Ich hab das ganz anfangs mal ausprobiert, man muss schon ordentlich Leistung abrufen, um den Akku warm zu kriegen. Hab es damals bei ca. 10°C ausprobiert und es durch sehr schnelles Fahren geschafft, den Akku auf optimale Temperatur zu kriegen. Das heißt aber dauerhaft 170+ oder viel Volllast. Aber: wenn man normal im Alltag fährt, passiert da quasi gar nichts. Ich bin schon relativ weite Strecken gefahren und der Akku war am Ende trotzdem noch bei 6 °C oder sowas.
Zum Effizienzverlust: Ich halte den nach meinen Erfahrungen bisher für nicht so groß, das meiste ist immer die Heizung. Wenn ich bei eiskaltem Akku (2 °C) meine Arbeitsstrecke ohne Heizung fahre, lande ich so ziemlich genau bei meinem Sommerverbrauch. Wenn das 5% wären, wäre das schon viel. Aber ja, am Ende könnte es dich dann die fehlenden 10 km zum Ziel kosten, sehe ich ein. Eine echte Lösung dafür gibt es nicht, außer du steckst morgens ab, startest die Konditionierung lädst dann nochmal nach. Aber wie schon geschrieben: Energetisch lohnt es sich halt definitiv nicht, die zum Aufheizen verbratene Energie fährst du nicht mehr rein.