Richtig, es ist eine Power-Line Verbindung, allerdings nicht über die DC Ports:
Mitschneiden der CCS-Kommunikation
Grundlagen
Die Kommunikation zwischen Ladesäule und Fahrzeug erfolgt mittels Powerline-Communication (PLC) [Ref1, Ref5, ...]. "Powerline" klingt zunächst so, dass die Hochstrom-Leitungen gemeint sind, aber tatsächlich läuft die Kommunikation über die ControlPilot (CP)-Leitung, die auch die +/-12V PWM trägt [Ref13, Ref5]. Als Modulationsverfahren wird "HomePlug GreenPHY" (HPGP) verwendet [Ref5]. Dieses Protokoll nutzt Frequenzen im Bereich 2 MHz bis 30 MHz [Ref7]. Die Abstrahlung dieser Frequenzen über das Ladekabel bietet die Möglichkeit, die Kommunikation mittels geeignetem Equipment mitzuschneiden. Kommerziell ist solches Equipment verfügbar [Ref9], [Ref9a], so dass die grundsätzliche Machbarkeit bewiesen ist. Der HPGP-Standard ist interoperabel mit HomePlugAV, Ref7 sagt "HomePlug GP and HomePlug AV devices can form either homogeneous or heterogeneous networks."
Ansatz
Das beim CCS verwendete HomePlug-GreenPHY sollte mit handelsüblichen, günstigen HomePlugAV-Adaptern grundsätzlich "decodierbar" sein. Wobei "decodierbar" in diesem Fall heißt, dass der Adapter die per HF empfangenen Daten als Ethernet-Frames weitergibt. Diese können mit einem Ethernet-Daten-Logger (PC-Software "Wireshark") mitgeschnitten, und ggf. mit weiterer Software weiterverarbeitet werden.