Beiträge von i4fahrer

    Jeder spricht hier aus einer Erfahrung würde ich sagen und verallgemeinern tust du auch gerade genauso wie viele Andere im Thread ;). Und von den Unternehmen bei denen ich gearbeitet habe waren die deutschen die am unangenehmsten waren und am meisten versucht haben sich einfach an Altes zu klammern was vor allem bei Software halt einfach keine gute Idee ist. Dass es das in Amerika auch gibt klar.


    Technologische Fortschritte gab es schon immer und immer musste man umlernen und sich weiterbilden, auch ich arbeite schon lange nicht mehr in der Tätigkeit die ich formell mal erlernt habe, die gibt es nämlich nur noch in Nischen im Rechenzentrum und meistens nur als Remotehands weil der Job schlicht ausstirbt wegen Cloudprovidern.


    An alten Technologien festhalten nur um Jobs noch 10 Jahre länger zu halten weil man nichts ändern will funktioniert eh nicht auf Dauer.


    Dass es garnicht um Deutschland in der ganzen Debatte E-Auto Debatte geht merkt irgendwie auch keiner, die Autohersteller verkaufen die wenigsten Autos auf dem heimischen Markt und die anderen Märkte haben die Verbrennerabkehr beschlossen oder wollen erst garkein Netz für Verbrenner aufbauen. Da liegt auch das Geld in den Wachstumsmärkten im Grunde ist es total egal was in DE passiert die Hersteller werden trotzdem pleite gehen wenn sie sich nur auf DE versteifen.

    Hätte aber ne Lösung, eigenes Unternehmen gründen und es anders angehen, schimpfen ist immer leicht, aber als Unternehmer ist eine grundlegende Neuausrichtung eines bereits etablierten und Jahrzehntealten Unternehmens nicht mal eben so einfach gemacht.. i

    Hab doch ne Lösung für mich gefunden, nicht für solche Zweige und Firmen arbeiten ;). Dazu muss ich kein Unternehmen gründen.


    Ich hatte mich sogar bei Autobauern in der Softwareabteilung beworben, als die groß ausschrieben was sie alles ändern wollen und wie modern und fortschrittlich man für die Cloudanbindung werden wollte. So wie das Team aber damals aufgestellt wurde, war das schlicht nicht möglich mit 90% Outsourcing in Billiglohnländer und 0 Willen Inhouse knowledge aufzubauen oder gar eigene vorhandene Leute auszubilden. Deswegen arbeite ich halt heute für eine der Clouds die viele nutzen ;).


    Und ja, natürlich kann man nicht eben seinen Betrieb umkrempeln aber tut man es nicht bleibt man auch auf der Strecke und zwar mit Ansage, Wirtschaft war doch schon immer Wandel. Die Strategie dann weiter auf ein verlorenes Pferd zu setzen und die Neuerung schlecht zu reden damit man noch mehr den Anschluss verliert geht mir da aber nicht in den Kopf. Die Strategie ging bei meinem ersten AG auch nicht auf in der IT die gingen dann pleite.

    Selten soviel populistischen Schwachsinn gelesen der miteinander auch nichts zu tun hat.


    Ich würde auch für kein deutsches Unternehmen mehr arbeiten, arbeite für ein amerikanisches die sind nicht so verbohrt und ängstlich und schlimmer als jeder Beamte. Innovation wird in DE oft schon im kleinen gebremst, das ist für mich der Grund für kein deutsches Unternehmen mehr zu arbeiten, nicht der andere Murks den du aufzählst.


    Das mit dem Strommix wurde auch schon 9328740927420372737x wiederlegt, denn auch der Sprit bekommt diesen Strommix noch mit aufgedrückt und wird dadurch noch schlechter.


    Bei solchen Stammtischparolen bin ich raus.