Beiträge von phchecker17

    Ich hatte jetzt ja auch zwei Fahrten bei sehr niedrigen Temperaturen bzw. zwei Abschnitte. Den ersten bin ich mit Tempomat 170 gefahren wo es ging, allerdings waren natürlich auch einige Limits dabei. Schnitt würde ich auf ca. 125km/h schätzen. Leider kam dann ein richtiger Schneesturm und ich musste deutlich langsamer fahren. Ergebnis waren ca. 30kWh/100km.

    Beim zweiten Abschnitt waren es dann Tempomat 130km/h bei relativ konstanter Fahrt, Verbrauch bei 23,6kWh/100km. Beides mit 4 Personen, Gepäck und natürlich Heizung, und beides auch mit Vorheizen, da wir zwischendrin Pause gemacht hatte. Unter 20 ist auf der Autobahn bei Minusgraden schon schwer, da muss man dann schon ziemlich schleichen.

    CJ#22 wenn ich die Gelegenheit habe werde ich es ausprobieren. Hatte schonmal ein Matsch-Event, das dürfte vergleichbar sein: da konnte ich mit perfekter Traktion mit 2km/h fahren, mehr Gas hat er nicht angenommen. Habe aber auch DSC nicht deaktiviert.

    Grundsätzlich schlagen sich BEVs aber eigentlich sehr gut auf Eis und Schnee, zum Einen wegen dem Gewicht, aber auch, weil die Leistung so präzise geregelt werden kann und man damit häufig das Durchdrehen verhindern kann.

    Danke für die Erinnerung, das Problem hatte ich auch schon beim GTE. Da hatte ich mir dann Enteiser ins Auto gepackt, das werde ich beim i4 auch wieder machen. Das Problem ist nicht nur LED, sondern auch, dass man keinen warmen Motor dahinter hat, der nochmal zusätzlich Abwärme erzeugt. Wobei die Scheinwerfer schon auch warm werden, es dauert nur deutlich länger, bis da irgendwas "wegschmilzt".


    P.S. Der Radar sollte eigentlich beheizt sein und die Kameras durch den Scheibenwischer abgedeckt, allerdings war mein Radar jetzt am Samstag auch schon zugeschneit und es ging nichts mehr bis zum ersten Zwischenstopp. Danach dann aber kein Problem mehr.

    Sicher, dass du dir da nicht zu viele Gedanken machst? Mit einer Tankkarte kann ich auch mehrere Fahrzeuge tanken, und trotzdem akzeptiert das Finanzamt da die Belege. Selbst die softwarebasierte Zählung reicht meines Wissens aus, wenn dahinter dann noch ein ordentlicher "dummer" Zähler hängt. Also:
    Gesamtverbrauch der Wallbox wird über MID-Zähler ermittelt, einzelne Ladevorgänge per Software. Anschließend wird über die Summe der Ladevorgänge und den MID-Zähler die Abweichung ermittelt und alle Ladevorgänge korrigiert.

    Als Beispiel: 500kWh auf dem MID-Zähler, aber nur 470kWh in Summe in den Ladevorgängen. Dann einfach jeden Wert mit 500/470 multiplizieren und damit abrechnen.


    Bei uns auf der Arbeit werden Dienstwagen zuhause sogar nur per Software erfasst und abgerechnet, ohne irgendetwas geeichtes o.Ä. dahinter. Solange man selbst nicht weiter berechnet, sollte das alles kein Problem sein :)

    Wie das technisch genau ist weiß ich nicht, würde aber vermuten, dass die Innenwiderstände höher sind, d.h. man zieht 20kWh aus dem Akku, ankommen tun aber wegen der Kälte dann nur 18. Ob das Fahrzeug dir dann die 18 oder die 20kWh aus meinem Beispiel anzeigt, weiß ich nicht, verbraucht ist es aber auf jeden Fall, insofern wären 20kWh dann die korrekte Anzeigen. Nachladen tust du ja dann auch 20kWh.

    CJ#22 BMW hat das ja schon teilweise gemacht, so gab es beispielsweise beim iX1 anfangs tatsächlich nur 3 Pakete glaube ich, wer also die AHK wollte, musste soweit ich weiß auch das Schiebedach nehmen.

    Tatsächlich ist es aber in meinen Augen ein Premium-Thema, dass eben jeder sein Auto genau so bestellen kann, wie er es möchte. Ich bin mir sicher, BMW könnte damit eine Menge Kosten und auch Komplexität sparen, aber glücklicherweise (in meinen Augen) machen sie das nicht, denn sonst hätte ich mein Auto definitiv nicht so bekommen, wie ich es wollte ;)


    Ich war ja letzte Woche im Werk und da sieht man schnell, dass das alles eben auch genau dafür aufgebaut ist, dass jedes Fahrzeug absolut individuell produziert werden kann. Da ist alles entsprechend in der Produktion vorgesehen, von Carbondach, über Individuallackierung bis hin zu grünen Sitzen :D

    Ich würde auf jeden Fall bis zum Sommer warten, wenn es wärmer ist. Mindestens 20°C, eher 30°C. Dann trotzdem noch mit Heißluftföhn arbeiten, wobei der evtl. nicht mehr nötig sein wird, wenn das Fahrzeug einen Tag in der Sonne steht :)

    Für den Kleber gibt es extra Kleberentferner, der den Lack nicht angreifen soll. Habe ich aber noch keine Erfahrung mit gemacht.

    Tatsächlich wirkt sich Kälte auch nicht positiv auf den Akku aus, und dem Motor ist es so ziemlich egal. D.h. bei niedrigeren Temperaturen sinkt sozusagen der Energiegehalt des Akkus und du hast da automatisch auch einen höheren Verbrauch. Einen positiven Wirkungsgradaspekt zum Ausgleich gibt es aber eben nicht. Die Batterieheizung läuft übrigens deutlich stärker als das bisschen, was du vermutet hast, die läuft aber auch nicht dauerhaft, nur weil es kalt ist.


    In Summe:
    - Mehr Luftwiderstand durch kältere Luft

    - Mehr Rollwiderstand durch nasse Straße bzw. Regen / Schnee

    - Mehr Rollwiderstand durch Winterräder

    - Mehr Energieentnahme aufgrund weniger Batterieenergiegehalt

    - Mehr Verbrauch durch Akkuheizung

    - Mehr Verbrauch durch Innenraumheizung


    Je nach Konditionen sind hier 10-20% dann schon realistisch, was ja bei dir auch ungefähr hinkommt.

    Bei mir sagt sie immer, dass sie kein Ziel mit den gewünschten Ladesäuleneinstellungen finden konnte, vermute also, dass sie dann den hinterlegten Filter mit 50kW+ beispielsweise für die Suche verwendet. Habe aber noch nicht rausgefunden, wann sie das macht und wann nicht, häufig klappt es nämlich einfach. Zurück und auswählen scheint dann auch zuverlässig zu funktionieren.