Das ist für mich absolut ok und jeder Stau würde mehr Zeit kosten.
Den musst Du aber auch noch dazurechnen.
Ich bin ja kein Gutmensch der alle Nachteile ausblendet. Ohne Kritik wird sich auch nichts bessern.
Zum Thema Umwelt: Ich lade bei mir Zuhause Ökostrom (Ökostrom sollte nur der verkaufen dürfen, der ihn auch wirklich produziert). Das ist so ein typischer Schwachsinnstarif, weil ich von Eon an Lichtblick vererbt wurde. Sollte ich mal bei der AVG Aschaffenburg einen guten Tarif bekommen, werde ich wechseln. Zur Zeit zahle ich gerade 37 Cent. Ich habe eine Wallbox und somit passt mir die Ladestruktur. Bei der Langstrecke bin ich hier im Forum auf Platz 3, wobei mir klar ist, dass da nicht jeder seine Laufleistung angibt.
Stromladen unterwegs geht, ist aber schon mal spannend. Beim Verbrenner habe ich locker 80 Kilometer "Zeit", beim E-Auto ist die Reserve schon ausgereizt und bei Problemen suche ich mit 30-40 Kilometern Restreichweite nach einer Ladestation.
Mehr Akku ist natürlich immer besser. Die Ladeplanung ist so semi. Grundsätzlich ist die routenoptimierte Planung sehr gut. Da ich schon den Anspruch habe mit dem günstigsten Anbieter zu planen, kann ich über die Ladeplanung nur den Kopf schütteln. Warum kann BMW nicht mit den dezidierten Anbietern planen? Warum bindet mir die Planung nicht individuell hinzugefügte Ladestationen richtig ein? In der Routenplanung steht noch % für Ankunft und Abfahrt drin. Beim Laden war das Ladeziel wieder weg. Muss man sich also merken! Bei Weiterfahrt ist auch schon mal Ziel und Ladeplanung weg!
Tja, an den Ladepunkten gibt es dann auch mal defekte Stationen. Rasthof Harz für längere Zeit. Oder, mal was Neues, die Säule ist nicht geräumt und man muss sich mit Schwung an die Poller heranarbeiten.
Klingt alles nicht so dolle, kann es aber noch akzeptieren. Unterwegs reicht etwa ein Ladestopp von 20 Minuten, sonst fällt die Ladeleistung zu stark ab. Ist für mich so mein Rhythmus.
Zuhause wird ungefähr jeder zweite Tag geladen. Es gibt bei mir Eventualitäten. Es könnte sein, dass ich unvorhersehbar mal spontan 150 Kilometer fahren muss. Da kommt der I4 bei 60% sofort an die Wallbox!
Zur Zeit ist es bei uns sehr kalt. Ich habe noch nie so ein Komfort genießen dürfen. Immer ins warme Auto einsteigen! Lenkradheizung? Wozu? Kratzen? Einmal am Hotel, weil die Internetverbindung nicht funktioniert hat. Maximal mal etwas wischen.
Mein Fazit nach über 15000 Kilometern, Sommer und Winter: Vorteile überwiegen!
Für Langstrecke etwas mehr Akku. Wäre es kein Geschäftswagen würde die Reichweite völlig ausreichen. Da ich aber mehr als der Durchschnitt Langstrecke mache, wäre der große Akku besser, dennoch komme ich damit zurecht.
Übrigens bin ich sensibler gegen Abgase geworden.
Konkret zum Thema: Ich bereue nichts!