Beiträge von phchecker17

    Ich würde selbst kein Fahrzeug mit unter 200PS mehr fahren wollen, dafür hatte ich einfach schon genügend Situationen, wo ich froh über die Leistung war, gerade beim Auffahren auf der AB beispielsweise. Und ich bin definitiv keiner der gefährlichsten Verkehrsteilnehmer ;) Bei der Suche vor dem i4 war eines der Kriterien mindestens ca. 300PS, die 340PS beim i4 sind für mich da absoluter Sweetspot. Und die nutze ich auch regelmäßig, eben gerade beim Auffahren auf die AB oder wenn ich auf die linke Spur rüberwechsle. Hätte ich die nicht, würde ich auch klar kommen, aber würde vermutlich auch etwas anders fahren müssen. Auf der Auffahrt eher eine Lücke später, allgemein etwas langsamer, damit ich Handlungsspielraum habe.


    Soll heißen: 200PS sind Minimum bei mir, 300PS sind Wunschleistung. 544PS habe ich bewusst nicht genommen, da fallen mir wirklich nicht mehr viele Anwendungsfälle ein, wo man das tatsächlich brauchen würde. Aber gerade den Spring halte ich schon außerhalb von Städten für gefährlich, da er gerade bei der Auffahrt auf die AB einfach definitiv ein Verkehrshindernis für die anderen Verkehrsteilnehmer ist.

    Es gibt sicherlich viele Punkte, die man beim i4 negativ sehen kann, aber das gehört in meinen Augen nicht dazu. Wenn man mal weiß, was es mit der Kapazität auf sich hat, kann man es ja drauf anlegen. Ich habe beispielsweise keine Bauchschmerzen, mit 1% beim Schnelllader anzukommen, eben weil ich weiß, dass ich zur Not noch 20-25km fahren könnte. Wüsste ich nun, dass bei 0 Ende wäre, dann würde ich nie mit 1% zum Schnelllader fahren, sondern wohl eher mit mindestens 3-4%, damit ich zur Not noch zur nächsten Ausfahrt kommen würde, wenn alle Lader defekt sind.


    Mich würde die Antwort vom Anwalt auch interessieren, du solltest ihm aber fairerweise dann auch alle Infos vorlegen, die du hier bereits erhalten hast. Denn ich glaube nicht, dass ein guter Anwalt dir in dem Fall große Erfolgsversprechen machen dürfte. Der i4 ist mit Abstand das Beste Auto, dass ich je hatte, und mindestens eines der besten BEVs aktuell auf dem Markt. Wenn du nun an den Wagen gebunden bist, würde ich versuchen, mich damit zu arrangieren. Ich weiß ja nicht, ob du im Leasing steckst oder ihn gekauft hast, aber ich vermute sehr, dass du dich schwer tun wirst, einen echten Grund für eine Wandlung zu finden und ein guter Anwalt wird dir vermutlich auch genau das sagen.

    Die fehlenden 20 Kilometer findest du unter der 0 ;) Beim i4 gibt es zwei Puffer, einen nutzbaren und einen nicht-nutzbaren. Der nutzbare sind nochmal die besagten 20 Kilometer, die du mit 0% Restreichweite mit reduzierter Leistung noch fahren kannst, die zählen zur Nettokapazität, da sie nutzbar sind. Ohne die hast du halt entsprechend nur ca. 77-78 kWh an Kapazität - je nach Bedingungen.


    Deswegen zu wandeln halte ich für fragwürdig, welches Fahrzeug wäre denn die Alternative für dich, das dann auch echte 80+ kWh hat? Da bleibt dir ja fast nur, auf tatsächlich größere Akkus zu gehen wie iX, i7, EQE, Taycan, etc. Davon abgesehen wird BMW das, mit der von mir genannten Begründung, sicherlich ebenfalls ablehnen, da du die restliche Kapazität ja nutzen kannst unter 0% :D

    Also laut US-Forum ist die Ladezeit durch das Update geringer für 80%, aber ich konnte das bisher nicht nachvollziehen. Werde bei der nächsten Langstrecke in einem Monat nochmal ausprobieren, wo ich rauskomme, aber ich bin auch nicht happy. Habe aber bisher auch nichts von der Werkstatt gehört, außer, dass in den Änderungshinweisen nichts dazu steht.

    Für mich gibt es auch zwei Möglichkeiten:

    1. Driver Attention Camera ist verdeckt, entweder durch falsche Lenkradeinstellung oder durch eine (polarisierte) Sonnenbrille

    2. Der falsche Modus ist eingestellt


    Einstellungen dafür gibt es sonst keine, und auch bei mir gibt es neben dem Rettungsgassenassistenten in der Ansicht nur den Spurwechselassistent, den aber ja sonst niemand hat. Ich fahre selten auch ohne automatische Übernahme, selbstständig losfahren tut er aber trotzdem immer.