dann anders ist.


    Und ja, mein Auto heißt Cherr-E, wobei ich das möglicherweiser jetzt mal ändern möchte, weil der Vorschlag von meiner jetzigen Ex-Freundin kam. Für gute Vorschläge bin ich jederzeit offen ;)

    Wow, das wusste ich gar nicht, dass der Text nicht angezeigt wird. Das ist dann schon sehr bescheiden :/ Mit dem angezeigten Text kann man sich meistens auch herleiten, warum er etwas gemacht hat oder es beim nächsten Mal dann anders aussprechen.


    Beispielsweise hatte ich anfangs Probleme damit, meinen Dad anzurufen. Jedes Mal, wenn ich seinen Namen gesagt hat, dann hat er den Vor- und Nachnamen als ein Wort erkannt (ungewöhnlicher Vorname) und dann hat er den Kontakt nicht gefunden. Durch die Anzeige weiß ich, dass ich in dem Fall einfach eine kurze Pause zwischen Vor- und Nachnamen lasse und seither funktioniert es zu 100%.

    Bei mir sind es genau 2 Sekunden ab dem Moment, wo ich das Kommando abgeschlossen habe:

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    Und so ist das bei fast allen Kommandos, egal ob Umluft, Sitheizung, Radiosender, usw.


    Was mir noch einfällt, das könnte natürlich auch am besseren Komm-Modul dank Personal eSim liegen, da er da ja 5G hat und ich hier in der Stadt natürlich vollen 5G-Empfang habe. Wobei der Unterschied zwischen 4G und 5G jetzt nicht so krass ist für diesen Anwendungszweck.


    P.S. Ja, mein i4 heißt Cherr-E, wie die elektrische Kirsche :D

    So ist es bei mir auch. Wenn er mal etwas falsch versteht, dann meistens auch eher wegen der Logik dahinter, d.h. er zeigt auf dem Display korrekt an, was ich gesagt habe, interpretiert das aber falsch. Witzigerweise teilweise sogar den selben Befehl unterschiedlich.


    Vor einer Weile hab ich ihm mal das Kommando gegeben, dass er "zur Kelter" im Nachbarort fahren soll. Verstanden hat er in dem Fall "Zur kälter" und hat beim ersten Versuch die Temperatur gesenkt. Ich habe es dann nochmal probiert, selbes Kommando, wieder Anzeige "Zur kälter", trotzdem hat er auf einmal die Navigation zur "Kelter" gestartet. Das fand ich schon beeindruckend, da das schon sehr fortgeschritten ist und mir zeigt, dass sich da richtig jemand was bei gedacht hat. Ich hatte ja auch als Tester vor einiger Zeit bereits die Sprachsteuerung für BMW getestet, und auch wenn ich natürlich nichts zum Inhalt der Tests sagen kann, hat mich das in meinem Empfinden definitiv bestätigt, dass die Sprachsteuerung von BMW einer der besten in heutigen Autos ist, weiter vorne würde ich aktuell nur Android Auto und möglicherweise MB sehen, die ja auch eine richtig gute Sprachsteuerung haben.


    P.S. admin Vielleicht sollten wir die Diskussion zur Sprachsteuerung mal in einen eigenen Thread auslagern, da die mit dem i4 Facelift nicht wirklich etwas zu tun hat :)

    Also 2007 halte ich für eine sehr starke Übertreibung, das ist dann quasi BMW E90-Niveau, damals musste man, wenn ich es richtig gesehen habe, Adressen noch buchstabieren und hatte eine vorgegebene Liste an Kommandos, die funktionieren. Von natürlicher Sprache konnte man damals auch nur träumen. Die Sprachsteuerung versteh bei mir so gut wie alles, egal ob Anschriften, Befehle, usw. und auch der Funktionsumfang ist gigantisch, Klimasteuerung, Fahrmodi, Fenster, Schiebedach, u.v.m., was man alles per Sprache steuern kann.


    Dass Android Auto da besser ist glaube ich sofort, ist auch deutlich besser als Siri und aktuell einer der besten Sprachassistenten und für mich einer der wenigen Gründe, warum ich immer wieder drüber nachdenke, vom iPhone wegzugehen. Aber der i4 macht - zumindest bei mir - seinen Job wirklich gut.