Beiträge von Sammy

    Es gibt 2 Werksführungen am Tag, 11:30 und 15:15, Dauer jeweils ca. 2h. Für dich käme dann nur die erste in Frage, dazwischen kannst du ins Museum.


    Ich habe meinen Abholtermin vormittags um 10h, Check-In eine Stunde vorher. Die Abholbestätigung kam im Dezember von meinem Händler, da haben wir den Termin abgestimmt. Laut dem Schreiben wird 3-6 Wochen vorher der Tagesablauf abgestimmt - praktisch wurde ich gestern erst angerufen, 2 Wochen vorher.

    Hatte vorher schon mal nachgefragt, aber da die BMW-Welt seit Jahreswechsel zu war und erst übernächste Woche wieder Abholungen sind, ist das momentan offenbar etwas kurzfristiger.

    Das 1-phasige Laden mit 32A können sehr viele Autos, weil es in einigen Ländern üblich ist Privathaushalte mit Wechselstrom (statt Drehstrom wie in Deutschland) anzuschließen. Wenn man - wie etwa in Frankreich - nur eine Phase zur Verfügung hat, ist 7,4 kW das Maximum, was man zuhause als Ladeleistung erreichen kann.


    Könnte man nur mit 16A laden, wären es 3,6 kW, damit bräuchte man mehr als 24h um den i4 voll zu laden wenn er leer ist. Für die Hersteller ist es einfacher einen OBC zu verbauen, der 3-phasig 16A bzw. 1-phasig 32A kann anstatt für jedes Land einen eigenen OBC zu verbauen (reicht schon dass es international ganz verschiedene Standards gibt - die Amerikaner schließen Privathaushalte beispielsweise auch einphasig an, durch das Split-Phase-System gibt es trotzdem zwei Außenleiter im Haus).


    Theoretisch kann man auch in Deutschland einphasig mit 32A laden, solange man etwa durch Lastmanagement sicherstellen kann, dass keine Schieflast entsteht, die 16A übersteigt.

    Meines Erachtens regelt man das besser hausseitig über ein Lademanagement, z.B. evcc. So richtig intuitiv hat das bisher irgendwie kein Fahrzeughersteller hinbekommen, am besten ist noch Tesla.

    Ich habe einen 40er Probe gefahren und er hat ohne Mühe 193 km/h am Tacho erreicht. Bei knapp 190 hat man deutlich den Begrenzer bemerkt, d.h. es wurde Leistung spürbar weggenommen um dann noch „sanft“ bis 193 zu beschleunigen. Montiert waren die Original 19“ (relativ sicher ohne Sportbereifung).

    Interessant ist in dem Zusammenhang die Metrik „Kilometer pro Ladezeit“, der ADAC hat das mal für 20 Minuten Ladezeit zusammengestellt:

    https://www.adac.de/rund-ums-f…n-langstrecke-ladekurven/


    Achtung: die Sortierung ist nach der ersten Spalte, aber es korreliert relativ gut


    Man sieht vorne 2 800V-Fahrzeuge, die in einer eigenen Welt leben (dürfte aber der Facelift-Taycan sein) - wenn Audi gut ist, schafft es auch der A6 in diese Sphäre. Danach werden die Unterschiede relativ klein.

    Fairerweise spielt der A6 preislich auch in einer ganz anderen Liga, vergleichbar mit dem i5. Da kann man schnell mal 50% Aufschlag gegenüber dem i4 rechnen.


    Ich stimme euch zu, dass da mittlerweile mehr geht was Ladeleistung angeht, aber ehrlicherweise sind es einzelne Fahrzeuge, die da herausstechen. Die breite Masse lädt auch bei neuen Modellen nicht schneller als der i4.

    Codierungen dienen im Wesentlichen dazu, Steuergeräte flexibel einsetzbar zu machen:

    das gleiche Steuergerät mit der gleichen Software für verschiedene Modelle nutzen zu können und/oder möglichst viele Ausstattungsvarianten und länderspezifische Eigenheiten abzudecken ohne viele Firmware-Versionen verwalten zu müssen.


    Das sind Dinge, die man ändern kann (wenn man denn rankommt, was bei BMWs ab OS 8.5 offenbar deutlich eingeschränkt wurde). Interessant für Nachrüstungen, um Kleinigkeiten später freizuschalten oder sich Funktionen aus anderen Ländervarianten zu „klauen“ (wie den Spurwechselassistent, der in den USA verfügbar ist, hier aber nicht). Verhaltensweisen, die der Hersteller nie vorgesehen hat, lassen sich durch Codierungen nicht freischalten - dein Schiebedach-Beispiel würde für mich in diese Kategorie fallen.