Ich widersprech dir da gar nicht
Auf der Langstrecke mach ich das ja genauso. Auf der Kurzstrecke war es eben einfach ne Mischung aus allem. Die unnötig hohen Kosten kombiniert mit dem deutlichen Mehrverbrauch und dabei auch dem schlechten Gewissen, dass man jetzt für ein paar Minuten Fahrt so viel Energie aufbringt, nur um im warmen sitzen zu können, statt einfach eine Jacke anzuziehen.
Beiträge von phchecker17
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1. Es ist schon nachgewiesen, dass dieser ganze Elektrohype eine Lüge ist.
2. Wenn es wirklich um die Umwelt geht, fährt man 3km mit dem Fahrrad und nicht mit einem 2,5Tonnen Gerät.
Ich habe es auch nur 2 km zur Arbeit. Muss aber die Kinder fast 10 km in die Betreuung fahren. Ansonsten würde ich das auch im Winter mit dem Bike machen.
Ich bin auch alle paar Tage im Anschluss an die Arbeit noch unterwegs, heute fahre ich auch noch zu einem Kumpel, um ihm bei etwas zu helfen. Aber auch die restlichen Tage fahre ich mit dem 2,1-Tonnen-Gerät, da muss ich mich auch nicht selbst belügen deshalb
Da ist definitiv eine Menge Bequemlichkeit mit drin. Dennoch freue ich mich auch wieder auf den Frühling, wo ich dann wieder Rad fahren kann (und will), zumal ich mit dem Rad schneller bin als mit dem Auto.Aber deinen ersten Punkt verstehe ich nicht? Was meinst du mit Hype? Die Beliebtheit? Oder meinst du, dass ein BEV gerade bei so Kurzstrecken deutlich besser für die Umwelt ist? Weil bei letzterem konnte ich den Vergleich jetzt erst austesten, als ich übergangsweise für ein paar Tage den Verbrenner meiner Eltern hatte. Statt 15-20 kWh/100km (ohne Heizung) hab ich auf dem Weg zur Arbeit ca. 11 l/100km benötigt. Ohne Heizung deshalb, weil bei der Strecke beim Verbrenner kein bisschen warm rauskommt
In CO2 sprechen wir hier von 26 kg beim Verbrenner vs. 7 kg beim I4 im Winter, und quasi 0kg im Sommer, wenn ich den Strom CO2-neutral vom Firmendach bekomme. -
Ne, der Akku wird nicht einfach so vorgeheizt, zumindest nicht bei den aktuellen Temperaturen
Und es sind auch keine 4 kWh an Heizenergie, der i4 hat soweit ich weiß eine installierte Heizleistung von 9 kW, davon jeweils die Hälfte für den Innenraum und die Hälfte für den Akku.Wenn ich also morgens 10 Minuten vorheize, sind das selbst bei maximaler Heizleistung gerade mal 0,75 kWh. Aber die Heizleistung nimmt bei den aktuellen Temperaturen ja schon langsam ab, weshalb ich da eben mit 0,5-0,75 kWh pro Aufheizen rechne. Wenn man 30 Minuten vorheizt, braucht man auch nicht 3 mal so viel, da ja nach ca. 10-15 Minuten schon die Zieltemperatur erreicht wird und anschließend dann nur noch gehalten wird, was dann eher im Bereich 0,5-1 kW Leistung liegt.
Man sieht das auch gut an meinem Verbrauch aufs Jahr gerechnet:
Der Mehrverbrauch im Winter liegt bei ca. 7 kWh/100km, wobei da natürlich auch noch die Langstrecke reinspielt, das wird also auf dem Arbeitsweg nochmal ein größerer Unterschied sein. Zeigt mir, dass es sich definitiv nicht im Bereich von mehreren kWh pro Vorheizen abspielt

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Jo, das mache ich auch die Hälfte vom Jahr. Aber bei 2 °C tue ich mir das nicht mehr an
Vor dem BEV bin ich auch die 7 km und sogar anfangs 10 km bei Minusgraden mit dem Rad gefahren, schön war das aber nicht. -
Vielen geht es ja beim BEV auch mitunter um die Umwelt, und da ist es in der Argumentation halt schon etwas schwer, wenn man für die 3km zur Arbeit dann eben mehr als 1 kWh braucht, wovon mehr als die Hälfte nur fürs Heizen drauf geht. Würde ich nur zur Arbeit fahren, würde ich meinen Stromverbrauch durch den Verzicht auf die Heizung effektiv halbieren. Das war zumindest bei mir beim GTE einer der Hauptgedanken.
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Ja darum geht es ja. Alternativ würde ich die Heizung halt zumindest in der Übergangszeit auslassen, solange kein Schnee liegt oder ich kratzen müsste. Privat sind das halt an die 10€ pro Monat an Stromkosten für das tägliche Heizen auf des Autos

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Und vorheizen mach ich eigentlich immer ohne das er an der Steckdose hängt. So viel verbraucht das nicht. Da reichen 5-10 Minuten dicke aus.
Es summiert sich halt. Bei mir sind es 3km zur Arbeit, das mache ich zwei Mal am Tag und beide Male heize ich vor. Jedes mal Vorheizen sind ca. 0,5 kWh. Wenn ich jetzt 15 kWh/100km für die Strecke selbst brauche, lande ich durch das Vorheizen im Schnitt bei über 30 kWh/100km und verdopple damit meine Fahrtkosten zur Arbeit.
Der Grund warum ich aktuell immer vorheize ist halt einfach, dass ich den Strom nicht bezahlen muss,so doof es klingt.
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Ich heize inzwischen auch immer vor, aber früher im GTE hab ich das auch nur selten gemacht. Meistens habe ich auch einfach nur die Sitzheizung angemacht.
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Ich hab vorhin mal noch eine Videoaufnahme vom Sound bei der 7 gemacht, leider ist das Kopfsteinpflaster aber relativ laut:
Outside Iconic Sounds on BMW i4 eDrive40AVAS has been changed to sound different, more like Iconic Sounds on the inside.youtu.beIch vermute aber trotzdem, dass das ursprüngliche Video Fake ist. Das AVAS wird bei ca. 27 km/h sehr viel leiser und ist bei 30 km/h dann komplett aus. Im Video fährt er aber deutlich schneller. Außer, dafür gibt es auch noch eine Einstellung, wer weiß ...
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2 ist halt ziemlich aufwändig und bei der 5 weiß ich ehrlich gesagt noch gar nicht, ob es etwas gebracht hat oder überhaupt nötig war. Aktuell würde ich die Versiegelung nicht nochmal drauf machen, einfach weil kein Anwendungszweck. Ist wohl eher was für regelmäßige Wintersportler oder Menschen, die in den Bergen wohnen

Witzigerweise hab ich vorhin auch schon an Kirsch-E gedacht, würde auch gut zur Orange von i4fahrer passen
Hört sich nur im Auto mit Gästen etwas komisch an, wenn man dann im Gespräch auf einmal sagt "Hey Kirsche, ich hab einen kalten Hintern" 
Edit: Hab mal noch die ganzen entsprechenden Posts hier zu den Listen hinzugefügt
