Beiträge von Sammy

    Italien scheint an sich ziemlich teuer - Chargeprice sagt mir, dass man bei Electra ad-hoc für 39ct. laden könnte. Die gibts an vielen Autobahnen und wären dann mit Abstand am günstigsten. Ionity liegt bei 53ct. mit der Ionity-Option.


    In Nordspanien wären Zunder und Endesa X interessant, beide 45ct. mit BMW Active, Ionity bei 37ct. Ganz ehrlich, für solche Touren kommt man in meinen Augen an einer App wie Chargeprice nicht vorbei.


    Kurzer Nachtrag: Electra hat nur einen Aktionspreis im Juli & August, nächste Woche sieht die Situation schon wieder anders aus.

    Ionity für sich ist in meinen Augen zu wenig. Zu dünnes Netz, relativ kleine Stationen. EWE ist durch McDonald’s in der Breite besser ausgebaut - gibts in fast jedem Ort ab 10.000 Einwohner. Auch Aral ist sehr gut ausgebaut.


    Mit der Auswahl, die ich aktuell habe (Ionity, Aral, Shell, Mer, EWE + Ad-Hoc-Lader), gibt es immer genug Lader, auch wenn mal einer voll ist. Auf Ionity könnte ich am ehesten verzichten, auch wenn sie extrem zuverlässig und gut gelegen sind.


    Zu deinen Bedenken: wenn man wenig fährt (30km am Tag), kommt man vielleicht an keinem Lader vorbei, muss aber auch nicht laden. Wenn man mehr fährt, gibt‘s immer auch eine Lademöglichkeit. Einfach die bevorzugten Betreiber in der BMW-App hinterlegen, dann plant das Navi das von selbst. AC wie gesagt, wenn am Ziel ein günstiger vorhanden ist und ich mindestens 2h stehe, sonst lohnt es nicht.

    Klar, wenn man sehr viel fahren muss, zum Beispiel im Außendienst, kommt man an einem Dienstwagen nicht vorbei. Hier entscheidet der Arbeitgeber im wesentlichen, welches Werkzeug er bereitstellt, neben Budget spielt auch Corporate Identity eine Rolle (ich sag mal Hilti-Passat, da wird niemand einen grünen i4 bekommen). Hier entscheidet man anhand des ganzen Pakets (Betriebsklima, Tätigkeit, Bezahlung, Dienstwagen) ob man mit dem Job glücklich ist.


    Dann gibts Unternehmer/Selbstständige/Führungskräfte, die die volle Entscheidung über das Fahrzeug haben. Da ist ein Firmenwagen aus vielen Gründen die beste Lösung.


    Viele bekommen einen Firmenwagen als „Gehaltsumwandlung“ - und hier muss jeder selbst entscheiden. Wer ein Auto als „Fortbewegungsmittel“ sieht, fährt mit dem Dienstwagen in der Regel besser, während man als „Auto-Begeisterter“ tendenziell eher besser fährt, wenn man sich privat genau das Auto aussucht, das man möchte, weil man nur so die volle Entscheidung hat.

    Wenn ein günstiger AC-Lader vorhanden ist, nutze ich ihn auch, auch um den Betreiber zu „belohnen“ (durch Auslastung, ich hoffe ihr wisst was ich meine). Hier am Badesee ist zum Beispiel einer für 39ct., dort stecke ich immer an, wenn ich dort bin.


    Wenn an meinem Ziel, z.B. Hotel, ein Lader vorhanden ist, zahle ich auch mal 55ct. Mehr aber nicht - nicht, weil ich es im Einzelfall nicht zahlen könnte, sondern weil ich das aus Prinzip nicht unterstützen will.

    Ich merke hier eine leicht verzerrte Erinnerung. Beim Golf 6 gab es nie ACC - VW hatte hier eine Lidar-Lösung angekündigt, die deutlich günstiger sein sollte als die damals noch sehr teuren Radar-Lösungen. Leider hat die Homologation nicht geklappt und die Option musste im letzten Moment gestrichen werden - auch wenn es Prospekte von der Markteinführung gibt, wo das gezeigt wurde, war es nie bestellbar.


    Der Golf 7 hatte das nicht serienmäßig, nicht einmal einen einfachen Tempomat! Vielleicht ganz am Ende - irgendwann um 2018 wurde ein Notbremsassistent vorgeschrieben. Bevor es kamerabasierte Systeme gab, wurde das mit Radar gelöst, dann hatte man die ACC-Hardware schon verbaut.


    Ich mag keine Dienstwagen, weil ich nicht möchte dass sich jemand in meine Auto-Kaufentscheidung einmischt - verstehe aber, dass es Limitierungen in der Konfiguration gibt. Wenn so essenzielle Dinge wie DAP fehlen, würde ich mir aber was anderes überlegen (anderes Fahrzeugmodell, anderer Arbeitgeber, privat zuzahlen).


    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass 11kW absolut ausreichend sind. Ich brauche keinen größeren OBC - entweder ich lade lange, dann sind 11kW mehr als ausreichend, oder ich will in absehbarer Zeit weiter, dann nutze ich einen DC-Lader (die gibts auch mit 50kW).

    In Deutschland ist AC-Laden leider meist zu teuer. Ich lade nicht für 64ct. AC, wenn ich 49ct. am Schnelllader zahle. In Dänemark ist das anders, dort gibt es auch viele 50kW-Lader, wo man dann mal beim Einkaufen oder Essen laden kann.


    Chargeprice ist top, aber relativ teuer. Richtig gut ist es in der Premium-Version, weil man da wirklich auf einen Blick die günstigste Ladeoption findet. In der Free-Variante ist das herumgeklicke schon etwas mühsam. Ich hab‘s mir mal gegönnt, gerade um am Anfang und im Ausland einen guten Überblick zu bekommen - ob sich das dauerhaft rentiert weiß ich aber noch nicht.

    EWE Go nutze ich eigentlich nur bei Restaurants zum goldenen M für 52ct. am Schnelllader. Für 62ct. würde ich nur in akuten Notfällen.


    Ich fahre in den Sommermonaten viel (4-5tkm im Monat), da ich gerne Road Trips mache. In Dänemark habe ich bei Ionity für etwa 29ct. geladen, während die anderen Anbieter bei rund 45ct. lagen. Das lohnt schon. Wobei ich nach dem kostenlosen Jahr wahrscheinlich auch mal bei Tesla schauen würde.

    Gut, das sind Aktionen. Bis morgen müsste auch der Gutschein SUMMER25SHELL50 noch bei BMW Charge einlösbar sein, mit dem man bei Shell Recharge eine Woche mit 50% Rabatt laden kann. Da gibt‘s immerhin mehr Standorte als bei Audi :)


    Aktuell lade ich auch gerne bei Ionity, weil es eben mit drin ist - aber aktuell finde ich den Monatspreis dafür zu hoch, würde ich höchstens gezielt für Langstrecken buchen. Die Konditionen ändern sich fortlaufend, daher sind die Aussagen leider immer nur Momentaufnahmen.

    Ich finde auch beim G26 ist einiges in Paketen zusammengeschnürt. Aber klar, es gibt noch deutlich mehr Auswahl als bei Tesla & Co.


    Für den Gebrauchtkauf ist niedrige Komplexität praktisch (für viele Hersteller auch beim Neukauf, weil man Fahrzeuge ohne Kundenauftrag produzieren kann, Tesla hat die Fahrzeuge jahrelang erst verkauft als sie schon auf dem Schiff waren). Wenn man, wie ich, sehr genaue Vorstellungen hat, was man haben möchte, sind viele Konfigurationsmöglichkeiten toll, aber es wird umso schwieriger einen Gebrauchten zu finden.